Chemnitz
Erinnern aus der Ferne: Warum Iraner in Chemnitz für die Freiheit ihrer Familien auf die Straße gehen

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Ein Jahr nach dem Tod von Mahsa Amini gedenken Iraner der 22-Jährigen mit einem Aktionstag. In ihrem Heimatland müssten sie dafür im schlimmsten Fall mit dem Leben bezahlen. Einschüchtern lassen möchten sie sich nicht.

Ein ungewöhnlicher Anblick war das am Samstag. Das sonst graue Karl-Marx-Monument war umgeben von grünen, blauen, gelben und roten Papierbooten. Alle gefüllt mit Kieselsteinen, um sie vor dem Wind zu schützen. Auf jedem Boot steht ein Name. Insgesamt sind es mehrere hundert Boote mit handgeschriebenen Namen. Hinter jedem von ihnen steht das...
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