Harte Woche in der Sächsischen Schweiz

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Chef von Mittelsachsens Kreisfeuerwehrverband lobt die Brandbekämpfer

Freiberg.

Anerkennung für die Brandbekämpfer in der Sächsischen Schweiz: Michael Tatz, der Chef des Kreisfeuerwehrverbandes Mittelsachsen, dankt den Feuerwehrleuten für ihre kräftezehrenden Anstrengungen im Waldbrandgebiet. "Unsere Einsatzkräfte gehen derzeit bis an ihre physischen Belastungsgrenzen, und ich wünsche allen Beteiligten einen unfallfreien Einsatzverlauf und eine gesunde Rückkehr zu den Familien", sagt der Freiberger.

25 Brandbekämpfer der Freiwilligen Feuerwehr Gleisberg (Stadt Roßwein) waren bis vergangenen Samstag am Kleinen Winterberg in der Sächsischen Schweiz eingesetzt. Mit Feuerwehrleuten aus Döbeln und Ostrau bilden sie den Löschzug "Wasserversorgung" Mittelsachsen. Hinter den Einsatzkräften liegt eine harte Woche. Laut Zugführer Nico Schindler löschten sie Glutnester in einer Tiefe von bis zu 1,20 Meter im Boden. Mit Haken, Dunggabeln und Spaten lockerten sie die Erde auf, dann schwemmten sie die Stellen mit Wasser. Steigungen, Felsen, umgestürzte verkohlte Bäume - das Gebäude ist unwegsam. "Man fühlt sich wie ein Bergsteiger", so Schindler. Inzwischen breite sich das Feuer nicht mehr weiter aus. "Aber die Nachlöscharbeiten werden noch Wochen dauern."

Die Gleisberger Wehr dankte den Arbeitgebern, "die unsere Kameraden für den Einsatz freistellen". Laut Sächsischem Gesetz über den Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz sind ehrenamtliche Feuerwehrleute für Einsätze, Übungen sowie Aus- und Fortbildungen während der Arbeitszeit bezahlt freizustellen, Lohnausfälle werden auf Antrag vom Staat erstattet.

Am Sonntag wurden die Feuerwehrleute aus dem Raum Döbeln/ Roßwein/Ostrau durch den Katas-trophenschutz-Löschzug "Retten" aus dem Raum Mittweida abgelöst. Ab Donnerstag soll dann der Löschzug "Retten" aus dem Raum Freiberg zum Nationalpark ausrücken und voraussichtlich bis Sonntag bleiben.

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