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Juckt die Kulturhauptstadt die Jungen? „Freie Presse“ diskutiert über die Ansprüche der jungen Generation

Die „Freie Presse“ lädt für den 21. Mai zur vierten Podiumsdiskussion rund um die Kulturhauptstadt 2025 ein. Das Thema ist diesmal, wie sehr das Großereignis junge Menschen anspricht und einbezieht.

Chemnitz.

Eine Umfrage unter jungen Chemnitzern im vorigen Jahr ergab, dass viele nach dem Schulabschluss die Stadt verlassen möchten und möglicherweise nie zurückkommen. Als ein wesentlicher Grund für diesen Trend wurde angegeben, dass es zu wenige Veranstaltungen und auch Treffpunkte für die junge Generation gibt.

Ist das ein Auftrag an die Kulturhauptstadt? Als es an die Umsetzung des Bidbooks ging, stellten die für das Programm Verantwortlichen fest, dass nur wenige der vorgesehenen Projekte sich gezielt an Jugendliche richten. Mit Open Calls wurde gegengesteuert, liegt eine Auswahl der Ideen vor.

Die „Freie Presse“ diskutiert über solche Fragen am 21. Mai ab 18 Uhr im Atomino, einem der beliebtesten Clubs der Stadt. Zum Gespräch treffen sich Julia Parlatz, in der Kulturhauptstadt für das Team Generationen zuständig, Katrin Günther als Jugendbeauftragte der Stadt, Emma Kirmse, die gerade in einem Freiwilligen Sozialen Jahr bei der Kulturhauptstadt ist sowie Ernesto Uhlmann von den Teams Atomino und Kosmos. Es moderieren Jana Peters und Jens Kassner.

Party mit Dauerwirkung?

Wie kommt das ergänzte Programm der Kulturhauptstadt, soweit bisher bekannt, bei den Jugendlichen an? Kann ein Jahr lang gefeiert werden, oder steht das Vergnügen gar nicht so im Vordergrund? Und wie stark werden junge Menschen nicht nur als Konsumenten von Kultur angesprochen, sondern aktiv einbezogen?

Viele Vereine und Initiativen arbeiten bei der Vorbereitung mit, Freiwillige sind schon jetzt bei vielen Veranstaltungen unterstützend dabei, Schüler arbeiten bei der Gestaltung von Interventionsflächen mit. Dennoch wird nicht selten beklagt, man fühle sich nicht so richtig angesprochen.

Auch wenn das Kulturhauptstadtjahr Ende November 2025 vorbei ist, wurde von Beginn Wert darauf gelegt, dass dauerhafte Effekte der Belebung und des Selbermachens bleiben. Im Idealfall sollen sich jüngere Einwohner veranlasst fühlen, hier zu bleiben oder zurückzukehren.

Bitte anmelden

Musik zur Veranstaltung kommt von der Band Baumarkt, bestehend aus Jenny Kretschmar alias Jens Ausderwäsche und Florian Illing. Deutsche Texte treffen auf strukturierten, zum Teil improvisierten Lärm.

Da der Platz begrenzt ist, werden Interessenten um eine Voranmeldung unter www.freiepresse.de/podiumsdiskussion gebeten. (kas)

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