Kinderwunschbehandlung endet tödlich - Ärztin in Chemnitz vor Gericht

Bei der Entnahme einer Eizelle bekam die Patientin Atemprobleme und verstarb Tage später. Das Verfahren gegen die Anästhesistin wurde nun eingestellt - trotz Kritik von Gutachtern.

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77 Kommentare
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  • 2
    3
    harzruessler1911
    01.10.2020

    Lieber lax123 und Sie verstehen nicht, dass ich mir von Ihnen nicht sagen lasse, für welche Themen(sehr oft rechtliches, so wie hier) , Inhalte ich mich zu interessieren haben und ob ich dazu meine Meinung in der öffentlichen Kommentarfunktion abgebe oder nicht.

    Ich betone extra: nicht sagen lasse, denn auch sie dürfen nat. Ihre dogmatische Ansicht, darüber was andere wann und wie zu schreiben haben oder zu sagen immer und überall mit viel blabla kundtun.
    Mehr gibt's auch dazu nicht zu sagen.

  • 6
    1
    lax123
    01.10.2020

    Lieber Rüssler, sie haben nicht verstanden. Das Geschehen ist tragisch genug als dass sie versuchen, unbedingt eine Schild herzuleiten. Hätte dies, hätte das, wäre es anders. Viel Blabla.
    Bei allem Geschreibsel - es tut mit wirklich leid sowohl um Patientin als auch Ärztin. Es handelt sich um einen bedauerlichen Unfall. Mehr gibts dazu auch nicht mehr zu sagen.

  • 3
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    harzruessler1911
    01.10.2020

    @ Rings

    Hast recht! Stimmt, es ging um 8 Eingriffe an verschiedenen Patientinnen, habs noch mal genauer gelesen.

    Ich hatte wohl noch von meiner Bekannten die gefühlt "unzähligen" Eingriffe im Kopf, bei verschiedenen Ärzten bis nach Österreich , wo es dann endlich erfolgreich war.

  • 13
    1
    RingsOfSaturn
    01.10.2020

    @harzruessler1911: kleine Korrektur, es war einer von acht geplanten Eingriffen der Ärztin am besagten Tag, nicht der achte Versuch der verstorbenen Patientin.

  • 3
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    harzruessler1911
    01.10.2020

    @lax

    Aufgrund der Gutachteraussagen, gehe ich nicht davon aus, dass hier alles richtig lief.
    Das war ja auch der Hauptgrund, welchen ich monierte.

    Was ich beurteile oder nicht, entscheide ich immer noch selbst.
    Erst recht, wenn man gerade diese offensichtlich bekannten Risikofaktoren selbst als Verteidigung anführt und als mögliche Mögliche Ursache des bedauerlich Desasters injiziert.
    Dann soll es aber völlig Wurscht, diese vor einem Eingriff nicht berücksichtigt werden , ob nun ein noch dazu nicht lebensnotwendiger Eingriff durchgeführt wird oder nicht.

    Mann kann sich, lapidar ausgedrückt, nicht nur die Rosinen raus picken.

  • 9
    5
    lax123
    01.10.2020

    Rüssler, es geht allein um die Frage ob die Ärztin bei der OP alles richtig gemacht hat oder nicht. Ob die OP sinnvoll ist, auch aufgrund der Risikofaktoren, haben Sie nicht zu beurteilen.

  • 7
    7
    harzruessler1911
    01.10.2020

    Trotz dieser Aussagen der Gutachter (was meiner Meinung nach eher schon selten ist, dass diese zugunsten des Patienten ausfällt) eingestellt??????
    Zu was dann überhaupt strafrechtliche Anklage erhoben wurde, fragt man sich schon.
    Das die Ärztin dies nicht wollte und sicher auch leid tut, stelle ich mal außer Frage.
    Was, mir aber nicht gefällt, dass man, Rauchen (egal wie stark) oder Übergewicht immer wieder als "Schuldfaktor" voran stellt.
    Wenn dies (noch dazu beides zusammen) ein solch starkes Kriterium für solche Vorfälle ist, dürfte man in diesem Fall, da es sich nicht um einen lebensnotwendigen Eingriff handelte, diesen gar nicht vornehmen oder? Also mich würde schon interessieren wie stark das Übergewicht war und wieviel geraucht wurde.
    Das die Patientin (wenn es der 8. Eingriff war) aufgeregt ist steht dann wohl außer Frage, Ich kenne da auch jemanden, wo es sehr lang dauerte bis es klappte und bei der Bekannten bis heute psychische Probleme hinterließ (ich nenne es mal extreme Überfürsorglichkeit, meint immer dem heute einzigen 10 jährigen Kind) könnte was passieren.