Leseprojekt: TU widmet sich Roman über Roboter

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Die Idee eines speziellen Forschungsbereichs erhält 10.000 Euro Förderung

Der Schriftsteller Isaak Asimov soll die Mitarbeiter und Studenten der Technischen Universität (TU) Chemnitz zusammenbringen. So sieht es zumindest das Projekt "Chemnitz liest Asimov" vor, das vom Stifterverband sowie der Klaus-Tschira-Stiftung in Kooperation mit dem "Zeit"-Verlag mit 10.000 Euro unterstützt wird. Initiiert wurde das Leseprojekt vom Sonderforschungsbereich "Hybrid Societies", an dem alle acht Fakultäten der TU beteiligt sind. Geforscht wird zu Fragen der Interaktion zwischen Mensch und Maschinen im Alltag. "Isaac Asimovs Werk 'Ich der Roboter' und seine drei Robotergesetze eignen sich dafür ganz hervorragend, weil wir uns technologisch jetzt an einer Schwelle befinden, an der Roboter allmählich auch im Alltag immer sichtbarer werden. Daher müssen wir darüber nachdenken, was das für uns als Gesellschaft bedeutet", sagt Prof. Christian Pentzold über die zu einem Roman verwobene Sammlung von Erzählungen aus dem Jahr 1950, um die sich das Projekt drehe. Wie es aus der TU heißt, sollen in das Projekt nicht nur Uni-Angehörige, sondern auch Chemnitzer eingebunden werden. Man wolle Asimov neu entdecken und über sein Werk in Austausch treten. "Gemeinsam wollen wir mögliche alternative Entwicklungen entwerfen und ausgehend von Asimovs Robotergesetzen darüber diskutieren, wie wir mit autonom agierenden Technologien leben wollen, insbesondere in öffentlichen Räumen", sagt Prof. Georg Jahn, von "Chemnitz liest Asimov". Auch einen Podcast sowie Workshops und Vorträge zum Thema soll es künftig geben. All diese Aspekte hielt der Stifterverband für förderwürdig denn Ziel der Aktion sei es, dass sich möglichst viele Mitglieder einer Universität sich über ein gemeinsames Thema oder Anliegen austauschen. "Diese Idee soll Realität werden", so der Verband. Das geförderte Buchprojekt soll innerhalb eines Semesters durchgeführt werden.

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