Mit Messer und Reizgas: Raubversuche im Stadtzentrum

Nach zwei Fällen von Raub bzw. versuchtem Raub im Chemnitzer Stadtzentrum ermittelt die Polizei. Den Angaben zufolge wurden in der Nacht zum Samstag im Bereich Theaterplatz/Käthe-Kollwitz-Straße eine 62-Jährige und ein 51-Jähriger von mehreren jungen Männern angesprochen und nach Zigaretten gefragt. Als beide verneinten, sprühte einer der Unbekannten Reizgas, wodurch der 51-Jährige leicht verletzt wurde. Seine Zigaretten wurden ihm abgenommen. Der 62-Jährigen wiederum versuchte einer der Unbekannten die Handtasche zu entreißen. Das scheiterte offenbar an der Gegenwehr der Frau. Auch sie wurde leicht verletzt. Die Tatverdächtigen verschwanden. Nach Angaben der Frau handelte es sich um junge Leute möglicherweise südländischer Herkunft. Der 51-Jährige beschrieb einen der Täter als etwa 14 bis 20 Jahre alt, 1,60 Meter groß, schlank und blond. Er soll gut deutsch mit einem leichten Akzent gesprochen haben.

Ein weiterer Raubversuch ereignete sich kurze Zeit später. An der Brückenstraße soll ein 34-Jähriger von etwa vier jungen Männern mit einem Messer bedroht und zur Herausgabe seiner Wertgegenstände aufgefordert worden sein. Er floh und informierte die Polizei. Seinen Angaben nach waren die Täter 14 bis 16 Jahre alt, 1,60 Meter bis 1,70 Meter groß und möglicherweise südländischer Herkunft. Hinweise zu beiden Geschehnissen nimmt die Kriminalpolizei Chemnitz unter 0371 3873448 entgegen. (fp)

Bewertung des Artikels: Ø 3.1 Sterne bei 7 Bewertungen
7Kommentare
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  • 6
    9
    BlackSheep
    14.01.2019

    @KarlChemnitz, stumpfe Ausländerfeindlichkeit? Haben Sie überhaupt mitbekommen was sich in diesem Land abgespielt hat? 1300 Anzeigen in Köln führen zu einem lapidaren "immer eine Armlänge Abstand halten". Ein Mord durch Ausländer in Chemnitz, da kommt gebetsmühlenartig nicht alle über einen Kamm zu scheren. Aber dann demostrieren welche gegen diese Zustände und schon sind in Chemnitz nur noch Nazis unterwegs, komisch das hier nicht differenziert wird und alle Demonstranten sehr wohl über eine Kamm geschoren werden.
    Um ehrlich zu sein, ich finde ihre undifferenzierte Haltung stumpfsinnig.

  • 9
    10
    KarlChemnitz
    14.01.2019

    @arndtbremen: was hier widerlich ist, sind Ihre Kommentare. Was hat die Botschaft "Wir sind mehr" mit diesen Straftaten zu tun?
    Die Aussage: "Wir sind mehr" bedeutet, andere vor Ihrer stumpfen Ausländerfeindlichkeit und Sippenhaft in Schutz zu nehmen und zu zeigen, dass in dieser Stadt (hoffentlich) die Mehrheit im Stande ist, zu differenzieren.
    Diese Vollidioten (egal woher sie stammen), die hier marodierend durch die Straßen ziehen, gehören mit aller zu Verfügung stehenden Härte bestraft, gleichzeitig gibt es aber keinerlei Rechtfertigung für Ihre permante Verbreitung von Hass und Stumpfsinn.

  • 5
    6
    Steuerzahler
    14.01.2019

    @Lesemuffel: Naturblond oder gefärbt? Was soll das heißen?

  • 13
    13
    Lesemuffel
    13.01.2019

    Ein Blonder Jüngling soll auch unter den Tätern gesichtet worden sein. Also alles nicht so schlimm.

  • 28
    0
    CPärchen
    13.01.2019

    Diese Gruppe macht das doch nicht zum ersten Mal und scheint genau zu wissen, wo die Videoüberwachung steht.

  • 28
    9
    grummholz
    13.01.2019

    interessant: möglicherweise südländischen Herkunf???

  • 42
    26
    ArndtBremen
    13.01.2019

    Das Geschwafel von Toleranz und "Wirsindmehr" ist nur noch widerlich!



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