Prozess gegen Revolution-Chemnitz-Mitläufer beginnt am 25. Mai

Sechs Männer aus dem Großraum Chemnitz müssen sich wegen Landfriedensbruchs in besonders schwerem Fall vor dem Amtsgericht verantworten.

Das erweiterte Schöffengericht des Amtsgerichts Chemnitz beginnt am 25. Mai 2020 die Hauptverhandlung gegen sechs Männer aus dem Großraum Chemnitz wegen Landfriedensbruch im besonders schweren Fall. Laut Behörden wirf die Generalstaatsanwaltschaft Dresden den Männern vor, am 14. September 2018  im Bereich der Schlossteichinsel Personenkontrollen durchgeführt zu haben. Dabei sollen Besucher des Parks gestört, bedroht  und verletzt worden sein. Bewaffnet waren die Angeklagten mit Bierflaschen und Quarzhandschuhen. Vor der mutmaßlichen Straftat sollen sie an einer Demonstration der rechtsextremen Vereinigung Pro Chemnitz teilgenommen haben. Dabei wurden sie nach Behördeninformationen durch mutmaßliche Mitglieder der terroristischen Vereinigung Revolution Chemnitz mobilisiert. Bislang sind mindestens elf Verhandlungstage bis Mitte Juli 2020 vorgesehen. (bjsc)

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