Schockanrufe in der Region - Hoher Geldbetrag erschlichen

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Zum wiederholten Male versuchten Telefonbetrüger hohe Summen von mehrheitlich älteren Mitbürgern zu erschwindeln. Die Polizei warnt nachdrücklich.

Chemnitz.

Insgesamt acht sogenannte Schockanrufe hat die Polizei am Donnerstag erfasst, etwa aus Chemnitz, Burgstädt und Thum. Diese Schockanrufe, welche medizinische oder finanzielle Notlagen vorgeben, dienen der gezielten Kontaktaufnahme mit älteren Menschen und dienen alleinig dem Ziel, möglichst hohe Geldbeträge zu erschwindeln.

Wie die Polizei mitteilte hat eine 93-jährige Frau aus Burgstädt den Anruf eines angeblichen Professors entgegengenommen, welcher ihr erklärte, dass die intensivmedizinische Betreuung eines Angehörigen der Senioren hohe finanzielle Kosten nach sich ziehen würde. Jedoch könne sie, so der Telefonbetrüger, den Kostenaufwand von mehreren zehntausend Euro im Nachhinein bei der Krankenkasse geltend machen. In der Folge übergab die Rentnerin einen Betrag von mehreren tausend Euro an einen unbekannten Kurier. Er wird als 30 bis 35 Jahre alter, schlanker Mann beschrieben, etwa 1,65 Meter groß, der einen schwarzen Anorak trug.

Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet und warnt erneut eindringlich vor solchen Anrufen.

Es gilt: Kontaktieren Sie Ihre Angehörigen oder Vertrauenspersonen und prüfen Sie, ob die geschilderten Sachverhalte stimmen! Keine Auskünfte über finanzielle Verhältnisse am Telefon! Auch nicht, wenn der Anrufer vorgibt, Mitarbeiter einer offiziellen Stelle oder Institution zu sein! Geben Sie fremden, stellvertretend auftretenden Personen weder Geld, noch Wertsachen! (joro)

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