Streit in Chemnitz eskaliert - Beteiligter schwer verletzt

Bei einer Auseinandersetzung am Samstagabend in Chemnitz sind mehrere Männer verletzt worden. Einer von ihnen erlitt eine Stichwunde.

Eine Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen ist am Samstagabend in Chemnitz eskaliert. Wie die Polizei auf Anfrage mitteilte, waren sie bereits gegen 17.50 Uhr im Bereich Brückenstraße aneinandergeraten. Ein Zeuge hatte die Polizei informiert. Nach einem verbalen Disput kam es zu einer tätlichen Auseinandersetzung. Dabei wurden vier Syrer im Alter zwischen 16 und 22 Jahren verletzt. Laut Polizei gaben sie an, mit Gegenständen geschlagen und verletzt worden zu sein. Drei von ihnen kamen ins Krankenhaus. 

Nach diesem Übergriff eskalierte gegen 19 Uhr die Situation am Dresdner Platz: Ein Syrer (21) erlitt dabei eine Stichwunde und kam ins Krankenhaus. Die Polizei nahm zunächst einen Tatverdächtigen vorläufig fest, einen Afghanen (20), danach einen mutmaßlichen Mittäter, ebenfalls ein Afghane (16). Bei ihm wurde ein Messer sichergestellt. Auf Weisung der Staatsanwaltschaft, so die Polizei, wurden beide inzwischen wieder aus der Dienststelle entlassen. Die Ermittlungen wegen des Verdachts auf gefährliche Körperverletzung dauern an. (fhh/em)

1313 Kommentare
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  • 9
    2
    Malleo
    19.10.2020

    lax123
    Falsch, die Gesetze gibt es wohl, man wendet sie nur nicht an oder vollzieht sie im gebotenen Strafrahmen!!
    Es gibt ein BGH- Urteil, wonach der Eigentümer einer Wohnung bestimmt, wer in seiner Wohnung wohnt.
    Warum gilt das nur für eine Wohnung??

  • 20
    0
    701726
    19.10.2020

    Wer bezahlt die Krankenhauskoste, wir die Steuerzahler . Benehmen sich Gäste so, wenn sie in Frieden leben wollen ?

  • 29
    3
    lax123
    18.10.2020

    Das Problem sind doch nicht die Gruppen, sondern vielmehr die zu lasche Gesetze. Mir dreht sich der Mage um wenn ich lese, das vermeintliche Messerstecher wieder frei auf der Strasse herumlaufen. Wer sich als Gast so aufführt, hat sein Bleiberecht verloren.

  • 23
    13
    Pixelghost
    18.10.2020

    MisterS, ein Bürgermeister*in ist nicht Vorgesetzter der Landespolizei, welche für die Verfolgung von Straftaten zuständig ist.

    Der Polizeipräsidentin und ihren Unterstellten dürfte die Lage durchaus bekannt sein. Nur: Ziehen Sie mal eine zu kurze Decke über einen ganzen Tisch.

  • 42
    6
    Christian1984
    18.10.2020

    Es ist einfach bitter, wie sich der öffentliche Raum der Stadt in den vergangenen Jahren gerade in den Abend- und Nachtstunden verändert hat. Die Schlägereien bzw. Messerstechereien, welche sich zwischen Gruppen unterschiedlicher Nationalitäten abspielen, lassen für die Entwicklung der kommenden Jahre leider nichts gutes erwarten.
    Ich möchte selbst nicht zu pessimistisch in die Zukunft schauen. Aber der Verdacht liegt nahe, dass es auch in Chemnitz um sichtbare Zeichen von Revierstreitigkeiten verschiedener Banden handelt, welche im Bereich der Betäubungsmittelkriminalität aktiv sind.
    Einen Artikel diesbezüglich beogen auf eine andere sächsischen Stadt - Plauen - wurde erst im Mai diesen Jahres durch die "Freie Presse" publiziert. Titel: Richter über Straßenbanden: "Drogenkämpfe sind denkbar" (FP 23.05.2020).
    Man lese sich diesen noch einmal durch und vergleiche die Merkmale mit der Situation in Chemnitz. Die Ähnlichkeiten sind leider nicht zu leugnen.

  • 74
    5
    Schützenfrau
    18.10.2020

    Syrer UND Afghanen , das geht auch in Asyl - Unterkünften nicht gut . Aber was mich am meisten aufregt : ,, Auf Weisung der Staatsanwaltschaft wurden beide inzwischen wieder aus der Dienststelle entlassen ,, Unfassbar . Messerstecherei ist für mich versuchter Mord . Kein Wunder das diese Asylanten keinerlei Respekt vor der Polizei haben .

  • 46
    9
    NeuErzgebirger
    18.10.2020

    Eigentlich macht es inzwischen gar keinen Sinn mehr, solche Ereignisse zu kommentieren. Wie woanders auch wird es wohl fast tägliche Routine werden. Leider.

  • 29
    54
    Kastenfrosch
    18.10.2020

    ""zwei Gruppen" - aus dieser Meldung kann man entnehmen, das es keine deutschen "Gruppen" gewesen sind. Also keine Chemnitzer zu Schäden gekommen."

    Ihrer Logik kann ich nicht folgen. Davon abgesehen: Chemnitzer ist also in Ihren Augen nur, wer einen deutschen Pass besitzt? Was sind dann die gut 21.000 Einwohner (8,65%) ohne einen solchen?

  • 63
    19
    Malleo
    18.10.2020

    "Wer halb Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta, er wird selbst Kalkutta."
    P. Scholl-Latour
    Wer das sagt, hat sicher recht, nach Frau Geipel aber ein Rechter!

  • 75
    12
    OmaundOpa
    18.10.2020

    Mal sehen, obs durchgeht... jeden Samstag und Sonntag das gleiche. Ich glaube, diese Männer gehen bloß in die Stadt um Polizei und Krankenhaus Mitarbeiter zu beschäftigen. Das kann doch nicht zu weitergehen!

  • 82
    18
    ArndtBremen
    18.10.2020

    Durchaus verständlich, dass kein Haftgrund vorliegt. Die Täter haben einen festen Wohnsitz, es besteht keine Fluchtgefahr und waren bis jetzt immer ganz lieb. Ich übergebe mich gleich!

  • 82
    19
    MisterS
    18.10.2020

    Nach vielen Wochen sind wir gestern im Restaurant Tillmanns wieder mal essen gewesen. Kurz vor dem Eingang sind wir von flüchtenden Flüchtlingen und offenbar Beteiligten dieser Messerstecherei bald überrannt worden. Der neue Bürgermeister sollte es als seine Hauptaufgabe ansehen, diese Zustände zu beenden. Zur Zeit sieht es ja aus, als würde er sich lieber nur mit erfundenen Pseudoproblemem beschäftigen.

  • 66
    16
    Lesemuffel
    18.10.2020

    "zwei Gruppen" - aus dieser Meldung kann man entnehmen, das es keine deutschen "Gruppen" gewesen sind. Also keine Chemnitzer zu Schäden gekommen.