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Trauer um Carsten Walther: Präsident des Chemnitzer Musikbundes ist tot

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Carsten Walther war Präsident des Chemnitzer Musikbundes und in vielen Chören aktiv. Jetzt ist er nach schwerer Krankheit gestorben.

Chemnitz.

Der Chemnitzer Kulturschaffende Carsten Walther ist am 1. Dezember nach schwerer Krankheit gestorben. Er wurde 59 Jahre alt und hinterlässt Familie, viele Freunde und Mitwirkende in tiefer Trauer. Walther war Präsident des Chemnitzer Musikbundes, in mehreren Chören engagiert und tanzte leidenschaftlich argentinischen Tango. "Er war ein liebevoller Papa, immer hilfsbereit und gut gelaunt", sagt seine Tochter Claudia Hälzig. "Er hat vielen Menschen geholfen, war offen für viele Kulturen und hat bei vielen Themen nachgeforscht."

Seine langjährige Freundin Catrin Brabant, mit der er 17 Jahre lang verbunden war, sagt über ihn: "Carsten hat so viele Menschen über die Musik zusammengeführt. Er hat sich gern für Menschen engagiert, wollte unterstützen, Hilfe leisten und Brücken schlagen, auch zu Menschen unterschiedlicher Ethnien. Er war auch in einem Gebärden-Chor für Gehörlose aktiv", erzählt sie. "Wir beide teilten die Leidenschaft des Tangotanzens. Dafür hat er viele Tanzabende organisiert."

Im Chemnitzer Musikbund, dessen Präsident Carsten Walther offiziell noch ist, hinterlässt er "eine riesige Lücke, nicht nur fachlich, sondern auch menschlich", sagt Vizepräsident Uwe Weise. "Er hat so viele Ideen eingebracht und auch umgesetzt. Die Zusammenarbeit mit ihm hat sehr viel Freude bereitet."

Valerie Suty, Chorleiterin des Unity Chores, zu dessen Gründungsmitgliedern Carsten Walther zählte, schreibt: "Er war ein feiner, zurückhaltender Mensch und gleichzeitig Motor. Er prägte das Chemnitzer Chorleben als Mensch, Sänger und als Präsident des Musikbundes", sagt Valerie Suty. "In Gedanken sind wir bei dir, lieber Carsten, bei allen, die dich liebten und dich unermesslich vermissen werden."

Carsten Walther war seit 1981 Mitarbeiter der "Freien Presse" im Bereich IT. "Ich habe mit Carsten 20 Jahre bestens zusammengearbeitet. Er war ein sehr geschätzter Kollege", sagt Wolfram Knitsch, stellvertretender Leiter IT-Applikationen und Projekte. "Neben seinem hohen fachlichen Können zeichnete er sich durch seine Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft aus."

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