Wahlkampf-Theater in drei Akten

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Die Fördervereine von Kunstsammlungen und Städtischen Bühnen hatten die OB-Kandidaten zur Debatte in die Oper geladen


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1111 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    gelöschter Nutzer
    21.05.2013

    Vielleicht sollte man einmal darüber nachdenken, wo Geld (Stadt, Land) regelrecht zum Fenster hinausgeworfen wird und ob man dies nicht sinnvoller investieren könnte. Immerhin ist dem VMS die Verlegung der bereits vorhandenen Bahntrasse nach Thalheim und die Abholzung der Reichenhainer Straße 70 Millionen Euro wert.

  • 1
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    gelöschter Nutzer
    17.05.2013

    Das Vorhandensein von Kultur scheidet den Mensch vom Tier und das von Hochkultur den Zivilisierten vom Barbaren. Daher muss die Führungselite aus der Hochkultur kommen, bzw. sollte das Sensorium für den Genuss selbiger entwickelt haben, und darf nicht aus irgendwelchen Abgesandten der Plebs oder marktliberaler Technokraten bestehen. Denn sonst dreht sich die Abwärtsspirale des Anspruchs an Zivilisation und senkt damit das Niveau des menschlichen Zusammenlebens und des Humanismus langsam aber beständig ab.

  • 2
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    gelöschter Nutzer
    16.05.2013

    @Horrorbeetle: Wieso kann hier keiner argumentieren, ohne nicht den Rüpelfinger in Richtung neues Fußballstadion (was noch nicht mal gebaut wurde) zu erheben. Ging`s nicht um die finanzielle Schieflage am Theater? Dort sind Ideen gefragt, gibt`s aber zur Zeit keine. Deswegen immer schön vom eigentlichen Problem ablenken und auf`s Stadion meckern. Ein reeller Vergleich des Stadions mit dem Theater wäre ein neues Bundesliga-Stadion(50000 Zusch.Kap.) mit Bundesliga-Profiespielern hier in Chemnitz bei ca. 5000 tatsächlichen Zuschauern. Dem ist nicht so, also lasst den chemnitzer Fußball samt seiner guten und erfolreichen Arbeit, zukünftig in euren Berichten sein. Danke!!!

  • 1
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    gelöschter Nutzer
    16.05.2013

    @HorrorBeetle: Ja, dass ist bei Landesmitteln (und allen anderen Steuermitteln) egal, solange diese für sinnvolle Projekte im Land verwendet werden und nicht in Fässer ohne Boden versenkt werden.

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    gelöschter Nutzer
    16.05.2013

    @ChemB: von mir gemeint waren die Investitionsmittel. Die Unterhaltung wird selbstverständlich größtenteils durch die Stadt gestemmt.

    @f1234: Nach Ihren Worten ist es also unerheblich, wo das Steuergeld hinfließt. Also egal in welche Stadt und egal in welche Stelle? Wir reden hier von städtischen Finanzen. Dass der Freistaat einige Reserven hat, ist klar, nur dass wir uns hier davon nix kaufen können!

  • 1
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    gelöschter Nutzer
    16.05.2013

    @HorrorBeetle: Nur mal so angemerkt: Auch wenn das meiste Geld für das Gunzenhauser aus Dresden kommt, so wächst es dort ebenfalls nicht am Baum, sondern sind gleichwohl unsere Steuergelder.

  • 2
    0
    gelöschter Nutzer
    16.05.2013

    Als einer der wenigen "Normalverbraucher" im Publikum hatte ich von den Kandidaten nicht mehr erwartet. Bedenklich stimmte mich jedoch die Arroganz des Moderators und die Reaktion des Publikums, wenn ein Kandidat nicht in einer bestimmten Ausstellung und/oder im Schauspielhaus nur bei "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" war. Wahrscheinlich ist der Begriff von Kultur bei denen im Publikum, die ihren Lebensunterhalt von Steuermitteln bestreiten und nicht selbst erwirtschaften müssen sehr speziell ausgeprägt.
    Bedenklich stimmte mich auch der einseitige Ruf nach mehr Steuermitteln für das Theater, ohne auch nur im Ansatz eigene Ideen für mehr Effizienz, Sparpotential , Synergieeffekte zu entwickeln.
    Dank den Kandidaten, die Realitätssinn bewiesen und auch klar stellten, das das Chemnitzer Kulturleben nicht primär aus Theater und Kunstsammlungen besteht.

  • 2
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    gelöschter Nutzer
    16.05.2013

    soso - wird alles vom Land finanziert - Penats für die Stadt

    http://session-bi.stadt-chemnitz.de/ag0050.php?__kagnr=2038

    Gunzenhauser
    2011 1.194.642 ? Kostendeckung 9,25%
    2012 1.140.814 ? Kostendeckung 10,51%

  • 1
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    gelöschter Nutzer
    16.05.2013

    ChemB; Sie sagen: "Leute / Touristen her holen, damit die Einrichtungen wenigstens annähernd eine schwarze Null schreiben.", meckern aber kurz vorher über touristische Alleinstellungsmerkmale für Chemnitz (Gunzenhauser, Landesmuseum)?

    Wissen Sie, das das meiste Geld für die beiden Museen vom Freistaat kommt und der Anteil von Chemnitz eher gering ist? Und wissen Sie, dass die Unterhaltung des Gunzenhausers im Verhältnis zu den Theatern eher zu vernachlässigen ist?

    Ausnahme hier: das Stadion, das kostet 2 Mio EUR im Jahr.

  • 1
    1
    gelöschter Nutzer
    16.05.2013

    Chemnitz hat sich in den letzten Jahren mehrfach übernommen. Mußte den ein Gunzenhauser unter diesen Konditionen sein, mußte das Stadion unter diesen Konditionen sein, mußte das Landesmuseum unter diesen Konditionen sein,???, wenn man weiß, dass man noch nicht einmal das Vorhandene qualitativ halten kann. In den nächsten 20 Jahren bitte bitte keine neuen "Leuchttürme" mehr. Das was wir jetzt haben und bald fertig bekommen so effektiv wie möglich vermarkten. Leute / Touristen her holen, damit die Einrichtungen wenigstens annähernd eine schwarze Null schreiben.

  • 2
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    gelöschter Nutzer
    15.05.2013

    ...es ist eben wie im "richtigen Leben":
    Ein Euro in der Tasche lässt sich halt nur ein einziges Mal ausgeben!
    Es wird deshalb spätestens bei der nächsten Haushaltsplanung und bei den vielen arg knappen Budgets in der Stadt ein Gerangel nach Notdürftigkeit geben, um zu entscheiden wo das bissl Geld landen wird.

    Mit dieser Lebensweisheit werden sich alle OB-Kandidaten abgeben MÜSSEN - egal wer letztendlich den Zuschlag bekommen wird...