Chemnitz
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Marita Thomschke und Inge Liebig lernten sich als Kinder kennen, in der Schule in Chemnitz-Schönau. Die eine war schon da, die andere zog 1945 aus Neukirchen in die Stadt. Dann verloren sich die beiden aus den Augen – ein halbes Jahrhundert lang. Bis sie sich wieder trafen.
Eigentlich wollte Marita Thomschke gar nicht herkommen an diesen Ort. Der Ort, das ist die Tagespflege im Reitbahnhaus der Heim gGmbH im Chemnitzer Zentrum. Ihre Enkelin aber sei der Meinung gewesen, dass die 89-Jährige mehr unter Leute müsse. Gut. Einmal, so die Verabredung, würde sie es probieren. Und wenn es ihr nicht gefällt, dann kommt...
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