Wohnungsbrand im Chemnitzer Zentrum

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Drei Personen mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Zu einem Wohnungsbrand im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses ist es am Montagabend im Chemnitzer Zentrum gekommen. Wie der Einsatzführungsdienst der Feuerwehr Chemnitz angibt, habe es eine schwere Rauchentwicklung in der Wohnung eines 54-Jährigen in der Nordstraße gegeben. Alarmiert wurden die Kameraden gegen 20 Uhr. Nach Ankunft der Feuerwehr ergriff diese sofort Maßnahmen zur Rettung. Nach Angaben der Polizei wurde der 54-jährige Bewohner mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Rettungstruppen kontrollierten weitere Wohnungen des Hauses, zwei weitere Personen (20 und 39 Jahre alt) wurden an den Rettungsdienst übergeben. Diese wurden nach Angaben der Feuerwehr mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung behandelt.

Die Polizei kann nach bisherigen Kenntnisstand einen technischen Defekt ausschließen. Ermittelt wird jetzt, ob es sich um fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung handelt.

Während die Brandwohnung vorerst nicht bewohnbar ist, so konnten die Bewohner der anderen Wohnungen des Hauses in diesen verbleiben. An der Aktion beteiligt waren die Wachen 1 und 2 der Berufsfeuerwehr Chemnitz, der Einsatzführungsdienst sowie die Freiwilligen Feuerwehren Altchemnitz, Adelsberg, Glösa und Röhrsdorf. Auch drei Rettungswagen und zwei Notarztfahrzeuge waren vor Ort im Einsatz. Insgesamt beteiligten sich laut Feuerwehr 66 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes. Die Nordstraße musste zwischen der Seumestraße und der Müllerstraße wegen des Einsatzes kurzzeitig voll gesperrt werden. Angaben zur Höhe des Schadens konnte die Polizei am Dienstagmittag noch nicht machen.

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