Corona: Erzgebirgskreis verschärft ab Samstag Ausgangs- und Einreisebeschränkung

Der Landkreis reagiert auf konstant hohe und sogar steigende Infektionszahlen. Die neue Verordnung geht über die der Landesregierung noch hinaus.

Annaberg-Buchholz.

Im Erzgebirgskreis gelten ab Samstag deutlich strengere Coronaregeln. Das Landratsamt hat am Donnerstag eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen.

Unter anderem gelten ganztägig Ausgangs- und Einreisebeschränkungen. So darf man sein Haus oder seine Wohnung nicht mehr ohne triftigen Grund verlassen. Personen, die keinen festen Wohnsitz im Erzgebirgskreis haben, dürfen ohne triftigen Grund nicht einreisen. Solche Gründe sind unter anderem der Einkauf für den täglichen Bedarf. Das, sowie der Einkauf in sonstigen Ladengeschäften sowie die Inanspruchnahme sonstiger Dienstleistungen sind nur noch im Umkreis von 15 Kilometern vom Wohnbereich, der Unterkunft oder von der Arbeitsstätte gestattet; Sport und Bewegung im Freien nur in der Wohnsitzgemeinde.

Außerdem gilt die Maskenpflicht künftig auch grundsätzlich unter freiem Himmel.

Alkohol darf nicht mehr in der Öffentlichkeit getrunken werden. Das gilt auch für alle öffentlich zugänglichen Privatgrundstücke.

An Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen dürfen Verkaufsstellen nicht mehr öffnen. Ausgenommen hiervon sind "Verkaufsstellen, die der Grund- und Notversorgung der Bevölkerung dienen", also etwa Bäckereien, Apotheken oder Tankstellen.

Sportanlagen sind ab Samstag geschlossen.

Auch die Besuchsregeln in Alten- und Pflegeheimen werden strenger. So darf jeder Patient nur noch einen Besucher pro Tag empfangen. Der muss vorher einen negativen Schnelltest oder einen PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist, nachweisen.

Versammlungen werden untersagt, wenn der Inzidenzwert länger als fünf Tage über 300 bleibt.

Verstöße können mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 Euro geahndet werden. (lasc)

Zur Verordnung

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3030 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    0
    leserwolf1962
    16.12.2020

    Wenn jemand zu Sylvester noch paar Restraketen startet, glaube ich kaum das sich dadurch Corona noch mehr verbreitet und wenn es verboten wäre, kann ich mir nicht vorstellen das man das behördlich durchsetzen könnte.
    Darum hat man das wohl nicht in die Verbotsliste aufgenommen.

  • 9
    6
    leserwolf1962
    16.12.2020

    So langsam kristallisiert sich eine "Volksmeinung" heraus, also wer sich infiziert muss förmlich ein Maskenverweigerer sein, permanent in Gruppe beim Bier sitzen, oder gar AfD-Wähler sein.
    Das wenn man mit einem infizierten Kontakt hat, es auch nichts nützt wenn du dir 5 Alltagsmasken überstülpst, entschwindet langsam aus den Gedanken.
    Ab einem gewissen Grad der starken Verbreitung eines Virus, verbreitet es sich halt stark, die Hauptwaffe Alltagsmaske ist dann quasi mehr eine beruhigende Maßnahme mit einer relativ kleinen Wirkung.
    Das einzige was scheinbar wirklich noch das Virus niederringen kann ist die flächige Impfung und da man sich damit Zeit lässt, müssen halt erst einmal die Verquerdenker herhalten als Hauptschuldige der Misere.

  • 8
    9
    ekobra
    12.12.2020

    Wir stimmen auch zu!
    Was aber wird mit den Verrückten, die sich nicht daran halten?
    Was wird mit dem unsinnigen Sylvester-Feuerwerk? Warum verbietet das keiner in dieser Situation?
    Eberhard

  • 4
    8
    uwe1963
    11.12.2020

    @Pixelghost

    100 Prozent Zustimmung

  • 10
    8
    Pixelghost
    11.12.2020

    @uwe1963, wenn ich sehe wie die Masken gehandhabt werden, wundert mich das auch nicht.
    Sie werden aus irgendeiner Tasche (Jacken- Hosentasche, Aktentasche „Detlef) gezogen, in denen man vorher seine Hände gesteckt hat. Oder man hatte vorher die Virenschleuder Smartphone in den Händen. Dann greift man sich ständig und bei jeder Gelegenheit ins Gesicht oder bohrt in der Nase.
    1/3 der männlichen Toilettenbenutzer waschen sich nicht die Hände.

    Sauberkeit an Tastatur und Maus? Fehlanzeige. Die Dinger sehen an vielen Arbeitsplätzen aus wie Sau.
    In die Hand niesen und dann? Schauen Sie mal genauer hin!

  • 10
    6
    harzruessler1911
    11.12.2020

    Ich bin zwar auch geimpft gegen alles was wichtig ist, ebenso meine Kinder und Enkel.
    Aber in @ Rurabes Post steckt ein interessanter Frageansatz, welches man in der Tat mal statistisch erfassen könnte( vielleicht wird es ja auch schon gemacht) , zumindest bezogen auf schwer Erkrankte und leider Verstorbene an oder mit Corona.
    Nämlich gegen was diese Personen alles geimpft waren und ob man da irgendeinen Zusammenhang zur schwere der Erkrankung herleiten könnte.

    Wenn jemand dazu eine Statistik kennt, wäre nett wenn er diese hier nennen würde.

  • 13
    27
    Rurabe
    11.12.2020

    Die infizierten habe keine Schutzimpfung ausgelassen, sie haben ihr Immunsystem totgespritzt. Nun hat ein weit aus gefährlicherer Virus seinen Weg gefunden. Gegen die Natur anzutreten ist nie gut gewesen. Ich bin über 80, nie Erkältet niemals Grippeschutzimpfung, aber ab April bis ende Oktober baden im See. Sonne pur immer willkommen.

  • 7
    14
    Haju
    11.12.2020

    Hallo, ich bin der Haju aus dem Erzgebirgskreis. Seit vielen Jahren diskutiere aktiv ich in den sozialen Medien. Ich bin zwar schon etwas älter, aber manchmal komme ich mir schon so wie Greta vor…(Geht doch, nicht wahr?!)
    Irgendwann wird man wohl einsehen, daß man nur dringliche Empfehlungen ausgeben kann und dann muß man sehen, was passiert und eben damit leben.
    Man kann sich natürlich auch ein anderes Volk wählen. Ähm, ich meine, die Wissenschaft wird sicher bald den Datenhelm mit den virtuellen Wirklichkeiten liefern können (bislang nur in der science fiction). Da wird dann auch der umjubelte Politiker im Menü wählbar sein. Leider gibt es aber zu wenige Pflegekräfte, denn zurück will (aus diesem Koma) kaum einer.

  • 27
    5
    UwesZeitung
    11.12.2020

    @435200: Maske trage ich beim Einkaufen und bei menschenansammlungen vor dem Laden. Aber nicht in x-Dorf, wenn ich niemandem begegne und keiner in der Nähe ist. Das meinte ich mit "lächerlich, macht eh keiner." Leute, lernt zu differenzieren. Da Virus wird noch laaaaaange dasein. Wir müssen vernünftig damit leben. Und nicht durch bli den Aktionismus die Akzeptanz in sinnvolle Maßnahmen gegen die Verbreitung immer mehr zerstören.

  • 46
    14
    Vandenbrook66
    11.12.2020

    Ich bin selbst Erzgebirger aber was hier zur Zeit an Ignoranz und Rücksichtslosigkeit herrscht macht mich wütend und betroffen. Da werden Garagenpartys gefeiert ,es wird nach Tschechien gefahren zum Vietnamesen-kontrolliert doch eh keiner, Kaffeekränzchen werden abgehalten, die Maskenpflicht im Laden wird besonders von unseren älteren Mitbürgern sehr großzügig ausgelegt usw.
    Ich kenne einige Personen in meinem Umfeld die sehr schwer an Corona erkrankt waren oder es noch sind-das wünscht sich keiner.
    Meine Kollegen und ich sind seit Wochen wieder auf Kurzarbeit null-Ende ist nicht abzusehen, wenn's denn überhaupt noch mal weitergeht.
    Ich sage nur Danke liebe Mitbürger für ein besonders schönes Weihnachtsfest diese Jahr !!!!

  • 9
    7
    harzruessler1911
    11.12.2020

    Ich kann nur @Uwe`'s1963 Beobachtung für diesen Raum nur bestätigen, was nat. nur für die Umgebung gilt in welcher ich mich auch bewege. Trotzdem seit heute nächtl. Ausgangssperre.
    Aber auch hier liest man von sog. "Coronapartys".
    Ich habe bereits nicht verstanden, als man erst einmal nur eine Maskenempfehlung aussprach und nicht gleich eine Verpflichtung, wenn das Virus so gefährlich ist. Noch weniger , als man die Reisewarnungen immer weiter aufhob - dann aber die Politik keinerlei Verständnis proklamierten , wenn man reiste. Sie hatten ja in solch einem Fall auch nicht den wirtschaftlichen Schaden, wenn man bei Rücktritt seine Zahlungen nicht zu erhalten hätte usw.
    Ganz schön scheinheilig aus meiner Sicht. Wenn hätte man zu der Zeit max, den Reiseverkehr nur sehr beschränkt auf ein paar wenige angrenzende Länder versuchsweise öffnen dürfen. Ich habe mal ganz sarkastisch gesagt: " Virus gefährlich u. jetzt können wir einen Betriebsausflug nach Bergamo machen?

  • 36
    12
    Ratloser
    11.12.2020

    Ich wohne im Dorf. Hier sind ganzjährig 24/7 die Bürgersteige hochgeklappt, wenn überhaupt vorhanden. Wenn ich auf der Straße jemanden sehe, dann in >10m Entfernung. Jetzt muss ich, sobald ich vor die Haustür trete, die Maske aufsetzen, um mich oder andere an der frischen Luft zu schützen.
    Ich darf ohne "driftigen Grund" das Haus nicht mehr verlassen.
    Habt Ihr schon mal an die zigtausenden Arbeitspendler gedacht, die täglich nach C oder Z zum arbeiten fahren und dort viele Kontakte haben? Stecken die sich nur in der Kuhblääke an?
    Ach ja, ich vergaß, das Virus ist ja intelligent. Während ich arbeite hält es sich zurück. Erst wenn ich zu Hause über die Straße gehe greift es mich an. Oder aber es wohnt bei mir und ich breite es dann aus, z. B. wenn ich mit dem Nachbar rede? Auf Arbeit fährt es nicht mit.
    Ich sehe das dort ein, wo sich die Leute wirklich begegnen, nicht in der Provinz.
    An alle, die meinen, das Masketragen überall hilft, die Zahlen zu drücken: denkt richtig nach!

  • 29
    4
    uwe1963
    11.12.2020

    Im Frühjahr 2020 gab es im Gegensatz zur derzeitigen Situation viele Betriebsschließungen über mehrere Wochen, dementsprechend weniger LKW Lieferverkehr quer durch Europa bis ins letzte Gewerbegebiet im hintersten Winkel.
    Die LKW Fahrer kommen meist aus Osteuropa. In meiner Firma müssen die Fahrer, bevor sie entladen werden können, ein Formular ausfüllen, in dem sie ankreuzen müssen, ob sie in Risikogebieten waren, Corona hatten oder Kontakte zu Coronainfizierten. Ich hab noch nie erlebt, dass Einer da "JA" angekreuzt hat.
    Vielleicht ist ja auch hier einer der Gründe für die hohen Infektionszahlen zu finden?

  • 24
    5
    uwe1963
    11.12.2020

    Nur an dem "Stückchen Stoff" kann es nicht liegen. Ich arbeite in einer größeren Firma mitten in Bayern. Dort herrscht seit Mitte November Maskenpflicht am Arbeitsplatz, auch im Freien. Diese wird von den Mitarbeitern eingehalten und von der Firma kontrolliert, trotzdem stecken sich die Leute scharenweise an. Auch in dem Landkreis schießen die Zahlen durch die Decke, obwohl sich die Leute, zumindest meiner Beobachtung nach an alle Vorgaben halten und diese auch durch die Polizei verstärkt kontrolliert werden.

  • 32
    19
    435200
    11.12.2020

    @UwesZeitung:
    Doch, das machen welche! Nämlich die, welche die Situation ernst nehmen.
    Und weil ein paar Ignoranten eben meinen, durch ein Stückchen Stoff im Gesicht Grundrechte zu verlieren, muss eben die Mehrheit darunter leiden.

  • 20
    39
    UwesZeitung
    11.12.2020

    Lächerlich, diese übertriebenen Maßnahmen. Auf der Straße in x-Dorf Maske tragen.... Das macht eh keiner.

  • 12
    14
    Stefan1
    10.12.2020

    Maskenplicht in der Öffentlichkeit, wer soll das kontrollieren? Ich bin gespannt auf die Weihnachtsfeiertage, da läuft hier alles wie immer. Wie gesagt Schnelltests, woher nehmen, wenn nicht stehlen. In Pflegeheimen ist der Virus schon zu Hause, wochenlang haben wir PK gekämpft, man bekommt ihn nicht raus, morgen gehe ich zum Test und Hoffe das ich den Virus endlich in mir trage, dann weiß ich zumindestens in 10 Tagen, das ich ihn besiegt habe oder eben nicht.

  • 67
    4
    Vogtländer13
    10.12.2020

    "Grundsätzlich unter freiem Himmel" sollte schon korrekt dargestellt werden liebe Freie Presse. In der Verordnung steht nur etwas von öffentlichen Wegen und Plätzen. Im Wald zum Beispiel oder auch im eigenen Garten darf man auch ohne Maske sich bewegen. Vielleicht könntet ihr das mal konkretisieren und nicht die Bevölkerung mehr als notwendig gegen die zweifelsfrei grundsätzlich richtigen Maßnahmen aufbringen!

  • 38
    26
    557360
    10.12.2020

    Selber Schuld! Es müssen noch mehr ohne Maske unterwegs sein.... Denn so werden wir nie fertig mit den Lockdown´s. Hätten sich alle schon ab Herbst an die Regeln gehalten und hätte die Politik, egal ob Kreis, Land oder Bund, vernünftig gearbeitet, wäre es jetzt nicht so schlimm.

  • 39
    22
    Pixelghost
    10.12.2020

    @Gegs, wer hat denn zu wenig getan? Lag es nicht an jedem selbst, Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren und zum Infektionsschutz anderer beizutragen?

    Wäs di do in Berlin or Dresdn saan. Mior mochn des hior ee annorsch ... Un de Maskn sei fei net scheee.

  • 1
    16
    1960175
    10.12.2020

    Jürgen1911, würden Sie sich in einer Pandemie impfen lassen?

  • 12
    3
    Jürgen1911
    10.12.2020

    @RegionalstudioChemnitz: Beschränkungen in beide Richtungen für Arbeitnehmer? Die Wirtschaft ist bestimmt begeistert.

  • 103
    31
    Lumixer
    10.12.2020

    Leider wird immer erst reagiert, wenn es fast schon zu spät ist. Musste es erst soweit kommen, dass die Kliniken keine Patienten mehr aufnehmen können? Waren die Bilder aus Neapel vor einigen Wochen oder Bergamo im Frühjahr nicht abschreckend genug?
    Schon von der neuen Studie der Uni Frankfurt gelesen, wonach in ca. 3/4 der Krankheitsfälle das Herz beteiligt ist, auch bei milderen, nicht klinischen Verläufen. Bei über 60% wurde sogar eine Entzündung des Herzmuskels festgestellt. Es braucht nicht die tägliche Todesrate, um zu begreifen, dass Sars-Cov-2 gefährlich ist. Mittlerweile kennt jeder mehrere Fälle, leichte wie auch schwere, sowie auch Todesopfer. Spätestens, wenn die Leugner und Verharmloser selbst das Gefühl haben, sie würden Glasscherben einatmen oder beim Atmen unter Wasser gedrückt zu werden, begreifen sie, was sie für einen Unsinn verbreiten.

  • 35
    72
    fp211zby
    10.12.2020

    Warum nicht gleich 100000 Euro für die unbedeckte Nase??

  • 73
    14
    RegionalstudioChemnitz
    10.12.2020

    Eine Einreisebeschränkung in einen Landkreis mit so hohen Infektionszahlen ist sinnvoll. Aber sinnvoller wäre doch wohl eine Ausreisebeschränkung? Doch über Sinn und Unsinn zu urteilen, steht mir nicht zu. Das wissen die Fachleute besser...

  • 40
    92
    Jürgen1911
    10.12.2020

    Also, damit es uns allen in nächster Zeit nicht allzu wohl geht, schlage ich als nächste Steigerung ein allgemeines, sachsenweites Alkoholverkaufs- und Genussverbot vor.
    Übrigens, während in Deutschland noch weggesperrt und verboten wird, wird in GB schon geimpft.

  • 117
    35
    Eno1
    10.12.2020

    Zuerst Reagiert man Wochenlang nicht und dann gleich extrem. Maskenpflicht grundsätzlich unter freiem Himmel, also auch im eigenen Garten und beim Sport ist für mich unverhältnismäßig viele Maßnahmen kann man einsehen aber soetwas nicht.

  • 82
    64
    lax123
    10.12.2020

    Nett, aber das wird im Gebirge nicht helfen.

    Die Gebirgler sind vielfach belehrungsresistente, dem Alkohol und geselligen Kippchen zugeneigte Leute, die sich privat oft treffen.

    Diese sinnlosen Ausnahmen schon wieder. Ist der Bäcker sonntags wirklich unverzichbar?!?

  • 119
    35
    jumPM
    10.12.2020

    Man kann nur hoffen, dass die Einhaltung der Maßnahmen endlich auch kontrolliert wird. Ich habe den Eindruck, dass es daran in vielen Gemeinden auf dem Land hapert.

    Eigene Erfahrung: Gestern Abend beim örtlichen Lebensmittelhändler tragen 20% der Kunden keine Maske. Interessiert niemanden, da die Chefs und Angestellten in den engen Gängen oft selbst keine Maske tragen - aus welchen Gründen auch immer. So viele Atteste zur Maskenbefreiung an einem Ort? Wohl kaum...

    Das Ordnungsamt "weist auf die Einhaltung der Maskenpflicht hin", weil es bereits sehr viele Beschwerden gibt. Strafen gibt es aber keine, alle Beteiligten sind ja per Du und man kennt sich (zu gut).

    Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle Ladenbesitzer, die sich mit großen Aufwand um Hygienekonzepte kümmern und nun schließen müssen. Aber der größte potentielle Infektionsherd des Dorfes bleibt geöffnet!

    Wenn das überall so läuft, ist hier wirklich bald Schicht im Schacht!

  • 71
    44
    Gegs
    10.12.2020

    Hoffentlich ist die Verfügung für die anderen sächsischen Landkreise und Städte kein Vorbild.

    Erst tut man lange Zeit wenig, dann kommt man mit drakonischen Maßnahmen. Bin gespannt, ob die Gerichte die Allgemeinverfügung halten. Denn es ist doch egal, ob ich mit oder ohne Maske alleine oder mit Personen des eigenen Hausstands im Wald des eigenen Ortes oder des Nachbarortes spazieren gehe. Platz ist genug. Das Problem sind die Menschen, die sich einfach nicht an die Maßnahmen halten. Solange keine Einsicht bzw. kein staatlicher Durchsetzungswille herrscht, kann ich auch verfügen, dass der Bürger im Bett zu bleiben hat. Es ändert sich leider nichts.