Corona: Sieben-Tage-Inzidenz steigt im Erzgebirgskreis auf 225

Bundesweit hat die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages am Donnerstag einen neuen Höchstwert erreicht. Der Sieben-Tage-Wert im Erzgebirgskreis stieg erstmals auf mehr als 200.

Annaberg-Buchholz.

Knapp 200 Neuinfektionen und einen starken Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz meldet das Robert-Koch-Institut am Donnerstagmorgen für den Erzgebirgskreis. Demnach ist die Anzahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner auf 225,4 gestiegen (Vortag: 188,1). Damit liegt der Landkreis auf Platz acht von mehr als 400 vom RKI aufgelisteten Kommunen und kreisfreien Städten. Spitzenreiter ist aktuell das Berchtesgadener Land mit einem Sieben-Tage-Wert von 264,3. Ab einem Wert von 50 gilt eine Region als Risikogebiet. Sachsenweit liegt die Inzidenz am Donnerstag bei 78,17. Die Anzahl der Neuinfektionen stieg am Donnerstag um 191 auf 2.709 im Erzgebirgskreis. Es bleibt wie auch am Vortag bei 73 Todesfällen (Stand: 0 Uhr).

Bundesweit hat die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen in Deutschland mit 16 774 Fällen binnen eines Tages am Donnerstag einen neuen Höchstwert erreicht. Dies geht aus Angaben des Robert Koch-Instituts hervor. Der bisherige Rekordwert vom Vortag lag bei 14 964 Fällen. Am Donnerstag vor einer Woche hatten die Gesundheitsämter 11 287 Neuinfektionen gemeldet. Damit hatte der Wert erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland die Marke von 10 000 überschritten. Die jetzigen Werte sind nur bedingt mit denen aus dem Frühjahr vergleichbar, da mittlerweile wesentlich mehr getestet wird und dadurch auch mehr Infektionen entdeckt werden. (sane/dpa)

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