35-Jähriger wird zunächst begutachtet

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Aue.

Am Amtsgericht Aue hat der Prozess gegen einen jungen Mann (35) aus dem Westerzgebirge begonnen, dem sexueller Missbrauch von Kindern sowie der Besitz und die Verbreitung von Kinderpornografie zur Last gelegt wird. Das Verfahren wurde bereits kurz nach dem Beginn der Verhandlung ausgesetzt. Verteidiger Oliver Ternick hatte Zweifel an der Schuldfähigkeit seines Mandanten geltend gemacht und um ein psychiatrisches Gutachten gebeten. Dem folgte das Gericht. Der Gutachter soll auch eine Einschätzung über infrage kommende Therapien geben. Der Angeklagte hatte laut Staatsanwaltschaft über die sozialen Medien Facebook und Instagram Kontakt zu einer 13-Jährigen und ihrem elfjährigen Bruder aufgenommen. Unter anderem soll er Fotos, auf denen er selbst nackt zu sehen war, verschickt haben. Auch zu anderen Kindern soll er Kontakt aufgenommen haben. (mu)

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