Aue: Kirchliche Weihnachtsfeier für Bedürftigte eskaliert - 51-Jähriger schwer verletzt

Ein 53-Jähriger wird wegen Ruhestörung des Raums verwiesen. Später rücken mehrere Männer an, die Situation gerät außer Kontrolle.

Aue.

Ein Streit auf einer Weihnachtsfeier für Bedürftige ist am Heiligabend in der Auer Kirchgemeinde St. Nicolai eskaliert. Bei einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen im Pfarrhaus wurde ein 51-jähriger Mitarbeiter mit einem Messer schwer verletzt.

Die Polizei war gegen 22.30 Uhr alarmiert worden. Ein 53-jähriger aus Syrien hatte die Weihnachtsfeier gestört und war nach mehreren Ordnungsrufen des Raums verwiesen worden. Offenbar hatte der Mann seinen Unmut über die Anwesenheit eines 34-Jährigen aus dem Iran bekundet. Die Gründe sind unklar.

Als der Syrer gegangen war, rückte eine Gruppe von sieben Personen an, "die augenscheinlich als Personen aus dem arabischen Raum beschrieben wurden", so die Polizei in einer Mitteilung vom Mittwoch. Die Situation im Pfarrhaus geriet außer Kontrolle. Laut Polizei hatte das 51-jährige Opfer schlichten wollen, als der Mann mit einem Messer im Bauch verletzt wurde. Ziel des Angriffs war offenbar der 34-jährige Iraner. Um wen es sich bei dem Täter handelt, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Der 51-Jährige kam ins Krankenhaus. Auch der 34-jährige Iraner wurde verletzt und ambulant behandelt. Die Gruppe der Störer ergriff die Flucht.

Der 53-Jährige, der zunächst des Raums verwiesen wurde, konnte von der Polizei an seiner Wohnadresse angetroffen werden. Seine Beteiligung an dem Angriff in der Kirchgemeinde wird ermittelt. (nikm/roy)

Update: Nach der Messerstecherei im Pfarrhaus der Auer St.-Nicolai-Kirchgemeinde hat die Polizei mittlerweile einen Tatverdächtigen ermittelt und festgenommen.

53Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    1
    sachsenjunge
    29.12.2019

    @harzruessler1911: Alles gut, hab kein Problem mit dem Geduze. Schönen Sonntagabend erstmal!

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    DTRFC2005
    29.12.2019

    Sicher kann man sich ungerecht behandelt fühlen, missverstanden oder was auch immer, es gibt einem dennoch nicht das Recht, sich über andere erhöhen zu wollen, zu meinen man sei der Nabel der Welt oder gar andere unter Generalverdacht zu stellen. Ich selbst käme weder auf den Gedanken jemanden als Nazi zu betiteln oder anderes herum als linksversifft, nur weil er eben gerade nicht dem Mainstream folgt ( sind nur die üblichen Einordnungsflosskeln). Es wäre allerdings sinnvoll in der Lage zu sein, Fakten von Verschwörungstheorien auseinander zuhalten, um sachliche Diskussionen führen zu können.

  • 6
    0
    OlafF
    28.12.2019

    Was du nicht willst, das man dir tut, das füg' auch keinem anderen zu. Diese goldene Regel, von welcher @DTRFC2005 bereits durch Seine/Ihre Großmutter erfuhr, sollte eine Handlungsmaxime, ein allgemeingültiges Gesetz sein. Dieses allgemeine Gesetz gilt überall auf der Welt und kommt in allen großen Weltreligionen vor und es kann, vorausgesetzt man lässt sich darauf ein, von allen verstanden werden.
    Aus meinen Erfahrungen heraus, richtet sich oftmals die Gewalt von Migranten gegen Migranten und auch diese Opfer fordern zu recht, den Tätern das Aufenthaltsrecht abzuerkennen. Der lasche Umgang mit den Tätern trifft auf Unverständnis, und weder die Migranten noch die Deutschen können die Tatenlosigkeit der staatlichen Gewalt einordnen. Wenn deutsche Staatsbürger beteiligt sind, egal ob als Täter oder als Opfer ist der Aufschrei sehr groß.

    Kümmert euch auch mal um diejenigen, welche sich um die allgemeinsten Gesetzmäßigkeiten des alltäglichen Zusammenlebens bemühen, bevor ihr aus falsch verstandener Humanität immer diejenigen schützt, welche „Großmutters Handlungsmaxime“ täglich verletzen.
    Diese distanzieren sich von den Tätern und wollen sich nicht für deren Handlungen entschuldigen müssen, sondern friedlich miteinander zusammenleben.

    Parallel zu den Vorfällen in Aue: Meldung der FP am 23.12.2019 Volker Holluscha OB von Flöha

    https://www.freiepresse.de/mittelsachsen/floeha/nach-raub-jugendliche-bleiben-in-haft-artikel10688875)

    Der OB sagte an die Adresse der mutmaßlichen Täter, dass sie ihr Gast- und Aufenthaltsrecht in Deutschland verwirkt haben. Er kritisierte aber auch die pauschale Verunglimpfung gegen Polizei, Behörden und Fremde sowie die Verbreitung von Halbwahrheiten im Internet.grit/mbe

  • 4
    4
    harzruessler1911
    28.12.2019

    Vorab Eure Flöhadisskusion habe ich schon mal gelesen, muss ich aber noch mal am Laptop machen, aufgrund des Umfangs.
    Entschuldigt bitte, wenn ich meist Duze , dies ist soll keine Respektlosigkeit sein, aber ist in meinem Konzern bis zum Geschäftsführer üblich und jetzt fällt es mir schwer dies abzulegen.

    @ sachsenjunge

    """Was aber nicht heißt, dass nicht einer von uns auch mal Opfer von islamistischer Gewalt oder von Migranten ausgeübter Gewalt werden kann, wie der überfallene 37-jährige in Flöha.""
    Das sollte es auch nicht heißen und dies ist ja auch belegt, dass es dies gibt, wie man u.a. an den aktuellen Vorfällen sieht. Ebenso gibt es allerdings auch genügend Straftaten von Einheimischen untereinander oder gegen Kinder in übelster Weise, worauf jetzt aber nicht weiter eingehen will, da dies schlimm genug ist und auch bekannt.

    Dein Beispiel mit dem jungen Paar wird auch immer wieder vorkommen, leider. Aber für diese Ghettobildung, wurde der Grundstein aus meiner Sicht, bereits lang vor der letzten Flüchtingswelle gelegt und zwar von unserer Regierung. Der Ausbau wurde dann u.a. von sogenannten Clans und gierigen Vermietern ( unabhängig des nationalen Hintergrundes) weiter betrieben. So bekommt man u.a. seine heruntergekommenen Wohnungen für viel Geld vermietet. Natürlich mit Billigung der Regierung.

    Ich war schon immer gegen die Abschaffung der Grenzkontrollen , was allerdings darauf beruhte, dass ich damit für einschlägige Straftäter, im besonderen Drogen , Menschenhandel zum Zweck der Prostitution , Schwarzarbeit, Schmuggel anderen Waren usw. Haus und Tor geöffnet sah ( sage nur Christel) . Natürlich bietet auch das keine 100% ige Sicherheit, da hast Du recht, aber ich würde sagen deutlich mehr als aktuell.
    An dem Beispiel mit meinen Vorfahren wollte ich nur aufzeigen, dass Ablehnung von Flüchtlingen nicht unbedingt etwas mit der Religion oder Staatsform zu tun haben muss.
    Auch die Maueröffnung hatten ja nicht alle begrüßt, wobei wir ja in den Augen der Welt, genauso aus einem nicht demokratischen Teil Deutschlands kamen, was ja auch so war.

    @DTRFC2005
    Deinen Eindruck kann ich nur allzu gut bestätigen. Auch ich habe immer mehr den Eindruck , als wenn besonders in den von erwähnten Gymnasien, die Schüler geradezu auf die neue Ellenbogengesellschaft vorbereitet werden bzw. den Wert vermittelt bekommen , dass es durchaus in Ordnung ist sich für etwas Besseres zu halten.

  • 7
    2
    sachsenjunge
    28.12.2019

    Hat sie nicht unrecht die Oma. Ist ja die gleiche Devise, wie mit dem Wald, wie's reinruft und heraus schallt. ;-)

    Sachlich ist die ganz Debatte schon längst nicht mehr, aber egal von welcher Seite. Der US-amerikanische Stil, dass es in der Politik nicht mehr um Sachlichkeit und Fakten sondern nur noch um Übertreibungen und Emotionen geht, ist nun auch bei uns angekommen. Egal ob links, Mitte oder rechts ... anders scheint man aber auch das Gros der Menschen nicht mehr zu erreichen.

    Ich denke auch, dass es hier primär um innergesellschaftliche Wunden und Probleme geht oder eben auch persönliches Empfinden von ungerechter Behandlung.

  • 4
    6
    DTRFC2005
    28.12.2019

    @sachsenjunge: Kommunikation, ein wichtiges Schlüsselwort. Und das auf einer sachlichen und augenhöhepassierenden Art und Weise. Leider glauben einige, sie seien etwas besseres. Würde ein Deutscher aus irgendeinem Grund auswandern, möchte er auch vernünftig behandelt werden und nicht per se als Nazi behandelt werden, da er ja aus Deutschland kommt. Grasses Beispiel, aber leider wahr. Meine Großmutter sagte stets zu mir „Was du nicht willst, dass man dir tu', das füg auch keinem andern zu.".

  • 4
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    sachsenjunge
    28.12.2019

    @DTRFC2005: Sie haben vollkommen recht. Die entsprechenden Kommentatoren argumentieren aber unter anderen Parametern als Sie es tun, nämlich wie folgt: Die Hellhäutigen oder Einheimischen waren ja schon hier, also sind hier geboren. Die haben zwar auch nicht das Recht dazu, aber damit müssen wir selber klarkommen, weil die gehören ja hierher. Die Migranten haben in guter deutscher Manier gefälligst dankbar und unterwürfig zu sein, die Klappe zu halten und nicht aufzumucken, weil die ja froh zu sein haben, dass sie überhaupt hier residieren dürfen. Jede Verfehlung wird mit Peitschenhieb oder dem Tode bestraft … achso, das geht ja nicht mehr … also mit sofortiger Ausweisung. Ist jetzt natürlich etwas überspitzt dargestellt, aber genau darauf läuft es doch hinaus.

    Ich habe das in einigen Kommentaren schon erwähnt, das ist eben hier ein immer noch weit verbreitetes Erziehungs- und Wertesystem und wahrscheinlich würden sich viele – wenn auch nicht alle – als Flüchtlinge im Ausland so verhalten, dass ist aber völlig utopisch das vorauszusetzen und zu erwarten. Auch wenn daran nicht alles falsch ist, so übertreiben braucht man es nicht mehr. Keiner muss als Flüchtling in einer modernen Gesellschaft sich als Mensch 2. oder 3. Klasse fühlen, aber es ist eben schon wichtig, denen, die es nicht wissen oder kennen, zu vermitteln was a) hier für sie geleistet und b) dann auf der anderen Seite gesellschaftlich auch erwartet wird. Ich nenne mal ein konkretes Beispiel: Ich habe schon viele getroffen, denen ich erstmal erklärt habe, wo denn die Geldmittel herkommen, von denen Kindergeld, ALGII usw. finanziert werden. Da hat sich die Sicht auf die Dinge und natürlich auch, warum der ein oder andere Einheimische nicht so erfreut über die Zuwanderung ist, doch stark geändert und es war ein gewissen Verständnis da. Deswegen ist halt Kommunikation so wichtig und nicht nur Geld zahlen.

  • 2
    6
    sachsenjunge
    28.12.2019

    „Bekanntermaßen lässt einem der Krieg nicht viel.“ – Nun ja, so sieht es aus. Denn das was da war, wurde in der Regel verkauft, um die Schlepper zu bezahlen. Deswegen auch für mich nachvollziehbar, dass wenn man schon die Flucht antritt, man natürlich versucht, das Bestmögliche für sich heraus zu holen und wenn man die Chance hat, nach Deutschland zu gelangen, wem kann man es verübeln?

    „Deinem letzten Absatz, kann ich mich anschließen, auch ich bin absolut gegen solch eine Besiedlungspolitik in unseren Wohnorten, wobei Großstädte nat. sehr stark davon betroffen sind.“ – Hat aber auch nicht immer was mit Besiedlungspolitik zu tun sondern eben auch eine natürliche Folge von Abschottung. Konkretes Beispiel: Ein junges Paar aus dem Irak mit zwei Kindern mit guter Grundlage (abiturähnlicher Abschluss, gute deutsche Sprachkenntnisse) und dem Willen eine Ausbildung zu machen, sind nach 3-jährigem Aufenthalt nach NRW umgesiedelt, weil sie einfach zu der Erkenntnis gekommen sind, hier nicht erwünscht zu sein. Kein Arbeitgeber wollte ihnen Arbeit geben oder eine Chance für eine Ausbildung außerdem gab es immer wieder Anfeindungen der Einheimischen. Das Ergebnis: Gerade mal zwei Wochen nach dem Umzug hatte der junge Mann Arbeit und die junge Frau wenige Wochen später einen Ausbildungsvertrag für die Altenpflege in der Tasche …

    Ansonsten bin ich mit @ralf66 unter dem Artikel https://www.freiepresse.de/mittelsachsen/floeha/opfer-nach-raubueberfall-in-floeha-in-krankenhaus-artikel10688135 schon tief in der Diskussion. Ihr seid gern eingeladen.

  • 3
    5
    sachsenjunge
    28.12.2019

    @Diestelblüte: „Wir verwahren uns dagegen, diese Straftat zum Anlass zu nehmen, alle Fremden als potentielle Gewalttäter zu betrachten. Denn dieser schrecklichen Tat eines Migranten stehen ungezählte gute Erfahrungen mit Migranten entgegen.“ (Zitat aus der Stellungnahme der Kirchgemeinde Aue) – Genauso sehe ich das auch und es ist auch meine Erfahrung. Sich jetzt in die rechte Ecke zu stellen und das Rad der Zeit zurückdrehen zu wollen, bringt uns nicht voran. Weiterhin aber blindäugig daran zu glauben oder darauf zu pochen, dass alle Flüchtlinge – vor allem auch Jugendliche – nun in geordneten Verhältnissen groß geworden sind und nach klassischen deutschen Werten erzogen wurden, ist aus meiner Sicht weltfremd und naiv. Deswegen fordere ich ja auch Nachbesserung seitens der Entscheider, dass hier mehr Integrationshilfe in Form von Personal notwendig ist, um eben denen unter die Arme zu greifen, denen die Grundlagen fehlen, was ja nicht auf alle zutrifft.

    @harzruessler1911:

    „Ich persönlich wurde noch nie aus islamistischen Gründen, angegangen oder versucht zu bekehren, weder hier in Deutschland, noch in den Emiraten, in welchen ich so gern Urlaub mache.“ – Ich auch nicht, bis auf die Emirate, wo ich noch nicht war. ;-) Was aber nicht heißt, dass nicht einer von uns auch mal Opfer von islamistischer Gewalt oder von Migranten ausgeübter Gewalt werden kann, wie der überfallene 37-jährige in Flöha. Genau aus diesem Grund finde ich eine gewisse Grundbetreuung und auch Aufklärungsarbeit so wichtig.

    „Eine unkontrollierte Einreise und Aufnahme, ohne jegliche Vorbereitung, so wie damals von Merkel veranlasst begünstigt nat. die Zuwanderung des letzt genannten Personenkreises.“ – Das ist richtig, es wird aber generell durch unsere geographische Lage schwierig eine kontrollierte Einreise ins Land zu ermöglichen. Selbst wenn man, wie von einigen gefordert, die Grenzen dauerhaft dicht macht und wieder Kontrollen einführt, gibt es ja immer noch die grüne Grenze oder will man dann ganz Deutschland, so wie früher die DDR, zum Hochsicherheitstrakt ausbauen und wenn man dann irgendwo hin reisen will stundenlang an der Grenze verbringen? Kann mir nicht vorstellen, dass man das wirklich will. – Da wir aber logisch gesehen auch nicht alle aufnehmen können, bleibt eigentlich nur übrig: Nicht mehr wegschauen, so wie es die Bundesregierung viele Jahre getan hat, sondern frühzeitig Migrationsströme analysieren und die Geldmittel gezielt an Ort und Stelle einsetzen, um Fluchtursachen zu bekämpfen.

    „Davon, wenn sie noch leben würden, könnten meine Großeltern erzählen, welche mit all ihren Kindern aus Ostpreußen fliehen mussten. Auch diese Flüchtlinge wurden damals von Ihren eigenen Landsleuten wohlgemerkt, nicht mit offenen Armen empfangen.“ – Definitiv nicht und manch einer auch alles andere als freundlich und gleichwertig behandelt. Es ist ja heute aber auch nicht mehr nötig, da ja jeder durch den Sozialstaat sein auskommen hat, auch wenn das manch einer anders sieht.

  • 5
    9
    DTRFC2005
    28.12.2019

    @ralf66: Wann waren Sie das letzte mal vor oder in einer Schule. Diese Respektlosigkeit betrifft viele junge Männer oder besser männliche Schüler ? unabhängig irgendwelcher Glaubens oder Nationalitätenherkunft. Interessanterweise ist meine Beobachtung vorwiegend an Gymnasien so. Herablassend gegenüber allen und jedem, so als wäre man etwas besseres und das vorwiegend, von auffällig hellhäutigen Schülern. Ich könnte Ihnen da mit Namen und Adresse Beispiele aufzählen, das fällt aber leider unter den Datenschutz und geht maximal die Direktoren etwas an. Auf der anderen Seite, erlebe ich männliche Leute mit auffällig dunkler Hautfarbe, die sich sehr respektvoll jedem gegenüber geben. Auf den Punkt gebracht, es gibt überall Arsc…. , die sich absolut nicht benehmen können, mit Absicht das Sozialsystem ausnutzen und unterwandern, Gewalttätig und Respektlos sind. Ich möchte einmal erleben, das bestimmte Kommentatoren vorurteilsfrei kommentieren ohne mit dem berühmten Fingerzeig.

  • 3
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    harzruessler1911
    28.12.2019

    @ralf66
    In Deinem Kommentar an Distelblüte, auf welchen ich mich bezogen habe kommt nicht einmal das Wort Deutsch, deutsche oder deutschen vor.
    Also entweder bin ich blind für das Wort, auf meinen Bildschirmen oder Du wolltest es schreiben und hast es einfach vergessen, versehentlich gelöscht oder die Autokorrektur hat aus irgendeinem Grund zugeschlagen. Passiert mir auch nicht allzu selten, besonders am Smartphone.
    Da sieht man mal, was ein Wort so ausmachen kann bei der Interpretierung.

    Zitiere;
    „Warum sollten sich diese Menschen, die zu uns gekommen sind, aus islamischen nicht demokratischen Staaten hier auf einmal alle auf die Demokratie einlassen wollen, können Sie mir das sagen und können Sie mir das Gegenteil beweisen, daß die das zum großen Teil so machen, sich auf die Demokratie einlassen? „“

    Beweisen, allgemein gesehen, kann ich es genauso wenig wie Du. Ich kann nur von meinen Erfahrungen sprechen, welche sich auf meinen engeren, sowie erweiterten Bekanntenkreis beziehen. Ich persönlich wurde noch nie aus islamistischen Gründen, angegangen oder versucht zu bekehren, weder hier in Deutschland, noch in den Emiraten in welchen ich so gern Urlaub mache.
    Sagen würde ich allgemein gesehen, dass viele Menschen, welche die Flucht so wie bereits in der vergangenen weltweiten Geschichte, den Drang nach Frieden, Freiheit, einem besseren Leben haben, ich denke da z.B. an die Zeit der Sklaverei.
    Ich bestreite selbstverständlich nicht, dass darunter immer auch eine gewisse Anzahl an Personen befindet, welche eher Unterwanderung im Sinn haben. Eine unkontrollierte Einreise und Aufnahme, ohne jegliche Vorbereitung, so wie damals von Merkel veranlasst begünstigt nat. die Zuwanderung des letzt genannten Personenkreises.

    „““Die meisten kommen doch zu uns, um ihre soziale-wirtschaftliche und finanzielle Lage“““
    Dies als Alleinstellungsmerkmal trifft in der Hauptsache auf die Menschen aus ärmeren osteuropäischen Ländern zu, bei den Menschen aus Kriegsgebieten ist es zwangsläufig ein zusätzliches Merkmal. Bekanntermaßen lässt einem der Krieg nicht viel. Davon, wenn sie noch leben würden, könnten meine Großeltern erzählen, welche mit all ihren Kindern aus Ostpreußen fliehen mussten. Auch diese Flüchtlinge wurden damals von Ihren eigenen Landsleuten wohlgemerkt, nicht mit offenen Armen empfangen.
    Leider gab es ja vor noch ein paar Jahrzehnten, in so manchem europäischen Land (besonders ältere Menschen) die Meinung, dass alle deutschen Nazis sind, was sich zum Glück relativiert hat.
    Aus diesem Grund hat mir die Überschrift aus dem Twitter Account „ #Sachsen zeigt einmal mehr seine Braune Fratze...auch extrem sauer aufgestoßen, denn auch dies ist Verallgemeinerung.

    Deinem letzten Absatz, kann ich mich anschließen, auch ich bin absolut gegen solch eine Besiedlungspolitik in unseren Wohnorten, wobei Großstädte nat. sehr stark davon betroffen sind.
    Dies habe ich bereits in meinem 1. Kommentar bei den Schaufensterpuppen am 23.12.19 dargelegt, an einem Realbeispiel.

    Die Stellungnahme der Kirche in Aue habe ich auch gelesen und auch diese scheinen in der Mehrzahl keine schlechten Erfahrungen zu machen.

  • 4
    15
    Distelblüte
    28.12.2019

    Folgendes sagt die Nicolai-Kirchgemeinde in Aue dazu:
    https://www.nicolai-aue.de/
    Vielleicht könnten manche dann aufhören, sich auf die Seite von Hartung, NPD, zu schlagen.

  • 9
    5
    ralf66
    27.12.2019

    @harzruessler1911, habe es doch eindeutig geschrieben, schon die jungen männlichen Schüler islamischen Glaubens tun sich teilweise an deutschen Schulen schwer die Lehrerin zu akzeptieren, daß war ein Beispiel von einer langen Kette vieler Beispiele die genannt werden könnten, in der Reihenfolge ganz unten angefangen. Warum sollten sich diese Menschen, die zu uns gekommen sind, aus islamischen nicht demokratischen Staaten hier auf einmal alle auf die Demokratie einlassen wollen, können Sie mir das sagen und können Sie mir das Gegenteil beweisen, daß die das zum großen Teil so machen, sich auf die Demokratie einlassen? Die meisten kommen doch zu uns, um ihre soziale-wirtschaftliche und finanzielle Lage zu verbessern und nicht weil sie sich in erster Linie von ihrer Gesellschaftsordnung, ihrer Kultur und Religion, die nicht viel demokratisches vorzuweisen hat verabschieden wollen, in vielen Großstädten Deutschlands leben und wohnen diese Menschen schon fast ausschließlich alleine in bestimmten Wohnvierteln, die zu Brennpunkten großer Kriminalität geworden sind. Beschäftigen Sie sich doch mal mit dem ehemaligen Bürgermeister von Berlin-Neukölln Heinz Buschkowsky (SPD), ein gebürtiger Neuköllner noch dazu, daß kann man in Buchform oder auch über YouTube-Videos tun, der führt Ihnen die wirklichen Probleme zur Sache vor Augen.

  • 7
    9
    harzruessler1911
    27.12.2019

    @ralf66

    Sprechen wir jetzt von der Demokratisierung der islamischen Länder an sich oder von Migranten islamischen Glaubens, welche sich auf die Demokratisierung / Gesellschaftsordnung im jeweiligen Gast/ Asylgebenden Land einlassen sollten?

    Ich denke da muss man schon noch differenzieren.
    Genauso wie man zwischen normalen gläubigen Menschen des Islam und extremistischen Einzelfanatikern ( auch innerhalb des Familienverbundes), sowie extremistischen Islamisten und/ oder einfach irren Verbrechern, welche Terroranschläge verüben, weil sie sonst nichts in Ihrem Leben auf die Reihe gebracht haben( außer Straftaten zu begehen) und nun meinen, damit im Mittelpunkt der Welt zu stehen, differenzieren soll.

  • 14
    8
    ralf66
    27.12.2019

    @Distelblüte, kein islamischer Staat ist eine Demokratie, die wollen das auch gar nicht, die lassen sich nicht auf Demokratie ein jedenfalls in der Mehrzahl nicht, es wird immer Ausnahmen geben die auch Demokratie mitgehen aber man sieht es ja schon an Schulen, daß dort u.a. Lehrerinnen nicht akzeptiert werden, die Frauenrechte die wir kennen da können die nichts damit anfangen. Aus rein geschichtlichen-kulturellen und religiösen Gründen ist die Demokratisierung von Menschen islamischen Glaubens schwer möglich, Erfolgsaussichten auf diesem Gebiet sind gering.

  • 12
    2
    sachsenjunge
    27.12.2019

    @Distelblüte: Danke für Ihre Rückmeldung zu meinem Beitrag. Menschlich gesehen, haben Sie vollkommen recht, da sind z.B. Kopftuch und Schweinefleisch erstmal Nebensächlichkeiten. Aus der praktischen Erfahrung heraus sind aber die Hauptintegrationshemmnisse fehlende Sprache, gegenseitige Vorurteile, religiöse Rituale (Kopftuch, muslimische Gebetszeiten, Feiertage), der Verzehr von Schwein und die Gleichstellung von Mann und Frau. Es treffen natürlich nicht alle Hemmnisse auf jeden Flüchtling oder jede Familie zu, das ist mehr als Sammlung zu sehen.

    Natürlich haben Sie auch recht, dass es wichtig ist, sich auf die demokratische Grundordnung einzulassen. Eine Kopftuchträgerin, die auf Grund dieser Tatsache keinen Arbeitgeber findet, der sie einstellen will oder die deswegen gemieden wird, ist dann aber trotzdem nicht gut intergiert. Genauso eben wie ein muslimisches Kind, dass nicht an der Schulspeisung teilnehmen oder zum Geburtstag anderer Kinder gehen darf, weil die Eltern Angst haben, dass es dort Bestandteile von Schwein (es geht ja nicht nur um das Fleisch) zu sich nehmen könnte, wird auch Schwierigkeiten haben, sich in die Gemeinschaft der anderen Kinder gut integrieren zu können. - Das sind jetzt nur zwei Beispiele, mit denen ich aber aufzeigen will, dass eben vermeintliche Nebensächlichkeiten in der Praxis doch echte Probleme werden können.

  • 9
    12
    Distelblüte
    27.12.2019

    @Sachsenjunge: Ich kann Ihnen zum allergrößten Teil zustimmen, dennoch frage ich mich, weshalb Sie Intergration únter anderem an Nebensächlichkeiten wie das Nicht-Tragen eines Kopftuchs und dem Verzehr von Schweinefleisch festmachen.
    Das sind doch Dinge, auf die es nicht ankommt. Entscheidend ist in meinen Augen die Bereitschaft, sich auf unsere Gesellschaftsordnung (Demokratie) einzulassen - das erfordert wahrscheinlich ein Stück Arbeit, aber es lohnt sich.
    Wie Sie an anderer Stelle schrieben, ist - zumindest in Sachsen - zu bemängeln, dass es von Seiten der Landesregiereung nur unzureichende Mittel und Möglichkeiten gibt, um Integrationsarbeit zu leisten, und dass somit zu vieles auf den Schultern ehrenamtlicher Helfer liegenbleibt.

  • 6
    6
    DTRFC2005
    26.12.2019

    @sachsenjunge:Sie haben völlig Recht, nichts anderes meinte ich mit aufeinander zugehen. Ich möchte da niemanden davon ausgenommen sehen.

  • 9
    6
    sachsenjunge
    26.12.2019

    @DTRFC2005: Genau, es sollte nicht grundsätzlich immer alles gleich als Bedrohung wahrgenommen werden. Es besteht ja keine Verpflichtung, es selbst so zu tun. Mit der Toleranz ist es aber eben so eine Sache. Bringen wir es mal auf den Punkt, es gibt einfach mal Menschen, die der Auffassung sind: "Ich will diese Leute hier einfach nicht haben und sehen!", da spielt es dann auch keine Rolle mehr, wie diejenigen sich verhalten. Das ist auch eine Meinung, die eben auch akzeptiert werden muss. Mit einem friedlichen miteinander wird es dann aber eben nichts, denn warum sollte derjenige bestimmte Eigenheiten des anderen tolerieren, wenn er auf sein Recht zuerst dagewesen zu sein pocht und den anderen ja gar nicht in seiner Nachbarschaft will. Da sind wir bei den von Ihnen beschriebenen Windmühlen.

    Wie @harzruessler1911 aber korrekt bemerkt hat, versuche ich immer beide Seiten zu beleuchten und so muss man auch ganz klar und fair sagen, dass es hier unter uns Menschen mit muslimischem Glauben gibt, die unsere Kultur nicht tolerieren sowie verachten (Stichwörter: kein Kopftuch, Verzehr von Schweinefleisch, gleiche Rechte der Frau usw.) und dann auch teilweise nicht wollen, dass ihre Kinder dann mit unserer Kultur und Werten in der Schule erzogen werden.

    Es sollte also nicht nur auf der Seite der Einheimischen für mehr Toleranz geworben werden sondern auch auf der Seite der Migranten. Es ist sicher kein Problem das Kopftuch zu tragen oder kein Schweinefleisch zu essen. Es sollte aber auch klar werden, dass der Mensch der dies eben nicht tut, deswegen nicht weniger wert ist und dass eben ein Grundwert unserer Gesellschaft ist, dass alle die gleichen Rechte haben.

  • 7
    5
    harzruessler1911
    26.12.2019

    @ sachsenjunge

    Damit werden wir leben müssen, da es leider Menschen gibt, die das Motto haben:

    " Bist Du nicht zu 100(0) %für mich bist Du gegen mich."

    Hier hält sich das ja im Rahmen, da es sich auf rote Daumen begrenzt und somit für mich ganz in Ordnung ist ( bin ja kein Übersensibelchen :) )
    Aber im realen Leben oder schlecht bzw. unkontrollierten Internet Plattformen oder ähnlichem, ist dies einer der Grundlagen für Mobbingverhalten.

  • 10
    5
    DTRFC2005
    26.12.2019

    @sachsenjunge: Sie haben den Nagel auf den richtigen Kopf getroffen. Besten Dank. Es kann nur miteinander funktionieren. Das aber nur, wenn die Menschen aufeinander zugehen. Andere verbal niedermachen, ihnen pauschal böses zu unterstellen usw. ist da wenig bis gar nicht hilfreich. Gewalt aus jedweder Richtung und ungeachtet jedweder Nationalität ist zu verurteilen, das sollte klar sein, also auch der Mann der kürzlich nach einem Kind trat, wie Bürger die mit Messern auf einander losgehen. Ein Kopftuch auf dem Kopf einer Frau jedoch, richtet bei niemanden Schaden an, also wäre dies, zumindest aus meiner Sicht absolut tolerierbar. Da könnte man jetzt weiter fabulieren, aber genau das werde ich nicht mehr. Dies dürfte dann wohl mein letzter Kommentar sei, denn gegen Windmühlen muss man nicht ankämpfen, nicht in Form von Kommentaren. Da gibt es bei Gott andere Möglichkeiten, um mit Menschen Aug in Aug zu diskutieren, vor allem, diejenigen die das gern wollen.

  • 22
    3
    Malleo
    26.12.2019

    Der Meinungskorridor ist zu dieser Meldung für mich und einer ausführlichen Kommentierung zu.
    Den Geschädigten wünsche ich baldige Genesung und dem Täter einen Staatsanwalt, der keine kulturellen Rabatte zuläßt.

  • 11
    7
    sachsenjunge
    26.12.2019

    @harzruessler1911

    Den Eindruck hatte ich auch, als ich das gesehen habe. ;-) Die Einsicht dazu scheint aber auch eher gering zu sein, wie man auf Grund der vielen roten Daumen an ihrem Beitrag vermuten könnte ...

  • 12
    18
    harzruessler1911
    26.12.2019

    Man mag ja zu @Distelblütes Standpunkten stehen wie man will, aber warum den Kommentar mit den Genesungswünsche von ihr/ihm hier so oft negativ bewerten muss erschließt sich mir mir nicht.

    Da bekommt man schon den Eindruck, dass so mancher nicht den Kommentar, sondern den Kommentator bewertet egal was dieser zu sagen hat.

  • 7
    4
    sachsenjunge
    26.12.2019

    @harzruessler1911: Vielen Dank!

  • 17
    2
    sachsenjunge
    26.12.2019

    Zu früh auf Absenden gedrückt. ;-)

    Auch das ist wiederum nicht in Ordnung. Wo sich dann natürlich die Frage stellt, wie gerecht oder ehrlich ist ein Sozialstaat, wo nur derjenige Leistungen erhält, der sich eben gut mit der Bürokratie auskennt. Hier gibt es auf jeden Fall Nachbesserungsbedarf.

  • 12
    4
    sachsenjunge
    26.12.2019

    @Ralf66: Die Aussage mit den 75 Jahren Frieden stammte von Dorpat nicht von DS91. Ansonsten haben Sie mit den Kriegen natürlich recht, aber von uns selbst war keiner mehr direkt auf deutschen Boden vom Krieg betroffen.

    @KTreppil: Sie beschreiben das sehr gut und treffend. Es ist sehr häufig der Fall, dass die Migranten die religiösen und ethnischen Feindschaften aus den Herkunftsländern mitbringen und hier fortsetzen.

    Auch wenn es sicher wichtig ist zu helfen, ist aber auch Fakt, dass wir nicht alle Menschen hier in Europa aufnehmen können. Neben dem arabischen Raum gibt es ja noch einen hohen Migrationsdruck aus Afrika. Geld alleine wird es aber nicht bringen sondern es wird schon tatsächlich notwendig sein, dass eben Staat und Religion getrennt werden und sich eben die Staaten auf eine andere soziale Ebene entwickeln, wo eben jeder ein gewisses Existenzminimum zum Leben hat.

    Das ist aber noch ein langer Weg, wo dann eben auch die Frage offen ist, ob der nötige politische Wille überhaupt vorhanden ist, denn unsere Politiker haben zwar für uns entschieden, dass wir helfen wollen, aber die eigentliche Integrationsarbeit leisten zum Großteil wir Bürger selbst und das in der Regel privat oder ehrenamtlich, also unentgeltlich, weil kein Personal und finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, um Integrationsbegleiter einzusetzen, was aber dringend notwendig wäre.

    Und da sind wir meiner Meinung nach auch schon beim eigentlichen sozialen Sprengstoff. Die Beteiligten werden vom Staat allein gelassen. Es entstehen häufig Unsicherheit, Angst und Wut ... Unabhängig davon gibt es auch viele Deutsche, die Probleme haben im System klar zu kommen, vor allem mit der Bürokratie. Im Gegensatz zum Migranten, der zumindest bis zum Verlassen der Aufnahmeeinrichtung alle Anträge gestellt bekommt, erhalten diese Bürger gar keine Hilfe und es gibt auch wenig kompetente Anlaufstellen, an die man sich wenden kann.

  • 16
    1
    harzruessler1911
    26.12.2019

    Dem Kommentar von
    @ sachsenjunge kann ich mich vollumfänglich anschließen, so dass ich meinen verwerfen konnte.
    Sehr gut auf den Punkt gebracht, ohne einseitigen Tunnelblick.

  • 16
    11
    Distelblüte
    26.12.2019

    @ralf666: Ich bin in Gedanken bei den beiden verletzten Männern und hoffe auf vollständige Genesung.

  • 25
    3
    KTreppil
    26.12.2019

    Dorpat hat Recht. Daran gibt es eigentlich nichts zu diskutieren. Vermutlich spielten bei dem Vorfall Konflikte, nationale Abneigungen die aus den Herkunftsland mitgebracht wurden und leider auch hier ausgelebt werden müssen, vielleicht sogar religiöse Gründe eine Rolle. Das hatte wohl nichts, gar nichts mit unserer Geschichte oder Realität zu tun. Das schlimme ist, dass ein vermutlich Unbeteiligter, jemand der Heiligabend nicht, wie die Meisten mit seiner Familie, sondern Bedürftigen verbringen wollte, schwer verletzt wurde.
    Diese Tatsache tritt auch bei den teilweise abwegigen Diskussion hier, leider in den Hintergrund. Ich wünsche ihm baldige Genesung und alles Gute.

  • 17
    7
    ralf66
    26.12.2019

    @DS91, ich wollte mich über Weihnachten nicht sonderlich aufregen eigentlich auch hier nichts schreiben, aber wenn ich das lese was Sie schreiben kann ich nicht Ruhe bewahren. Wer lebt denn auf dieser Welt seit 75 Jahren in Frieden, Deutschland seit 1945 vielleicht schon, aber wo gab es denn sonst noch Kriege und Elend auf dieser Welt nach 1945? Besitzen Sie vielleicht ein Geschichtsbuch wo die Kriege der Amerikaner auf dieser Welt nicht erwähnt werden, oder ist Ihr Geschichtsbuch so zur Sau, daß Seiten fehlen und Sie deshalb keine Kenntnisse von den Zusammenhängen haben, oder haben Sie einfach Seiten überblättert um zu dieser unwirklichen Aussage zu kommen.

  • 26
    1
    Steuerzahler
    26.12.2019

    @DS91: Offensichtlich leben Sie in Ihrer eigenen Realität. Manchmal wird so etwas als Filterblase bezeichnet. Dazu gehört offensichtlich auch, dass Sie Ihr eigenes Rechtssystem pflegen, was außerhalb jeglichen in Deutschland geltenden (und sehr liberal praktizierten) Ausländer-, Asyl- und Strafrechts steht. Wer die rechtmäßige und gesetzlich bestimmte Rückführung, Abschiebung oder Ausweisung von Personen ablehnt oder verhindern will, die ihr Aufenthaltsrecht in D verloren, verwirkt oder aberkannt bekommen haben, steht selbst nicht mit dem Gesetz in Einklang und macht sich gegenüber der Gesellschaft schuldig, auch wenn er sich für moralisch gereifter oder hochwertiger hält. Unser Rechtssystem ist noch immer demokratisch legitimiert, auch wenn einzelne Personen daran zweifeln.

  • 21
    5
    sachsenjunge
    26.12.2019

    Hallo DS91,

    ihre grundlegende Einstellung finde ich sehr gut. Die feindseelige Einstellung gegenüber allen neuen Mitbürgern auf Grund von Verfehlungen einzelner Personen aus dieser Gruppe ist sehr undifferenziert und nicht besonders hilfreich.

    Ich selbst bin ein offener Mensch und gehe erstmal ohne Vorurteile auf die Menschen zu. Offenheit darf aber nicht mit Blindäugigkeit verwechselt werden. Aus diesem Grund will ich Ihrem zweiten Kommentar in Bezug auf das, was Dorpat geschrieben hat, widersprechen.

    Ganz vorab muss erstmal gesagt werden, dass Dorpat nirgends geschrieben hat, dass er sich für etwas Besseres hält. Das ist jetzt eine subjektive Interpretation. Das was er geschrieben hat, ist sachlich ziemlich korrekt und kann mit etwas Recherche auch geprüft werden.

    Da ich selbst mit einigen Flüchtlingen Kontakt habe, kann ich aus den Erfahrungsberichten nur bestätigen, dass die Gesellschaft teils sehr archaisch ist und die Kultur in vielen Teilen auch definitiv sehr anders der unsrigen. Nachdem was sie geschrieben haben, bin ich mir auch sehr sicher, dass sie Teile dieser Art des gesellschaftlichen Zusammenlebens sicher nicht (mehr) in unserer Gesellschaft haben wollen. Um ein Beispiel zu bringen: Es gibt immer noch Regionen, wo Mütter ihre weiblichen Babys umbringen oder auf der Straße aussetzen, weil sie als minderwertig betrachtet werden, da nur die Männer später Zugang zu Bildung und Arbeit bekommen. Ich könnte die Liste hier noch fortsetzen, aber das führte zu weit vom Thema weg.

    Korrekt ist auch, dass man hier in Deutschland - nicht nur im Erzgebirge - nicht mehr darauf vorbereitet ist, Konflikte in dieser Art und Weise auszutragen. Sicher gibt's hier auch mal eine Messerstecherei oder gewaltätige Auseinandersetzung, aber nicht in diesen Dimensionen.

    Ich kann definitiv auch bestätigen, dass die Bereitschaft Konflikte mit Handgreiflichkeiten auszutragen bei den männlichen Mitbürgern aus dem arabischen Raum deutlich höher ist. Ganz anderes Temperament und auch Ausprägung von Stolz und Ehre. Wo wir als Deutsche eher mal schlucken, kommt da schneller mal der Verteidigungs- und Angriffsmodus.

    Sie haben natürlich Recht mit ihrer Aussage, dass alle vor dem deutschen Gesetz gleich behandelt werden, daher kann ich in diesem Fall der Aussage von Dopat nicht folgen. Die Frage ist vielmehr, ob es der deutsche Staat in der Lage sein wird, die personellen Kapazitäten aufzubringen, welche notwendig sein werden, um diese Straftäter zu resozialisieren, worauf ja unser Strafsystem ausgelegt ist.

    Richtig ist auch, dass alle Menschen egal welcher Herkunft die gleichen Grundbedürfnisse haben, das hat aber nichts damit zu tun, dass alle die gleiche Kultur des Zusammenlebens haben.

    Genau das ist nämlich die große Herausforderung. Beide Kulturen zu verbinden unter unseren gesellschaftlichen Werten. Das wird auf jeden Fall nicht funktionieren, in dem wir jetzt einfach fordern, dass unsere Kultur 100% zu übernehmen ist. Hat zuletzt 1990 auch nicht so gut geklappt. ;-) Kurzum, so man ein friedliches Zusammenleben beiderseitig wünscht, werden wir lernen müssen andere Sitten zu akzeptieren (z.B. Kopftuch bei Frauen) und zum anderen muss die andere Seite auch akzeptieren lernen, dass andere Frauen das nicht tun, gleichzeitig aber kein "Freiwild" sind. Nur um ein Beispiel heraus zu greifen.

    So, viel Text, aber ich hoffe, ich konnte etwas zur Verständigung beitragen.

    Schöne Weihnachten noch!

  • 16
    2
    Einspruch
    25.12.2019

    Unsere Kultur ist deren Kultur? Zum Glück nicht. Am Ende sind die Opfer noch Schuld bei so einer gelinde ausgedrückt befremdlichen Sichtweise.

  • 16
    4
    Lesemuffel
    25.12.2019

    Dorpat, ich denke das bösartige Geschreibsel dieser Ewiggestrigen, jeder Wurzel und Tradition entrückten DS91 kann man so ertragen wie die deutsche Eiche, an der sich ein bestimmtes Tier reibt. Da verstehe ich, wenn Zugewanderte sich fragen, "in was sollen wir uns integrieren, wenn die Deutschen sich selbst nicht mehr zu ihren guten Traditionen bekennen"?

  • 17
    54
    DS91
    25.12.2019

    @Dorpat
    Und in diesen Momenten haben meine Kommentare aktualität erhalten und genau für solche Aussagen schäme ich mich!!

    Sie denken doch nicht im ernst, dass Sie was besseres sind. Ihre Aussage bestätigt genau das Gegenteil. Was tragen Sie zu unserer Kultur und zum Frieden bei? Sie spalten - und genau das gehört nicht zur Zivilisation!

    "Es ist ein völlig andere "Kultur", der Gewalt und des Krieges."

    Dazu sage ich nur... Schauen Sie mal in die Geschichtsbücher!!

    "Diese prallt auf eine Gesellschaft die seit etwa 75 Jahren in Frieden lebt und davon seit 30 Jahren in Freiheit" der Frieden wurde teuer von anderen Ländern erkämpft! Das dürfen Sie nie vergessen!! Und Menschen/ Gesellschaften die sich für was besseres halten oder gehalten haben schaden den Frieden!

    "Oder klare Regeln durchsetzen, wie bei einheimischen Straftätern" Meinen Sie echt es gibt generelle Unterschiede was die Behandlung von Straftätern angeht? Da verstehen Sie unser Rechtssystem nicht und wenn wir grade dabei sind. Die Ausweisungen von Menschen die von Leipzig aus starten haben nix mehr mit unseren Rechtssystem zutun! Und schon gar nicht mit Menschenrecht!
    Da viele Personen dazu schweigen, die wie Sie die Menschen so kategorisieren sieht es wohl leider schlecht aus was unser Rechtssystem angeht! (Ich bitte darum mein Wortlaut genau zu beachten)

    "Unsere zivilisierte Gesellschaft und unsere Kultur retten"
    UNSERE KULTUR IST "DEREN" KULTUR! Jeder Mensch hat die selben Bedürfnisse!! Frieden, Wohlstand, Familie! In diesen Tagen sollten wir das Merken!!

  • 51
    15
    Dorpat
    25.12.2019

    Es ist ein völlig andere "Kultur", der Gewalt und des Krieges. Diese prallt auf eine Gesellschaft die seit etwa 75 Jahren in Frieden lebt und davon seit 30 Jahren in Freiheit, auch wenn diese jetzt wieder zunehmend eingeschränkt wird. Wir hier im Erzgebirge sind auf solche archaischen Verhältnisse, Konflikte auszutragen in keiner Weise mehr vorbereitet. Deshalb wird dies nicht der letzte Zwischenfall gewesen sein und mir müssen uns entscheiden, wie wir damit in Zukunft umgehen. Relativieren, schön reden, und den Tätern damit sagen, dass sie hier machen können was sie wollen. Oder klare Regeln durchsetzen, wie bei einheimischen Straftätern, und damit unsere zivilisierte Gesellschaft und unsere Kultur retten.

  • 32
    14
    ralf66
    25.12.2019

    Wo ist Distelblüte mit ihrer frohen Weihnachsbotschaft???

  • 14
    11
    Maresch
    25.12.2019

    @DRTetc. Lesen und Schreiben können Sie ja nachweislich. Weshalb der 34jährige aber jetzt ein Syrer sein soll, so wie Sie es schreiben, und nicht wie im Text Iraner, erschließt sich nicht!

    https://www.mdr.de/sachsen/chemnitz/annaberg-aue-schwarzenberg/messerstecherei-pfarrhaus-aue-heiligabend-100.html

  • 36
    9
    ralf66
    25.12.2019

    @DS91, was hat denn das was Sie hier schreiben, mit dem hier im Artikel beschriebenen Vorgang zu tun, nichts aber rein gar nichts.

  • 8
    24
    DTRFC2005
    25.12.2019

    @Maresch: Mal abgesehen, das der Syrer 34 Jahre ist, würde mich mal die Quelle für die arabische Gruppe interessieren.

  • 18
    51
    DS91
    25.12.2019

    @Alice

    Gibt es einen Standard Sachse für Sie?
    Für mich nicht!

    Ich habe ganz klar geschrieben, dass ich mich für den Freistaat schäme. Ich habe NICHT geschrieben dass ich mich für jeden Sachsen schäme oder sich jeder Sachse schämen muss. Es gibt hier im Freistaat so tolle und Starke Menschen die sich für schwächere, bedürftige und generell für andere Menschen einsetzen. ABER ich schäme mich für JEDE Gewalt die Aufgrund von Vorurteilen geschieht!

    Ich habe in mein Kommentar deutlich den Hass angeprangert, Hass gegen Minderheiten und Hass gegen Andersdenkende.
    Dazu habe ich verschiedene Beispiele aufgezählt!

    Diese konkrete Gewalt an Heiligabend und dieser Hass ist grade in der Vorweihnachtszeit schwer zu ertragen. Ich glaube es geht vielen so!

    Den Bericht habe ich sehr genau gelesen. Jedoch in einer älteren Version.

    Meine Ansicht und meine Meinung steht aber fest. Egal aus welcher Region die Menschen stammen.

  • 58
    15
    AliceAndreas
    25.12.2019

    @ DS91

    Kommt da noch eine Entschuldigung an die Sachsen für die Sie sich so sehr schämen?

    Ich glaube nicht das der Standart Sachse aus dem arabischen Raum stammt.

  • 15
    16
    Hinterfragt
    25.12.2019

    @ChWtr - furchtbar ihre Schreibweise! Das übernehme ich jetzt mal ...

  • 67
    6
    Maresch
    25.12.2019

    @DS91. Ihre Fragen zu Menschenfeindlichkeit und Hass müssen Sie in diesem Fall an den 53-jährigen Syrer stellen und an die Gruppe von sieben Männern, die laut Zeugen aus dem arabischen Raum stammen sollen.

  • 30
    18
    ChWtr
    25.12.2019

    Muffel und damit klinke ich mich zum ersten Weihnachtsfeiertag hier aus. Wie wär's mit Empathie gegenüber dem Mitarbeiter der Kirchgemeinde? Schon mal darüber nachgedacht außer Gift zu verspritzen. Diesen Ausdruck übernehme ich jetzt mal.

  • 33
    15
    Lesemuffel
    25.12.2019

    @chwtr Ist es inzwischen für Sie schon anrüchig Fragen zu stellen? Fürchten Sie die Antworten?

  • 35
    11
    Lesemuffel
    25.12.2019

    @ds91 Haben Sie den Beitrag gelesen? Aus Ihrem Beitrag kann man das nicht ersehen. Sonst könnten Sie sich für die Vorkommnisse in einer Kirchgemeinde an Weihnachten noch schämen.

  • 56
    10
    Hinterfragt
    25.12.2019

    Ich finde es erschreckend, dass man jetzt selbst in der Kirche nicht mehr sicher vor Messerstechern und Gewalt ist!

  • 65
    17
    ChWtr
    25.12.2019

    Das ist ganz schlimm.
    Am Heiligabend.
    Ein Helfer wird schwer verletzt.
    Wollte mich eigentlich während der Weihnachtsruhe und über Neujahr zurückhalten.

    Geht jedoch nicht, wenn ich sehe, welchen "sinnigen Beitrag" vom Muffel mit Grün belegt wird. Furchtbar, wie man überhaupt so etwas schreiben kann. Schäm' dich.

    Dem Mitarbeiter alles Gute und vollständige Genesung. Er wird Opfer in der Kirchgemeinde St. Nicolai, weil er Gutes an Weihnachten erbringt. Wie pervers ist das denn. Wie unmenschlich diese sieben Unmenschen. Pfui Deibel über euch!

  • 50
    70
    DS91
    25.12.2019

    In den letzten Wochen gab es in Sachsen erneut sehr bedenkenswerte und abscheuliche Menschenfeindliche Vorfälle.

    Ich als gebürtiger Sachse schäme mich mittlerweile für mein Freistaat!

    Wie kann es sein das 2019 beleuchtete Hakenkreuze im Fenster stehen, und Schwibbögen mit Reichsardler und Hakenkreuz geduldet werden!

    Wie kann es sein... das KINDER (4Jahre) vom Laufrad gestoßen werden, nur wegen einer anderen Hautfarbe?! Und warum werden Menschen in Gotteshäuser (egal welcher Religion) zum Opfer von Gewalt?!

    Was ist los mit dir Sachsen? Die Menschenhasser werden lauter und die Mitte schweigt?
    Warum lassen wir in unserem Umfeld einen solchen Hass zu?

    Fragen über Fragen...

    Für mich persönlich gibt es nur eine Lösung...

    Kein rechtes oder/und Menschenfeindliches Gedankengut in meinen Umfeld dulden.

    Ich wünsche allen friedlichen Menschen ein schönes Weihnachtsfest.

  • 60
    10
    quatschkopf
    25.12.2019

    Nicht mal bei einer Weihnachtsfeier kann man die Streitigkeiten beiseite lassen. Da bin ich mal auf die Hintergründe gespannt.

  • 43
    37
    Lesemuffel
    25.12.2019

    Eigenartige Bedürftige. Wen hatte die Kirchgemeinde eingeladen? Wer waren die Mitglieder dieser "schnellen Eingreiftruppe" zum Fest des Friedens?



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