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Bargeld ade: Fahrscheine in Bussen nur noch digital

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Personennahverkehr in Chemnitz folgt einem branchenweitem Trend

Chemnitz.

In den Linienbussen des Chemnitzer Nahverkehrsbetriebes CVAG kann beim Kaufen eines Fahrscheins ab sofort nicht mehr mit Bargeld bezahlt werden. Das Unternehmen hat das seit Ende vergangenen Jahres laufende Umrüsten der Kassen in den Fahrzeugen auf bargeldloses Bezahlen abgeschlossen. Das teilte die CVAG am Montag mit. "Das Entgegennehmen von Bargeld ist ab sofort nicht mehr möglich", sagte eine Sprecherin.

Fahrkarten können damit im Bus nur noch mit Karte, Smartphone oder digitalen Armbanduhren mit entsprechenden Funktionen (sogenannten Smartwatches) bezahlt werden. Akzeptiert werden laut dem Nahverkehrsbetrieb alle EC-Karten, Prepaid- und Kreditkarten von Mastercard und Visa, ferner die Systeme Apple-Pay, Google-Pay sowie die Bezahlapps der meisten Banken und Sparkassen.

Das neue System ist nach Einschätzung der CVAG nicht nur schneller, sondern auch sicherer und - nicht nur in Zeiten der Coronapandemie - zumeist auch hygienischer. Kritiker sehen Nachteile vor allem für ältere Menschen sowie für Kinder. Zwar bietet die Sparkasse Chemnitz eine eigene Bezahlkarte zum Aufladen für junge CVAG-Kunden an. Doch diese wiederum ist mit Extra-Kosten verbunden.

Wer auf den Fahrscheinkauf gegen Bares nicht verzichten möchte, den verweist die CVAG auf ihre Partner-Verkaufsstellen im Stadtgebiet, das Mobilitätszentrum an der Zentralhaltestelle sowie an die Fahrkartenautomaten, die es an rund 40 Haltestellen im Stadtgebiet gibt. Auch an den Fahrkartenautomaten in den Straßenbahnen der CVAG soll ein Bezahlen mit Münzen und Scheinen (bis 50 Euro) weiterhin wie gewohnt möglich sein.

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