Gericht spricht Schulleiter von Missbrauchs-Vorwurf frei

Aue. Mit einem Freispruch endete am Montagnachmittag der Strafprozess gegen einen Schulleiter aus dem Erzgebirge. Der 53-Jährige war von einer früheren Schülerin wegen sexuellen Missbrauchs angezeigt worden. Die Taten lagen zehn Jahre und mehr zurück. Der Lehrer soll sich dem Mädchen über die gesamte Grundschulzeit hinweg genähert haben, in der vierten Klasse sei es dann auch zum Geschlechtsverkehr gekommen, hatte die Schülerin angegeben. In einem psychologischen Gutachten war die junge Frau für glaubwürdig befunden wurden. Im Laufe des Verfahrens kamen dem Gericht jedoch Zweifel, ob sich alles so zugetragen hatte wie geschildert. "Irgendetwas war mit Sicherheit, was konkret, konnten wir jedoch nicht feststellen", sagte Richter Hartmut Meyer-Frey. Daher wurde der Angeklagte aus Mangel an Beweisen freigesprochen. (mu)

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