Landgericht schickt Drogenhändler ins Gefängnis

Chemnitz/Aue.

Einen Drogenhändler aus dem Erzgebirge hat das Landgericht Chemnitz am Mittwoch zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Der gelernte Maurer war am 1. März 2020 mit rund 500 Gramm Crystal zwischen Crottendorf und Scheibenberg erwischt worden. Zuvor hatte er es in Tschechien gekauft und in einer präparierten Autobatterie in seinem Fahrzeug versteckt.

Außerdem fanden die Zollbeamten in der Wohnung des Hartz-IV-Empfängers noch einmal rund 100 Gramm des Rauschgifts und 19.460 Euro. Die geschmuggelten Drogen sollten gewinnbringend verkauft werden, gab der 37-Jährige vor Gericht zu. Denn selbst sei er kein Konsument.

Ins Visier der Drogenfahnder war der Erzgebirger durch eine Telefonüberwachung einer seiner Crystal-Abnehmer gekommen. Als der Drogenhändler auf Schmuggeltour nach Tschechien ging, wurde er nach seiner Wiedereinreise gezielt kontrolliert.

Das Gericht hatte bei seinem Urteil berücksichtigt, dass der Angeklagte bislang noch nicht vorbestraft ist. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (tjm)

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