Ein Frosch sorgt im Theater für Aufregung

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Bayerischer Rundfunk zeichnet Ensemble für Operettenproduktion aus

Erzgebirge.

Große Freude herrscht derzeit im Eduard-von-Winterstein-Theater in Annaberg-Buchholz, denn das Haus hat eine unerwartete Auszeichnung erhalten. Für die Inszenierung der Operette "Der reichste Mann der Welt" ist das Ensemble mit dem Operetten-Frosch des Monats des Bayerischen Rundfunks (BR) geehrt worden. Die Auszeichnung des Radiosenders BR-Klassik wird für "besonders gut gemachte, originelle und zeitgemäße Operettenproduktionen" vergeben. Die offizielle Urkunde dafür ist jetzt ins Haus geflattert. Zu dem Preis "für großen Operettenmut in schwierigen Theaterzeiten" gehört außerdem noch die Nominierung für den Spielzeit-Frosch für die aktuelle Spielzeit ein.

Für die Klassiker aus Bayern war es erstaunlich, "wie in Annaberg Operette auf hohem Niveau gemacht wird": "Mit jungen Sängern, einem gestandenen Ensemble und einem kleinen Orchester, das in der eigens neu instrumentierten Fassung von Wolfgang Böhmer seine solistischen Fähigkeiten zeigt und von Jens Georg Bachmann stilsicher und in engem Kontakt zum Bühnengeschehen geleitet wird", schreiben sie in der Begründung zur Preisverleihung. Federführend verantwortlich für die Inszenierung, die im Oktober ihre deutsche Erstaufführung im heimischen Theater erlebt hat, zeichnet Regisseur Christian von Götz.

Letztmalig zu sehen ist die Operette in dieser Spielzeit am 12. Mai ab 19.30 Uhr.

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