Kuh stürzt vom Hang aufs Gleisbett

Schwarzenberg.

Mittwochabend, kurz nach 21 Uhr, ging ein telefonischer Hilferuf beim Geschäftsführer des Vereins Sächsischer Eisenbahnfreunde, Axel Schlenkrich, ein. Was war passiert? Eine tote Kuh lag neben dem Gleis im Bahngraben zwischen dem Haltepunkt in Schwarzenberg und dem Tunnel, jedoch an einer Stelle, die weder über einen Weg noch über eine Straße erreichbar ist. Das Tier hatte auf einer oberhalb liegenden Weide den Zaun durchbrochen, war gut zwölf Meter in die Tiefe gestürzt und verendet. In Absprache zwischen dem Tierhalter, einer tiermedizinische Fachkraft, den Helfern des VSE und der Erzgebirgsbahn entschied man sich schließlich für den Abtransport des Kadavers auf der Schiene. Hierzu ließ man zunächst den letzten Zug - gegen 22 Uhr - in Richtung Johanngeorgenstadt passieren. Zwischenzeitlich wurde ein zerlegbarer Kleinwagen des VSE herbeigeschafft, auf die Gleise gehoben und per Muskelkraft vom Haltepunkt bis zur Absturzstelle des Tieres geschoben. Der Kadaver der Kuh wurde schließlich zerlegt und verladen. Gegen 0.35 Uhr konnte die Bahnstrecke wieder freigegeben werden. (matu)

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