Abo
Sie haben kein
gültiges Abo.
Schließen

Erzgebirge: Wie es mit den Schulen weitergeht

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Sinkende Inzidenzwerte lassen Wechselunterricht wahrscheinlicher werden

Landkreis.

Schule auf, Schule zu - und nun bald wieder auf? Angesichts sinkender Inzidenzwerte im Kreis wollen derzeit viele wissen, wie es mit den Schulöffnungen im Erzgebirge weiter geht. War am Montag der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz erstmals unter die entscheidende Marke von 165 gesunken, verfestigte sich am gestrigen Dienstag der Trend (Wert 146). Nun sind die Fragen bei Eltern und Kindern in der Region groß.

Wie ist die Regel genau? Roman Schulz, Sprecher des Landesamtes für Bildung (Lasub) in Chemnitz, erklärt: Im Gesetz steht, dass die Inzidenz fünf Werktage infolge unter dem Wert von 165 liegen muss, damit am übernächsten Tag die Schulen im Wechselunterricht starten dürfen. Für den Kreis wird ab Dienstag gezählt, da Pfingstmontag ein Feiertag war. Demnach sind Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag (Werktag) die Zähltage. Der übernächste Tag wäre dann Montag kommende Woche.

"Das könnte der erste Öffnungstag sein", bestätigt Schulz. Eine finale Entscheidung fällt in Abstimmung zwischen Landratsamt und Schulbehörde im Laufe der Woche. Die Entscheidung gibt dann das Kultusministerium bekannt, so wie in einer Mitteilung am Dienstag für den Landkreis Mittelsachsen. Dort dürfen Schüler bereits ab Donnerstag wieder zurück in ihre Klassen. Das Erzgebirge ist damit in Sachsen der letzte Kreis, bei dem die Ampel in Sachen Schulöffnungen auf Rot steht - noch.

Damit sich das in den kommenden Tagen ändert, darf die Inzidenz nicht wieder steigen. "Wir müssen schauen, ob der Trend anhält", erklärt André Beuthner vom Landratsamt. Wegen Pfingsten sei Vorsicht geboten. Denn über das lange Wochenende ist vermutlich weniger getestet worden. Aber auch er bestätigt: "Nach der Berechnung wäre der Montag der erste Öffnungstag."

Sollten die Schulen am 31. Mai starten, dann in jedem Falle im Wechselunterricht, erklärt Roman Schulz. Wie dieser genau organisiert wird, gibt die Schulbehörde dabei nicht vor. "Das kann jede Schule entscheiden, wie sie will." Mit Einhalten der Fünf-Tage-Regel gilt in den Kitas zugleich der eingeschränkte Regelbetrieb. Sollte die Inzidenz im Anschluss weiter fallen und unter die Marke von 100 sinken, sind weitere Lockerungen in Sicht: Dann können auch die hiesigen Grundschulen im eingeschränkten Regelbetrieb starten.

Das könnte Sie auch interessieren

00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.