Der Erzgebirger verlieh insgesamt rund 367.000 Euro.
Der Erzgebirger verlieh insgesamt rund 367.000 Euro. Symbolfoto: Jens Kalaene/dpa
Zschopau
Illegale Bankgeschäfte: Erzgebirger will Notleidenden helfen, nun droht ihm eine Freiheitsstrafe

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Der Mann aus dem Erzgebirge hat laut Anklage immer wieder Geld verliehen. Er sagt: um anderen zu helfen. Doch die Zinsen hatten es in sich. In einem Fall verlangte der Mann 100 Euro – täglich.

Dieser Fall hat sich in einem kleinen Ort im Erzgebirge zugetragen. In einem Dorf, in dem jeder jeden kennt. Wer in Geldnot geriet, wusste, an wen er sich wenden konnte. Der H. könne da weiterhelfen, hieß es. Nun, rund zwei Jahre später, sitzt Herr H. vor dem Amtsgericht Chemnitz. Der Vorwurf: illegale Bankgeschäfte.
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