Beherzt

Emo-Core

Die Anzahl beherzter Hartbands, die das Frontmikro einer Frau überlassen, wächst auf angenehme Weise. Besonders cool ist es dabei, wenn die Mädels zwar brüllen, es aber nicht männlichen Schreihälsen gleichtun, sonder dabei eigene Farbe verspritzen. Eine ausgesprochen entdeckenswerte Facette dazu kommt von Symmetry Lover aus Dortmund, deren selbstbetiteltes Debüt soeben via Through Love Records erschien. Zwischen Screamo und Postcore gelingen der Band viele starke Songs wie "Architect" oder "In These Woods", die das verzweifelte Geschrei von Frontfrau Ina in brüchig-dunkle Emo-Perlen betten und dabei Genreklischees formidabel ausweichen: Da kann man eine Punkcore-Belanglosigkeit wie "Consequences" leicht verzeihen.

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