Leer-reich

Indierock

Zwei Jahre nach ihrer ersten EP, die auf Kassette beim feinen Leipziger Label Sunny Tapes erschien, schleudert Ilgen-Nur  endlich ein komplettes Album in diese Welt. Dieses ist bisschen Rock, viel Indie, lässig, mit einem Hang zu Leere und Melancholie, ohne depressiv zu sein. Die Stimmung schwankt zwischen freigeistlichem Sinnieren, wohin das Leben führen soll, und der Erkenntnis, dass Hektik noch niemandem geholfen hat. Ilgen-Nur beherrscht die Gabe, nahezu lethargisch gegen die Melodie eines Liedes anzusingen und so den Song ganz zu ihrem zu machen. So unaufgeregt erinnert die 23-Jährige an die großartigen The XX um Sängerin Romy Croft. Ilgen-Nur ist aber noch handgemachter, weniger elektronisch glattgebügelt. 

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