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Klassik

Jean Philippe Rameau, Francois Couperin, Joseph Haydn - die schweizerische Akkordeonistin Viviane Chassot hat schon bei diversen Klassikern ausgelotet, wie sie sich klanglich auf ihrem Instrument umsetzen lassen. Auf ihrem jetzt bei Sony Classical erschienenen neuen Album ist sie bei Mozart angekommen und gibt dreien seiner Klavierkonzerte (Nr. 11, 15, 27) gemeinsam mit der Camerata Bern (ohne Dirigent) eine neue Färbung. Dabei macht sie zugleich deutlich, dass das Akkordeon einige Vorzüge vereint, die in dieser Kombination kein anderes Tasteninstrument aufbietet: Dynamische Wendigkeit, hohe Differenziertheit und polyphone Klangtransparenz sowie popularmusikalische Leichtigkeit, die so weder Klavier noch Orgel bieten. Experiment geglückt. Weitere Mozart-Konzerte warten.

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