Rinderseuche: Kreis nicht betroffen

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Freiberg.

Nach dem Nachweis der Wild- und Rinderseuche im benachbarten Erzgebirge und im Vogtland gibt das Landratsamt in Mittelsachsen vorläufig Entwarnung für die Region. Danach liegen bislang keine Hinweise vor, erklärte Kreis-Sprecher André Kaiser auf Anfrage am Dienstag. "Uns sind keine Kontakte/Verbindungen zwischen hiesigen Betrieben und den betroffenen Regionen bekannt." Allerdings sei die Rinderseuche in Deutschland und Europa weder anzeige- noch meldepflichtig, so der Behördensprecher. Jeder Tierhalter sei verpflichtet, den Gesundheitszustand seiner Herde zu überwachen und bei gehäuft auftretenden Todesfällen bzw. einem schweren Krankheitsgeschehen sowohl seinen Hoftierarzt als auch das Veterinäramt zu informieren. "Im Ernstfall können wir mit dem Rindergesundheitsdienst der Sächsischen Tierseuchenkasse bei der Rinderseuche aufgrund der Rechtslage nur beratend tätig werden", fügte er hinzu. Fälle der Seuche waren zum Wochenwechsel erstmals aus dem Erzgebirgskreis und aus dem Vogtland bekannt geworden. (grit)

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