Corona-Demo: Rund 350 Teilnehmer bei "Spaziergang" am Montag in Freiberg

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Im Vergleich zur Vorwoche gibt es außer der gestiegenen Teilnehmerzahl einen weiteren Unterschied. Zur Aktion am 13. September ermittelt die Polizei.

Freiberg.

Der sogenannte Spaziergang gegen die Coronapolitik am Montagabend in Freiberg hat laut Polizei etwa 350 Teilnehmer gezählt. Sie liefen vom Albertpark über Johann-Sebastian-Bach-Straße, Lessingstraße, Friedeburger Straße, Hainichener Straße, Leipziger Straße, Meißner Ring, Schlossplatz und Burgstraße zum Obermarkt.

Besondere Vorkommnisse seien nicht zu verzeichnen gewesen. "Die Einsatzkräfte haben während des ,Spaziergangs' keine politischen Parolen oder Banner festgestellt", sagte Andrzej Rydzik, stellvertretender Sprecher der Polizeidirektion Chemnitz, am Dienstag. Im Gegensatz zur Aktion in der Vorwoche, die als nicht angemeldete Versammlung bewertet wurde, habe es sich lediglich um eine Ansammlung gehandelt. Am 13. September hatten rund 270 Personen teilgenommen. Im Verlauf waren laut Polizei einzelne Rufe sowie vier Plakate bei den Demonstranten festgestellt worden; zudem seien Trillerpfeifen benutzt worden. Da der "Spaziergang" am 13. September nicht als Versammlung angemeldet gewesen war, wurde eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz erstattet. Andrzej Rydzik: "Die Ermittlungen richten sich derzeit noch gegen Unbekannt." Am Montag endete der "Spaziergang" auf dem Obermarkt an einem von der Stadt genehmigten Stand einer Bürgerinitiative, die gegen die Coronaschutzimpfung protestierte. (hh)

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