Corona-Verdachtsfälle im Freiberger Krankenhaus

Jedoch keine Verschärfung der aktuellen Regeln im Klinikum

Freiberg.

Das Freiberger Kreiskrankenhaus schätzt die Situation angesichts steigender bestätigter Corona-Infektionszahlen als sehr ernst ein. Wie Krankenhaussprecherin Dr. Ulrike Träger am Donnerstag auf Anfrage sagte, betreut das Haus aktuell keine bestätigten Covid-19 Patienten. "Lediglich Verdachtsfälle befinden sich zur Behandlung auf den Stationen." Eine Verschärfung der aktuell gültigen Corona-Regelungen oder gar neuerliche Besuchsverbote seien durch die Klinikumleitung diskutiert worden. "Doch angesichts der aktuell immer noch vergleichsweise ruhigen Lage in Mittelsachsen wird derzeit davon abgesehen. Die Lage wird täglich kontrolliert, um gegebenenfalls kurzfristig reagieren zu können." Die Isolierbereiche wurden laut Träger nicht rückgebaut, sondern zwischenzeitlich für andere Infektionspatienten genutzt, die sonst auf der jeweiligen Station isoliert werden. Daher sei das Kreiskrankenhaus Freiberg selbstverständlich nach wie vor für Corona-Patienten gerüstet, versichert sie.

Derzeit bestehe zudem kein Grund, elektive Eingriffe, also geplante Operationen, abzusagen. Auch aus Patientensicht sei kein Aufschub etwaiger geplanter Behandlungen notwendig.

Derzeit sind laut der Seite Intensivregister.de in Mittelsachsen 37 von 58 Intensivbetten belegt, keines davon mit einem Covid-19-Patienten. (grit/lasc)

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