Landesausstellung: Unter-Tage-Roboter Alexander durchschneidet das Band

Der "SilberBoom" ist feierlich eröffnet.

Freiberg.

Nachdem am Freitagnachmittag die 4. Sächsische Landesausstellung mit dem Titel "Boom - 500 Jahre Industriekultur in Sachsen" an ihrem zentralen Ort in Zwickau gestartet wurde, öffnete sie am Samstagvormittag auch an ihrem dezentralen Schauplatz, dem Forschungs- und Lehrbergwerk der TU Bergakademie Freiberg mit dem Silberbergwerk auf der Reichen Zeche, hier unter der Bezeichnung "SilberBoom".

Das obligatorische Band wurde dabei von dem autarken Unter-Tage-Roboter Alexander durchtrennt. Der Wissenschaftliche Direktor des Bergwerks, Professor Helmut Mischo, betonte noch einmal, dass alles, was auf der Reichen Zeche im Zuge der Landesausstellung neu geschaffen wurde, nachhaltig sei und auch nach dem Ende der Ausstellung am 31. Dezember 2020 weiterhin im Angebot bleibe. Dazu zählen nicht nur die neugestalteten Eingangs- und Außenbereiche, sondern vor allem zwei neue Unter-Tage-Touren: Die Entdecker- und die Forscher-Tour. Ebenso der Carbon Discovery Trail, eine Wissensreise durch die Welt des Kohlenstoffs, die auf dem Freigelände der Reichen Zeche erwandert werden kann, sowie die Präsentation der TU-Fakultäten in der Weißkaue.

Bis zum Februar 2021 können darüber hinaus die Sonderausstellungen "Vom Salz des Lebens" mit dem Thema Rohstoffe im Alten Fördermaschinenhaus und "Vom Gnadengroschen zur Rentenformel", die sich der Entwicklung des sozialen Systems im Bergbau widmet, im Stadt- und Bergbaumuseum in der Freiberger Altstadt besichtigt werden. (wjo)

 

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.