Öffnen in Mittelsachsen Mitte nächster Woche die Schulen und Kitas wieder?

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Landrat Matthias Damm gibt im Kreistag vorsichtige Schätzung ab

Freiberg.

Mitte kommender Woche könnte Mittelsachsen die für Schulöffnungen mit Wechselunterricht notwendige Inzidenz von kleiner 165 erreichen. Diese vorsichtige Schätzung hat Landrat Matthias Damm (CDU) am Mittwochnachmittag im Kreistag abgegeben. "Wir schätzen, dass wir ab Mitte nächster Woche in diese Konstellation kommen", sagte der Behördenchef. Bleibt die Inzidenz, die sich durch Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen berechnet, dann könnten neben den Kitas auch die Schulen mit Wechselunterricht öffnen.

Der Landkreis meldete am Mittwoch 157 neue Fälle, insgesamt sind seit dem Ausbruch der Pandemie 23.689 Fälle bekannt geworden. Die Anzahl der gemeldeten Todesfälle in Zusammenhang mit Corona stieg um drei auf 653, Am Mittwoch gab das Robert-Koch-Institut den Inzidenzwert mit 111,5 (Vortrag 175,6) an.

Damm betonte, man werde alles daran setzen, den gesetzlichen Spielraum für Wiedereröffnungen zu nutzen und warb für Impfungen: "Das Impfen ist der Schritt, damit wir aus der Situation herauskommen können." Das Impfen bezeichnete er als mühseliges Geschäft, man hoffe, die für Donnerstag angekündigte Initiative des Freistaates mit dem Besuch des Ministerpräsidenten in Freiberg führe zur erforderlichen Impfmenge. So würden derzeit allein im Impfzentrum Mittweida rund 1500 Impfungen am Tag gesetzt, zusammen mit mobilen Teams und Impfbus wären bis zu 2500 Impfungen am Tag möglich. - ein Ergebnis, das mangels Impfstoff bislang nicht erreicht worden sei.(grit)

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