Polizei stellt bei Hausdurchsuchung Waffe sicher

Freiberg.

Großes Polizeiaufgebot am Dienstagmorgen in der Freiberger Dammstraße: Mit mehreren Fahrzeugen sowie einem Hund waren insgesamt 40 Polizeibeamte im Einsatz. Innerhalb eines Ermittlungsverfahrens gegen einen 40-jährigen Mann durchsuchten sie die ehemalige Kegelbahnanlage nahe der Kreuzung Frauensteiner Straße sowie ein Wohnhaus in der Dammstraße. Augenzeugen beobachteten die Beamten bei der Arbeit.

Bei den Hausdurchsuchungen stellten die Polizisten neben geringen Mengen Betäubungsmittel eine verbotene Waffe und Munition sicher. Daraufhin wurden Ermittlungen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. So teilte es die Polizeidirektion Chemnitz am Dienstagmittag auf Nachfrage mit.

Weiterhin fanden die Beamten diverses mutmaßliches Diebesgut, darunter vorwiegend Werkzeuge und Baumaschinen, das vermutlich bei Einbrüchen im Raum Freiberg abhandengekommen war, heißt es weiter. Erste Gegenstände konnten bereits Straftaten zugeordnet werden. Die Ermittler des Freiberger Polizeireviers hatten Unterstützung von Einsatzkräften der sächsischen Bereitschaftspolizei und sowie der Diensthundestaffel bekommen. Im Zuge der weiteren Ermittlungen werde nun geprüft, ob die anderen sichergestellten Gegenstände, darunter auch Buntmetall, Elektrowerkzeuge und zwei Motorroller aus weiteren Diebstahlshandlungen stammen.

Die Kegelbahnanlage wird seit mehreren Jahren nicht mehr zum Kegeln genutzt. Eine Privatperson habe das Gebäude gekauft und hin und wieder daran etwas gemacht, berichtet ein Anwohner.

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