Seilerberg bekommt weitere Linien

Freiberg.

Der Freiberger Stadtteil Seilerberg soll im Freiberger Stadtverkehr nach dem anstehenden Fahrplanwechsel nun doch direkt mit den Stadtteilen Zug und Wasserberg verbunden bleiben. Das hat das Unternehmen Regiobus am Montagabend bei einer Einwohnerversammlung in der Karl-Günzel-Schule bekannt gegeben. So sollen dann Busse der Linie A, die künftig Halsbrücke mit dem Wasserberg verbindet, von dort weiter bis zum Seilerberg fahren. Und einzelne Fahrten der neuen Linie D enden dann nicht am Seilerberg, sondern fahren über die Hegelstraße bis Zug. Den meisten der mehr als 100 Anwohner, die zur Veranstaltung kamen, geht die Änderung der angekündigten Linienreform aber nicht weit genug. Viele machten ihre Kritik deutlich. So wurden Forderungen laut, die für den Fahrplanwechsel zum 9. Dezember geplante Reform zu verschieben, ganz abzusagen oder die Linie B zwischen Zug und Freiberg wie bisher im Wechsel über die Berthelsdorfer Straße oder eben die Hegelstraße im Stadtteil Seilerberg zu führen. 

Regiobus hatte die Beschneidung des Angebots auf dem Seilerberg mit vergleichsweise geringer Nachfrage begründet. Die Anwohner halten dem entgegen, dass in dem Stadtteil überwiegend ältere Menschen wohnen, von denen viele nicht mehr gut zu Fuß und somit auf den Busverkehr angewiesen sind. Zumal die Versorgungslage auf dem Seilerberg selbst mangelhaft ist und keine Aussicht auf Besserung besteht. (fhob)

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