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Sternschnuppen, Füchse, Rehe: Was der Wachschutz beim "Sommernachtstraum" auf der "Alten Elisabeth" erlebt

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Mitarbeiter eines Wachschutzunternehmens achten auf die Open-Air-Spielstätte "Alte Elisabeth". Sie haben ihre eigene Sicht auf die Komödie.

Freiberg/Brand-Erbisdorf.

Wenn Theseus, der Herzog von Athen, Amazonen-Königin Hippolyta, Elfenkönig Oberon, seine Frau Titania, Poltergeist Puck und die theaterspielenden Handwerker von dannen gezogen sind, streifen Füchse, Rehe und Hasen über die "Alte Elisabeth". "Aber auch Marder, Mäuse und Eichhörnchen haben wir schon beobachtet", sagt Michael Kunig. Er und seine Kollegen vom Unternehmen Wachschutz Mittweida, Filiale Brand-Erbisdorf, bewachen die Open-Air-Spielstätte auf dem ehemaligen Silberbergbau - auch in Nachtstunden. Dafür steht ihnen extra ein Container zur Verfügung.

Michael Kunig erzählt gern von seiner Arbeit. "Als Wachschutz haben wir große Verantwortung. Schließlich bekommen wir das Hausrecht übertragen und nehmen es wahr." Mit den Mitarbeitern des Theaters habe es eine gutes Miteinander gegeben: "Es war ein angenehmes Arbeiten", so Kunig.

Noch bis zum Sonntag ist der "Sommernachtstraum" auf der "Alten Elisabeth" zu erleben. "Einbruchs- und Vandalismusversuche hat es nicht gegeben. Es lief alles sehr friedlich ab", sagt Kunig. Er lächelt und sagt dann: "Und wir konnten auch als Wachschutz feststellen, dass die Besucher positiv gestimmt waren." Manchmal habe er sich allerdings gewundert, dass Zuschauer im legeren Freizeitlook kamen.

Auch ihm habe die Inszenierung von Schauspieldirektorin Annett Wöhlert gefallen. "Und ich werde auf jeden Fall noch einmal in eine der letzten Vorstellungen gehen." Besonders gut findet er die Lichteffekte. "Es war eine super Idee, das Stück auf der Alten Elisabeth aufzuführen", sagt Kunig. Seiner Meinung nach sollte das Theater auch 2022 einen idyllischen Open-Air-Spielort wie das ehemalige Bergwerk wählen. Für die Wachleute sei es auch nach den "Sommernachtstraum"-Vorstellungen romantisch gewesen. "Denn auf der Alten Elisabeth ist es ziemlich dunkel. Da kann man super die Milchstraße und ab und zu auch eine Sternschnuppe sehen." www.mittelsaechsisches-theater.de

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