Auch Hainichen sagt den Weihnachtsmarkt ab

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Der Pyramidenanschub am ersten Advent muss ebenfalls ausfallen, Pyramide und Baum werden jedoch in der nächsten Woche aufgestellt.

Die Stadt Hainichen hat ihren traditionellen Weihnachtsmarkt abgesagt. Darauf hat sich der Stadtrat am Dienstagabend in nichtöffentlicher Sitzung verständigt. Ein Beschluss wurde aber nicht gefasst. Dies erklärte Oberbürgermeister Dieter Greysinger (SPD). Nach seiner Ansicht war der Entschluss wegen der aktuellen Corona-Lage nur folgerichtig. Derzeit ist auch die Grundschule in der Stadt wegen der hohen Infektionszahlen für eine Woche geschlossen. An der Oberschule gibt es laut Schulleiterin Corinna Weinhold nur wenige Klassen ohne ein positives Testergebnis.

Schon im Vorjahr hatte die Stadt den Weihnachtsmarkt wegen der Coronapandemie abgesagt. Damals hatte der Stadtrat die Entscheidung dem Bürgermeister überlassen. Greysinger wollte nun ganz bewusst den Stadtrat anhören. "Eine Einzäunung ist bei uns nicht möglich, und eine Kontrolle der geforderten Verweilbereiche sehe ich als schwierig an", hatte Greysinger schon im Vorfeld erklärt. Nun sei noch die 2G-Regel für die Verweilbereiche als zusätzliche Hürde hinzugekommen. Geplant war der Weihnachtsmarkt vom 10. bis 12. Dezember. Auch den Pyramidenanschub, ein kleineres Fest am ersten Adventssonntag, wird es nicht geben. Pyramide und Weihnachtsbaum sollen in der nächsten Woche aufgestellt werden.

Der Weihnachtsmarkt in Mittweida (2. bis 5. Dezember) ist noch in der Vorbereitung. Eine endgültige Entscheidung soll es im Stadtrat am 25. November geben. In Frankenberg war der Weihnachtsmarkt Anfang des Monats abgesagt worden. Beschlossen hatte dies der Aufsichtsrat der Frankenberger Kultur gGmbH. Abgesagt haben nun auch Feuerwehrverein und Ortsfeuerwehr Kriebethal das an diesem Samstag geplante Adventsfeuer auf dem Goetheschulplatz sowie den Fackel- und Lampionumzug. (mit dahl/lkb)

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