Bauen mit Lehm und Stroh honoriert

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Verein Sachsenkreuz Plus lobt Preisgeld für alternative Baustoffe aus

Geringswalde.

Wer sich als Bauherr für umweltfreundliche Baustoffe entscheidet, soll belohnt werden. So lobte der Verein Sachsenkreuz Plus Preisgelder bis zu 40.000 Euro aus. Die Finanzspritze kommt aus dem Leader-Budget und wird durch Mittel der Europäischen Union gespeist. Ermutigt und belohnt werden sollen Bauherren, die sich für Alternativen zu den beim Hausbau üblichen Zement oder Beton entscheiden. "Wer etwa mit Lehm oder Stroh baut, auf Styropor oder Farbstoffe verzichtet, die auf Kunststoffen basieren, hat gute Chancen, im Wettbewerb in die engere Auswahl zu kommen", sagte Tino Weichelt vom Büro für Städteplanung und Regionalentwicklung "Planer Netzwerk Planet". Das Büro unterstützt die Wettbewerbsteilnehmer beim Prozess der Beantragung. "Die Zementindustrie gilt weltweit als einer der größten Verursacher, wenn es um den Ausstoß giftigen Kohlenstoffmonoxids geht", bemerkte Weichelt zu einem der Aspekte des Wettbewerbes.

Teilnehmen können private Bauherren, Vereine und Unternehmen aus dem Leader-Gebiet Sachsenkreuz Plus. Dazu gehören Altmittweida, Döbeln, Geringswalde, Großweitzschen, Hartha, Kriebstein, Leisnig, Lichtenau, Mittweida und Waldheim.

Bedingungen im Internet unter www.sachsenkreuzplus.de/de/wettbewerbe. Der Wettbewerb läuft bis 31. August 2021.

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