Linke fordern Debatte über Pläne

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Rochlitz.

Im vom Freistaat forcierten Wandel in der Berufsschullandschaft lassen die Linken nicht locker. Nun fordert die Landtagsfraktion das Aufstellungsverfahren für den Teilschulnetzplan auszusetzen und einen runden Tisch mit allen Beteiligten. Laut Kreischefin und Vizefraktionschefin Marika Tändler-Walenta braucht es jetzt einen "fairen und breit angelegten Dialogprozess". Der Entwurf sieht herbe Einschnitte an den hiesigen Standorten vor. So sollen etwa in Rochlitz keine Landwirte mehr ausgebildet werden. Der Burgstädter Standort des Berufsschulzentrums (BSZ) Döbeln-Mittweida soll sogar schließen. Die Kreisräte hatten sich jüngst gegen die Pläne ausgesprochen. Laut Tändler-Walenta würden die "Interessen des ländlichen Raums nicht ernstgenommen" und Schüler vor vollendete Tatsachen gestellt. Das sei keine Stärkung des ländlichen Raums, wie von Kultusminister Christian Piwarz versprochen. (acr)

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