Minister Dulig plädiert in Penig für Stärkung der Ausbildungsberufe

Penig.

Bei seinem Besuch in Penig am Freitag hat Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) angesichts des Fachkräftemangels in Handwerk und Industrie dafür plädiert, das Image von Ausbildungsberufen zu stärken. Man müsse bei Jugendlichen beruflichen Erfolg neu definieren. "Erfolg muss nicht immer nur Abitur und anschließendes Studium bedeuten. Auch mit einer Ausbildung in einem Betrieb kann man erfolgreich sein, sich weiterqualifizieren, den Meister machen", so Dulig. Wichtig sei, bei Schülern die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten, die es gibt, stärker bekannt zu machen. Denn viele wüssten nicht, welche Berufe man überhaupt erlernen kann. "Davon zeugt auch, dass bei den Top Ten der beliebtesten Berufe seit Jahren immer wieder die gleichen Berufe auftauchen, etwa Mechatroniker", sagte der Minister. 

Dulig hat in Penig zuerst das Muldenthaler Emaillierwerk besucht und sich anschließend ins Goldene Buch der Stadt eingetragen. Am Abend wird er mit Gewerbetreibenden aus Penig bei einem Wirtschaftsstammtisch diskutieren. (fpe)
 

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