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Ökonom fordert: Kassenpatienten sollen bis zu 2000 Euro pro Jahr selbst bezahlen

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Das deutsche Gesundheitssystem wird teurer und teurer. Die Krankenkassenbeiträge explodieren. Ein Freiburger Wissenschaftler fordert deshalb nun eine Knallhart-Selbstbeteiligung.


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99 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    9
    Steuerzahler
    23.02.2023

    Die Bürgerversicherung als der Heilsbringer? Ich glaube es nicht, weil die Einbeziehung der Beitragszahler auch gleichzeitig die gleiche Anzahl Leistungsempfänger mit sich bringt und damit nichts anderes ist als die Fortsetzung des gegenwärtigen defizitären Regimes. Knackpunkt dürfte eher die Leistung für Empfänger sein, die keinerlei Zahlungen geleistet haben und politisch initiierte Verzerrungen im Bezahlsystem. Nicht zu vergessen, dass privat Versicherte durch die viel höheren Preise, die sie zahlen, quasi das System quersubventionieren, was dann natürlich wegfällt. Also im Prinzip ist die Bürgerversicherung kein Lösungsansatz, sondern eine Nebelkerze für die breite Masse.

  • 21
    1
    Dickkopf100
    23.02.2023

    Das Problem liegt an der Unmenge der verschiedenen Krankenkassen, nicht mehr und nicht weniger. Eine Bürgerversicherung für alle und Ende. Und da muss man kein Ökonom sein um das zu erkennen. Nur Lobbyisten weigern sich hartnäckig das zu erkennen....

  • 8
    4
    0laf
    23.02.2023

    @Bautzemann:
    Stimme Ihnen zu. Die Umgestaltung zur Vermeidung eines Generationenkonfliktes in Richtung "sozialverträgliches Ableben", ist bei Salär der A15 sicherlich ziemlich unaufgeregt.

    Aber zumindest regt die Diskussion zu gesamtgesellschaftlichen Debatten an, sofern sie politisch nicht korrekte Themen und unbequeme Wahrheiten nicht ausschließen.

    "König Kurt" hat es zu Lebzeiten auch versucht, die Rentendebatte weiter anzustoßen, wofür er an höherer Stelle in Ungnade fiel.
    Ach je, anderes Thema.

  • 20
    5
    Malleo
    23.02.2023

    Bei vielen Beiträgen und Themen darf man feststellen, dass es genügt, den gesunden Menschenverstand zu bemühen, um Lösungsansätze zu definieren.
    Leider darf man das bei Politikern und Lobbyisten nicht voraussetzen.
    Viele von ihnen offenbaren mittlerweile das Denken von Modellrechnern, wo sie und nur sie die Parameter eingeben, um zum gewünschten Ergebnis zu kommen.
    Meist geht es um Geld, viel Geld und das generiert man am besten mit Steuer- und Beitragserhöhungen.
    Wir erleben hier im Land einen historischen Vorgang, dass sich eine einst gut aufgestellte Nation mit Potential aus purer moralischer Eitelkeit, Selbsthass, Denkunfähigkeit und Opportunismus selbst zerstört. Und hier sind diese "Notlagen" nur ein Beispiel von vielen. Es liegt auf der Hand, was die Ursachen sind. Man muss unterscheiden zwischen Leuten, die Steuern zahlen und solchen, die Steuern kosten( z.B. Inanspruchnahme von Kassenleistungen ohne eigene Beiträge) Von letzteren werden wir gerade zu Hauf beglückt!

  • 26
    3
    Bautzemann
    23.02.2023

    Herr Raffelhüschen ist kein Unbekannter im neoliberalen Lager und als Ökonom natürlich ein Vertreter des Kapitals. Dieser Ökonom macht Wirtschaftspolitik gegen das Volk und das nicht zum ersten Male. Er kommt nicht auf die Idee einer Bürgerversicherung, die allerdings von der SPD mal favorisiert war, aber aus Eigennutz weit nach hinten verschoben wurde. Hier sollten einmal alle einzahlen. Mit Alle, sind Beamte, Unternehmer, Abgeordnete und sonstige Selbstständige gemeint. Warum Herr Raffelhüschen gegen eine Bürgerversicherung ist klar. Er ist Lobbyist großer Versicherungen und es weiß ganz genau, dass bei einer einheitlichen Bürgerversicherung, die vielen Krankenkassen bis auf eine Handvoll abgeschmolzen werden können. Das wiederum würde sich gegen Prinzipien der neoliberalen Marktwirtschaft richten. Es ist schon erstaunlich, was sich der deutsche Michel so alles gefallen lässt. Gerade im Gesundheitssystem ergebe sich durch die Reduzierung der Krankenkassen erhebliche Einsparpotenziale

  • 29
    3
    MuellerF
    23.02.2023

    @Hinterfragt: Genau so sehe ich das auch. Am Besten eine KK für alle mit gleichen Beiträgen & Leistungen für alle - Angestellte, Selbständige & Beamte.
    Da könnte man eine Menge Verwaltungskosten einsparen, auch Ausgaben für Werbung um Kunden wären hinfällig.

  • 24
    5
    0laf
    23.02.2023

    Interessant, wie weit einige Experten von der Realität innerhalb der Bevölkerung entfernt sind. Das soll dann noch an Studenten und Studentinnen weitergegeben werden? Andererseits in einer woken Kulturblase kaum ansprechbar, das immer mehr Menschen von Leistungen profitieren, für welche niemals Beiträge eingezahlt wurden? Welchen Gesetzen der Ökonomie wird da eigentlich gefolgt?
    Wenn immer mehr aus dem Bundeshaushalt
    gestützt wird, so erzeugen wir nur eine immer größere Masse an staatlich alimentierten Menschen und auf anderen Gebieten kann der eigentliche Staat dann immer weniger Aufgaben erfüllen. Was wäre verwerflich, jeder müsste anfänglich mit einer Grundversorgung auskommen und erst durch eine Anwartschaft, wie bei der Rente, sich seinen Anspruch auf Regelbersorgung erarbeiten. Dies könnte Anreize auf Erwerbstätigkeit fördern, die Anzahl der Beitragszahler erhöhen und Vater Staat entlasten.

  • 16
    4
    ÄRainer
    23.02.2023

    Ich weiß nicht, ständig wollen viele sicher schon gut versorgte Berufsgruppen immer mehr Geld, Inflationsausgleich Inflationsausgleich !
    Nu kommen die Krankenkassen , logischerweise nach dem schnellen teilweise notwendigen Geldausgeben zu Pandemiezeiten dazu. Es gab natürlich nie eine Verweis von oben, dass alles was verballert wurde wieder hereingeholt werden muss. War aber klar.

  • 30
    1
    Hinterfragt
    23.02.2023

    "...rund 73 Millionen Versicherte von einer der 96 gesetzlichen Krankenkassen ..."

    Nun, ich sehe an der Zahl 96 das größte Einsparpotential.
    wenn man diese Zahl auf ein Minimum schrumpft, braucht es keine Erhöhung usw..
    Wozu 93 gesetzl. KK ?!?