RKI mahnt eindringlich zu Kontaktvermeidung über Weihnachten

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

In der wöchentlichen Pressekonferenz appelliert RKI-Chef Lothar Wieler an die Bundesbürger.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen und hören
    (inkl. FP+)

Sie sind bereits registriert? 

1010 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    2
    Haju
    23.12.2020

    Wer lange genug z.B. in einem Einkaufstempel herumlatschte, weil er sich (wie unwissentlich Infizierte) einer trügerischen Sicherheit hingegeben hat, hatte sicher öfters Pech. Etwas versteckt:
    https://www.freiepresse.de/kultur-wissen/wissenschaft/ansteckungsgefahr-trotz-maske-bei-niesen-und-husten-artikel11265856
    "Die Forscher bauten eine Apparatur, in der sie die getesteten Masken in einer Entfernung von 1,83 Meter mit 40.000 Tröpfchen (für ein Niesen) oder 3000 Tröpfchen (für ein Husten) besprühten...
    Eine zweilagige Stoffmaske ließ 3,6 Prozent der Tröpfchen durch. Wie aus früheren Studien hervorgeht, kann ein Nieser bis zu 200 Millionen Viruspartikel enthalten. In einem solchen Fall kämen noch mehr als sieben Millionen Viruspartikel durch die Maske, was weit über die Zahl von 1000 Partikeln liegt, die nach früheren Erkenntnissen für eine Infektion mit dem Coronavirus ausreichen kann."
    Und 100 bis 5000 Viren (je nach der Stärke des Immunsystems) reichen.

  • 2
    4
    tbaukhage
    23.12.2020

    @vonVorn: Nach einem wochenlangen steilen Aufwärtstrend der Infiziertenzahlen ändert sich dieser zehn Tage nach Beginn des Lockdown/2 in einen drei Wochen anhaltenden geringügig fallenen Verlauf - und Du erkennst darin nichts weiter als eine "statistische Delle"???
    Ich sehe darin etwas anderes!

  • 4
    4
    vonVorn
    23.12.2020

    @tbaukhage, diese kleine Delle in den Zahlen ist für mich, Angsichts der nachfolgenden Zahlen, Zufall oder sonstwas, aber kein Erfolg des Lockdowns. Vor allem auch deshalb, weil ja zu Beginn des Lockdowns keiner gross über Maskenverweigerer geschimpft hat und inzwischen ist die Kritik an Maskenverweigerern viel härter geworden. Nach meinem persönlichem Empfinden haben, inzwischen viel mehr Menschen Maske auf und die Zahlen gehen trotzdem nicht runter.

  • 4
    4
    tbaukhage
    23.12.2020

    @vonVorn: Warum behauptest Du schon wieder, dass der Teillockdown von Anfang November nichts gebracht hätte? Ich habe doch gerade Zahlen (inkl. einer grafischen Auswertung) geliefert, die das genaue Gegenteil belegen! Oder wie erklärst Du, dass es ab Mitte November zu keiner weiteren Zunahme (sogar zu einer geringfügigen Abnahme) der Infiziertenzahlen gekommen ist?
    Die Maßnahmen des Teillockdowns waren nicht ausreichend und umfassend genug - insofern gebe ich Dir recht. Dazu kommt, dass Verstöße dagegen nicht oder nicht ausreichend geahndet wurden und noch immer scheint sich ein Teil unserer Mitmenschen einen Spaß daraus zumachen, die Regeln absichtlich nicht einzuhalten. Der erneute Anstieg der Infiziertenzahlen seit Anfang Dezember, die hohe Anzahl zusätzlich Verstorbener (von gestern zu heute aller 90s einer) und die immer knapper werdende ITS-Bettenzahl sollten doch nun langsam mal auch den letzten Zweifler zum Nachdenken bringen.

  • 3
    5
    vonVorn
    23.12.2020

    @tbaukhage, das das nichts gebracht hat sieht man doch in der Coronastatistik kurz über der Kommentarfunktion. Natürlich gab es Schwankungen, allerdings ist die Grundrichtung das es immer schlechter geworden ist.
    Ihre Argumentation betreffs des Grenzverkehrs finde ich seltsam, Sie haben sicherlich Recht das die, die unbedingt zum Tanken etc. fahren mussten sich falsch verhalten haben. Nur um beim Beispiel Tschechien zu bleiben, die Tschechen die zum Arbeiten und Einkaufen gekommen sind haben das selbe gemacht, nur umgedreht. Hätte man die Grenzen sofort dichtgemacht, hätten keine Deutschen nach Tschechien fahren können und sich anstecken und umgedreht keine Tschechen hier jemand anstecken können. Hat man im Frühjahr gemacht bei nicht so schlimmen Zahlen und da hat es geholfen.

  • 9
    3
    vonVorn
    23.12.2020

    @Neuhier, angesichts der Tatsache das dieser Teillockdown nichts gebracht hat, einfach sich weiter an diese nutzlose Strategie zu klammern ist doch sinnlos!
    Die extremen Zahlen in Sachsen werden doch nicht von ein paar Maskenverweigerern produziert, das ist für mich Schuldige suchen!
    https://www.n-tv.de/wissen/Epidemiologe-nennt-Corona-Strategie-illusorisch-article22251385.html
    Nur noch ein kleines Beispiel das ich meine Meinung nicht allein haben.

  • 3
    9
    tbaukhage
    23.12.2020

    @vonVorn: Wie kommst Du darauf, dass der Teillockdown nicht gebracht haben soll? Die Anzahl der Neuinfektionen war seit Mitte November (leicht) rückläufig (rote Kurve: https://ibb.co/QjCcWT0) - die Maßnahmen des Lockdown haben also sehr wohl gewirkt. Nur eben viel zu wenig!
    Die Maßnahmen waren offensichtlich viel zu lasch, wurden von Teilen der Bevölkerung umgangen, wo es nur ging und die Nichteinhaltung überhaupt nicht oder nicht rigoros genug sanktioniert.

    Ja, auch ich halte den grenzüberschreitenden Tourismus für sehr bedenklich (vorsichtig ausgedrückt) und meine damit vorallem den von unseren Landsleuten selbstgewählten Tourismus, zB in Richtung Kanaren (Risikogebiet) oder ins östliche oder südliche Nachbarland, um Benzin, Kippen und Feuerwerk zu holen.

  • 6
    9
    neuhier
    22.12.2020

    Die Grenzen zu schließen nützt nur dann was, wenn das Virus in einem Gebiet noch nicht oder nur sporadisch vorhanden ist. In einer Situation wie jetzt in Sachsen, nützt das nichts, weil die Zahlen so hoch sind, dass die Leute sich untereinander anstecken. Wenn ich bei MDR aktuell bei Twitter lese:
    "Zahlreiche Verstöße gegen die Corona-Regeln in Sachsen: Das Innenministerium teilte mit, in der vergangenen Woche seien fast 1.400 Bußgeldverfahren eingeleitet worden. Außerdem habe die Polizei knapp 500 Mal ein Verwarngeld kassiert."
    dann muss man sich doch nicht wundern, wo die hohen Zahlen herkommen.

    Aber es ist halt einfacher, die Schuld bei anderen zu suchen, als bei sich selbst.

  • 14
    7
    klapa
    22.12.2020

    Was hier als harter Lockdown an die Bürger verkauft wird, spottet jeder Beschreibung und grenzt an Kaspertheater.

    Statt Skatspieler zu verfolgen und ähnliche Spielchen zu veranstalten, sollte jede Art von privaten oder geschäftlichen Reiseverkehr, ob per Bahn, Flugzeug, Bus oder Privatauto in und aus Nachbarländern für angemessene Zeit komplett und mit aller Konsequenz unterbunden werden.

    Auch wenn die BK meint, man könne Deutschlands Grenzen nicht kontrollieren. Es käme immerhin auf einen Versuch an. Anderen Ländern gelingt das doch auch.

    Was z. Zt. in Sachen Lockdown passiert, ist nichts Halbes und nichts Ganzes.

  • 12
    7
    vonVorn
    22.12.2020

    Angesichts der Tatsache das dieser Teilhalbgarlockdown bis jetzt nichts gebracht hat, sollte doch mal darüber nachgedacht werden was falsch läuft, anstatt gebetsmühlenartig denselben Quatsch zu wiederholen. Was mir aufgefallen ist, die Länder, die den Virus im Griff haben, haben neben vier Wochen Totallockdown ihre Grenzen dicht gemacht und dicht gehalten, wie Neuseeland oder Taiwan.