Pittiplatsch-Kapitänsmütze vom Kopf gerissen - Ersatzlösungen

Wirbel um die Kopfbedeckung von Pittiplatsch: Einer Kobold-Figur in Erfurt wurde die Kapitänsmütze vom Kopf gerissen. Die Täter sind noch nicht gefunden. Aber es gibt Ersatzlösungen.

Erfurt (dpa) - «Ach du meine Nase» würde er selbst dazu sagen: In Erfurt ist einer auf einer Bank sitzenden Pittiplatsch-Figur die Kapitänsmütze vom Kopf gerissen worden. Schon am Samstagabend trug der Kobold eine neue Kopfbedeckung: Unbekannte hatten ihm eine große Strickmütze übergezogen. Am Sonntagnachmittag war diese dann gegen eine Weihnachtszipfelmütze ausgetauscht worden.

Die herunterherissene ursprüngliche Kopfbedeckung hatte eine Passantin neben dem Kobold gefunden und der Polizei übergeben, wie diese am Samstag mitteilte. Die Tat in der Nacht auf Samstag sei eine Sachbeschädigung. Die Ermittler bitten nun um Hinweise.

Ein Ehepaar hatte der Stadt die Figur geschenkt. «Pitti» mit der Kapitänstmütze sitzt auf einer Brücke am Fluss Gera. Der kleine braune Kobold mit der Punkerfrisur begeisterte einst in der DDR-Kinderfernsehsendung «Sandmännchen» nicht nur junge Zuschauer. In Erfurt stehen im Stadtgebiet auch andere Figuren aus dem Kinderfernsehen. Der dort beheimatete Kinderkanal KiKA hatte sie der Stadt geschenkt. Die Maus, Bernd das Brot und Co. sind auch bei Touristen beliebte Fotomotive.

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