Angebliche Polizisten versuchen mehrfach Betrug

Chemnitz, Leisnig, Döbeln.

Am Mittwoch und Donnerstag haben Unbekannte mehrfach versucht über Telefonanrufe Informationen über Wertgegenstände zu erhalten. Die Polizei warnt vor Betrügern am Telefon.

Wie die Polizei am Freitag mitteilte, wurde in Chemnitz eine Seniorin am Mittwochnachmittag von einem angeblichen Verwandten mehrfach angerufen. Dieser gab vor in einer Notsituation zu sein und mehrere zehntausend Euro zu benötigen. Der Unbekannte versuchte Auskünfte über vorhandene Wertsachen und den Kontoständen der 85-Jährigen zu erlangen. Am Donnerstag erhielt die Frau erneut einen Anruf, dabei gab sich ein Unbekannter als Polizist aus und erklärte der Seniorin, dass die Polizei den angeblichen Verwandten in Gewahrsam genommen habe. Der angebliche Polizeibeamte versuchte ebenso Informationen über Wertgegenstände zu erhalten. Die Seniorin ließ sich nicht auf das Telefonat ein und meldete den Vorfall der Polizei. 

Auch in Leisnig hat ein angeblicher Kriminalbeamter versucht durch mehrere Telefonate Angaben über Wertgegenstände und Kontodaten zu erlangen. Die betroffene Seniorin brachte den versuchten Betrug bei der Polizei zur Anzeige. Die Polizei teilt mit, dass mehrere Haushalte in Leisnig und Döbeln Anrufe von angeblichen Polizisten erhielten. Die Telefonate blieben für die unbekannten Betrüger ohne Erfolg. (fp)

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