Liveticker zum Nachlesen: Die Ergebnisse der Kommunal- und Europawahl

Die Abstimmung am Sonntag hat in vielen Orten Überraschungen mit sich gebracht.

3 Uhr: Ein spannender Wahl- und Arbeitstag geht zuende. Wir verabschieden uns an dieser Stelle von Ihnen. Am Morgen setzt unser Frühdienst die Berichterstattung zur Abstimmung in Sachsen fort. Danke für die Aufmerksamkeit und Ihnen allen eine gute Nacht und einen guten Start in die neue Woche!

02.40 Uhr: In Zwickau wird noch gezählt. Nach 66 von 73 Wahlbezirken der Stadtratswahl liegt die CDU bei 12 Sitzen, die AfD bei 11. Es folgen unverändert Linke (7), BfZ und SPD (je 5), Grüne und FDP (je 3), Tierschutzpartei und Zukunft Zwickau (je 1).

02.11 Uhr: Auch in Plauen sind alle Stimmen gezählt: Die CDU gewinnt mit 23,69 Prozent vor der AfD mit 19,98 Prozent. Dahinter landen die Linke (14,49 Prozent) und die SPD (14,02 Prozent). Die FDP erreicht 9,94 Prozent, die Grünen 8,60 Prozent, Initiative 5,43 Prozent und der Dritte Weg 3,84 Prozent. 

02.10 Uhr: In Zwickau sind bei der Stadtratswahl 63 von 73 Wahlbezirken ausgezählt. Es führt die AfD (22,01 Prozent) vor der CDU (21,93) - das wären jeweils 11 Sitze. Die Linken kämen auf 7 Sitze, SPD und Bürger für Zwickau auf 5, Grüne und FDP auf 3, Tierschutzpartei auf 2 und Zukunft Zwickau auf 1.

01.42 Uhr: In Chemnitz sind alle Stimmen zur Kommunalwahl ausgezählt. Die CDU wird stärkste Kraft mit 19,93 Prozent. Dahinter reihen sich die AfD mit 17,91 Prozent und die Linke mit 16,74 Prozent ein. SPD erhält 11,65 Prozent der Stimmen, die Grünen 11,51 Prozent. Pro Chemnitz bekommt 7,68 Prozent, die FDP 7,39 Prozent. Die Partei (2,96 Prozent), Vosi (2,27 Prozent) und Chemnitz für Alle (1,97 Prozent) dahinter. 

01.29 Uhr: Momentan müssen noch einige Prominente um den Wiedereinzug in den Zwickauer Stadtrat bangen. Bei der CDU würde es momentan nicht für Christian Dzierzon und Norbert Gruss reichen. Bei der Linken steht die Behindertenbeauftragte Irina Teichert auf der Kippe, hätte momentan ihren Sitz aber knapp verteidigt, im Gegensatz zum früheren Fraktionschef Thomas Koutzky. Martin Wieth käme auch nicht mehr in den Rat, ebenso wenig wie Michael Rockstroh. Christiane Drechsel (früher CDU, jetzt BfZ) ist momentan auch draußen, ebenso wie AfD-Stadtrat Marko Ansorge. Der Crossener Freibadchef Carol Forster (FDP) hat es nach derzeitigem Stand wieder nicht geschafft. Ex-OB-Kandidat Thomas Gerisch (Freie Wähler Zwickau) verliert zurzeit seinen Sitz. Chancenlos sind die beiden zur Blauen Partei übergelaufenen Stadträte Karl-Ernst Müller (früher CDU) und Frank-Frieder Forberg (früher AfD). Der rechte Youtuber Torsten Graßlaub und Internetjournalistin Heike Richter (beide Zukunft Zwickau) bleiben nach derzeitigem Stand draußen.

01.17 Uhr: In Chemnitz sind mittlerweile 169 der 173 Wahlbezirke ausgezählt. Vorn liegt die CDU (19,73 Prozent), dahinter die AfD (18,01), es ist also weiterhin unentschieden, wer stärkste Kraft wird. Auf Platz drei liegt derzeit die Linke (16,82 Prozent), vor SPD (11,53 Prozent) und den Grünen (11,49 Prozent). Pro Chemnitz erreicht 7,79 Prozent, die FDP 7,38 Prozent. 

1.04 Uhr: Die AfD hat bei der Europawahl am Sonntag in Dresden die meisten Stimmen geholt. Laut dem vorläufigen Endergebnis kam die Partei auf 19,8 Prozent. Sie konnte ihr Ergebnis damit im Vergleich zur letzten Europawahl 2014 mehr als verdoppeln. Damals kam sie auf 9,5 Prozent. Die CDU verlor hingegen rund zehn Prozentpunkte und wurde mit 18,7 Prozent nur noch zweitstärkste Kraft. Die Grünen können sich über deutlich mehr Stimmen freuen, sie kamen auf 17,7 Prozent. Vor fünf Jahren lagen sie noch bei 12,3 Prozent. Linke und SPD mussten beide eine Niederlage hinnehmen und kamen auf 12,5 und 8,4 Prozent. Sie verloren damit etwa jeweils sieben Prozentpunkte im Vergleich zur letzten Wahl. Die Wahlbeteiligung in der Landeshauptstadt lag bei 68,6 Prozent - ein deutlicher Anstieg zu 2014. Damals nahmen etwas mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten teil.

01.03 Uhr: Mit jedem neuen Auszählungsergebnis der Stadtratswahl in Zwickau verdeutlicht sich, dass im Stadtrat künftig keine einfachen Mehrheiten mehr zu finden sind. Reichte es bisher, wenn sich beispielsweise die CDU mit den Linken einig war, so wird es voraussichtlich in Zukunft keine Mehrheiten mehr geben, die sich nicht mindestens auf drei politische Kräfte stützen können. AfD (21,62 Prozent) und CDU (21,66 Prozent) liegen nach 46 von 73 Wahlbezirken gleichauf mit jeweils elf der 48 Sitze vorn - trotzdem ist die CDU der große Verlierer im Vergleich zu 2014 (minus zwölf Prozentpunkte). Dritte Kraft wären die Linken mit sieben Sitzen. SPD und Bürger für Zwickau kämen auf fünf, die FDP und die Grünen auf 3. Gleich zwei Sitze hätte die Tierschutzpartei.

00.42 Uhr: Ein erneuter Sieg der CDU zeichnete sich bei der Kreistagswahl ab. In allen fünf von 14 Wahlkreisen, in denen schon Ergebnisse vorlagen, führte sie gegen 0.30 Uhr deutlich. Auch hier auf Platz 2: die AfD, zum Teil aber nur knapp vor dern Freien Wählern. NPD und Aufbruch deutscher Patrioten spielen kaum eine Rolle.

00.40 Uhr: Bei der Europawahl im Landkreis Zwickau haben CDU und AfD klar gewonnen. Nach 32 von 33 Kommunen lag 0.30 Uhr die CDU mit 27,4 Prozent vor der AfD (23,8). Allerdings lag zu diesem Zeitpunkt das Ergebnis von Zwickau noch nicht vor - dort hatte nach 72 von 73 Wahlbezirken die AfD die Nase vorn. Die Linken kamen nach 32 von 33 Städten und Gemeinden im Landkreis auf 11,5 Prozent. Es folgten SPD (8,7), Grüne (6,9) und FDP (5,1). Weitere 16,5 Prozent verteilten sich auf die anderen angetretenen Parteien und Gruppierungen. Dabei holten die Freien Wähler mit 4,3 Prozent das beste Ergebnis der "Sonstigen". Die Partei kam auf 2,0 Prozent, die Tierschutzpartei auf 1,8.

0.36 Uhr: Für Limbach-Oberfrohna liegen die Ergebnisse der Kommunalwahl vor. Auch hier kann sich die CDU mit 27,4 Prozent noch vor der AfD mit 23,8 Prozent behaupten. Die Linke erreicht 11,5 Prozent und liegt damit vor der SPD (8,7), den Grünen (6,9) und der FDP (5,1).

0.17 Uhr: Auch im Erzgebirge gab es bei der Kommunalwahl einige Überraschungen. Hier die Zusammenfassung.

0.13 Uhr: Die CDU hat ihre Mehrheit im Stadtrat von Mittweida verloren. Erstmals sitzt auch die AfD am Tisch, unverändert bleiben FDP, SPD und Grüne.

0 Uhr: Gewinner, Verlierer, Überraschungen - im Vogtland gab es bei der Kommunalwahl einige nicht erwartete Ergebnisse. Hier ein Überblick.

23.43 Uhr: In den Städten Lunzenau und Geringswalde, im Norden des Landeskreises Mittelsachsen, hat die CDU ihre bisherige Mehrheit in den Stadträten verloren. In beiden Städten stellen die Freien Wähler jetzt die meisten Ratsmitglieder. Auch in Penig müssen die Christdemokraten Verluste hinnehmen, halten aber die Mehrheit im Gremium.

23.39 Uhr: Das Ergebnis der Kommunalwahlen in Rodewisch steht fest: Die CDU gewinnt mit 54,9 Prozent. Dahinter liegen die SPD (13,8 Prozent), die Linke (13,2 Prozent), die AfD (12,9 Prozent) und die DSU (5,2 Prozent).

23.36 Uhr: Die AfD erreicht aus dem Stand 21 Prozent in Wilkau-Haßlau. Damit zieht die Partei mit fünf Kandidaten in den Stadtrat ein. Nur die CDU kann sich mit 33,5 Prozent (7 Sitze) noch vor der AfD behaupten. Die übrigen Plätze entfallen auf Die Linke (12,3 Prozent, 2 Sitze) sowie die FDP, den Dorfclub Silberstraße e. V und FWCW mit je 8,2 Prozent und einem Sitz.

23.26 Uhr: Die Oberbürgermeister-Wahl in Aue-Bad Schlema soll in die zweite Runde gehen. Nachdem alle 21 Wahlbezirke ausgezählt sind, liegt Heinrich Kohl (CDU) mit 36 Prozent vorn, dahinter Jens Müller (Freie Wähler) mit 32,5 Prozent. Stefan Hartung erreicht aktuell 19,1 Prozent, Andreas Rössel 12,4 Prozent. 

23.15 Uhr: Bei den Kreistagswahlen in Sachsen liegt die CDU nach einem ersten Zwischenstand in den meisten Landkreisen vorn. Im Vogtland, im Erzgebirge, Mittelsachsen, Nordsachsen und in den Landkreisen Zwickau und Bautzen war sie am Sonntagabend zum Teil sehr deutlich vor der AfD in Führung. In den Landkreisen Görlitz und Meißen hatte die AfD vor der CDU die Nase vorn. Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge waren die Freien Wähler knapp vor der CDU auf Platz 1. Unklar blieb bei dem vom Landesamt für Statistik vorgelegten Zahlen, wie viele Wahlbezirke schon ausgezählt sind.

23.09 Uhr: In Plauen sind 48 von 73 Wahlbezirke für die Stadtratswahl ausgezählt. Die CDU führt mit 24,54 Prozent, dahinter die AfD mit 20 Prozent. Die Linke liegt aktuell bei 14,26 Prozent, die SPD bei 13,89 Prozent. Weitere Parteien: FDP (9,76 Prozent, die Grünen (8,28 Prozent), Initiative (5,59 Prozent), Dritter Weg (3,69 Prozent).

23.03 Uhr: Die AfD liegt nach Auszählung von 52 von 53 Wahlkreisen in Mittelsachsen bei der Europawahl vorn. Zuletzt wurden in der Kreisstadt Freiberg die Ergebnisse bekanntgemacht: Danach holt die Alternative für Deutschland 25,9 Prozent, vor der CDU (20,8 Prozent), den Linken (11,4 Prozent), Grünen (9,5 Prozent), SPD (8,8 Prozent) und FDP (4,8 Prozent). Brand-Erbisdorf ist der letzte mittelsächsische Ort, für den noch kein Resultat zur Europawahl vorliegt: Auf die AfD entfallen nach Auszählung von 52 Städten und Gemeinden 28,4 Prozent der Stimmen zur Europawahl (ein Zuwachs von 19 Prozent gegenüber der letzten Europawahl), auf die CDU 26,7 Prozent (-13,2 Prozent), es folgen Linke mit 10.5 Prozent.

22.56 Uhr: Zwischenstand bei den Kommunalwahlen in Chemnitz: Kopf an Kopf Rennen zwischen CDU (19,61 Prozent) und der AfD (18,93 Prozent). Dahinter liegt die Linke mit 16,38 Prozent, die Grünen mit 11,34 Prozent. Gefolgt von SPD (11,11 Prozent) und Pro Chemnitz mit 8,13 Prozent. Die FDP liegt bei 7,2 Prozent. Derzeit sind 138 von 173 Wahlbezirken ausgezählt. 

22.45 Uhr: In Crimmitschau, wo der Stadtrat von 26 auf 22 Mitglieder verkleinert wird, bleibt die Bürgergemeinschaft "Für Crimmitschau" wahrscheinlich die stärkste Kraft. Zwölf von 19 Wahlbezirken sind ausgezählt. Die Bürgervereinigung kommt auf 38 Prozent der Stimmen. Das würde neun Sitze im Stadtrat bedeuten. So sieht aktuell der weitere Zwischenstand aus: CDU 15,6 Prozent (2014: 19,7 Prozent), Linke 13,5 Prozent (2014: 18,0 Prozent), SPD 5,2 Prozent (2014: 8,6), FDP 8,0 Prozent (2014: 7,6), AfD 17,1 (2014: -), Sächsischer Heimatschutz 2,6 Prozent (2014).

22.39 Uhr: Der CDU-Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Marco Wanderwitz zum Ergebnis der OB-Wahl in Werdau: "Dass Stefan Czarnecki nach 7 Jahren sehr guter Arbeit als Oberbürgermeister in Werdau nicht wiedergewählt wurde ist ein großer Verlust. Traurig, nachdem die Stadt schon zuvor stets Linksparteibürgermeister hatte." In Oberlungwitz steht das Ergebnis der Stadtratswahl fest: CDU 31,7, FDP 28,8, AfD 18,5, die Linke 14,9, SPD 6,2. In Oberlungwitz steht das Ergebnis der Stadtratswahl fest: CDU 31,7, FDP 28,8, AfD 18,5, die Linke 14,9, SPD 6,2.

22.06 Uhr: In Werdau hat der Amtsinhaber Stefan Czarnecki seinem Herausforderer Sören Kristensen zum Sieg bei der Bürgermeisterwahl gratuliert. Dabei ist der letzte Wahlbezirk noch nicht ausgezählt. Doch Kristensens Vorsprung scheint nach 15 von 16 Wahlbezirken zu groß. Mittlerweile führt der Herausforderer mit 316 Stimmen.

22.06 Uhr: Die Auszählungen der Europawahl in Chemnitz sind beendet. Stärkste Kraft wird die AfD mit 23,5 Prozent. Dahinter liegen die CDU mit 20,1 Prozent und die Linke mit 13,9 Prozent. Die Grünen holen 11,2 Prozent, die SPD 10,4 Prozent und die FDP 5,2 Prozent. 

22.03 Uhr: Als erste mittelsächsischen Orte zwischen Freiberg und Rochlitz sind die Stadt- und Gemeinderatswahlergebnisse in Reinsberg bei Freiberg und Zettlitz bei Rochlitz bekannt. In Reinsberg ist die CDU mit 38,4 Prozent der Stimmen Wahlsieger. In Zettlitz hat wie bei der vergangenen Gemeinderatswahl die Wählervereinigung Freiwillige Feuerwehr den größten Zuspruch (58,9 Prozent). Beide Resultate stammen aus der Ergebnisliste der "Freien Presse", die aus dem Statistischen Landesamt gespeist wird. Laut Angaben des Landratsamtes sind inzwischen allerdings die Stadt- und Gemeinderatswahlen in weiteren Orten ausgezählt. Auf der Internetpräsenz des Statistischen Landesamtes fehlen die laut Landratsamt gleichfalls vorliegenden Resultate unter anderem für Zschaitz-Ottewitz, Sayda, Oberschöna, Ostrau, Mulda, Wechselburg und Königsfeld derzeit aber.

21.56 Uhr: In Limbach-Oberfrohna deuten die ersten Ergebnisse auf dramatische Verschiebungen im Stadtrat hin: Die bislang dominierende CDU kommt nach Auszählung von einem Drittel der Wahlbezirke nur noch auf 24 Prozent der Stimmen. Stärkste Kraft werden stattdessen die 2014 noch zweitplatzierten Freien Wähler mit derzeit 37 Prozent. Auf Platz drei landet die AfD mit 19 Prozent. Die SPD liegt bei 3 Prozent und wäre im neuen Stadtrat nicht mehr vertreten.

21.57 Uhr: Jetzt geht ein Glückwunsch nach Bernsdorf. Dort fand heute nämlich auch eine Bürgermeisterwahl statt. Die alte und neue Bürgermeisterin heißt Roswitha Müller (FDP). Die 61-Jährige war die einzige Kandidatin und die Bernsdorfer wählten sie mit überwältigender Mehrheit: 98,9 Prozent!!! Die Wahlbeteiligung war fast genauso stark: 70,1 Prozent.

21.51 Uhr: Nach 13 Wahlbezirken kommt Sören Kristensen in Werdau auf 3915 Stimmen, Stefan Czarnecki auf 3518.

21.46 Uhr: In Glauchau erreicht die SPD bei der Europawahl im Landkreis Zwickau zum ersten Mal ein zweistelliges Ergebnis (10 Prozent). Die anderen Parteien: CDU 26, AfD 21,2, Linke 12,6.

21.41 Uhr: Jöhstadt hat gewählt und die CDU macht deutlich das Rennen. Die Christdemokraten holen 73,1 Prozent der Stimmen. Auf Platz 2 landet die AfD mit 18,1 Prozent, gefolgt von den Grünen mit 8,8 Prozent. 2014 lag das Ergebnis der CDU noch bei 34,9 Prozent. Auch damals war sie stärkste Kraft, allerdings mit einem geringeren Abstand zu den anderen. 2014 standen allerdings drei andere Wählervereinigungen auf den Wahlzetteln, die zwischen 15 und 28,2 Prozent der Stimmen holten. AfD und Grüne standen damals noch nicht zur Wahl in Jöhstadt.

21.38 Uhr: In Chemnitz läuft die Auszählung der Stadtratswahl: Nach 42 von 173 Wahlbezirken sieht es so aus: AfD 22,1 Prozent, CDU 21,4, SPD 10,8, Linke 14,4, Grüne 8,9, Pro Chemnitz 8,9, FDP 7,4, Vosi 2,1, Die Partei 2,4, Chemnitz für alle 1,5.

21.26 Uhr: Niederdorf hat bei der Wählerbeteiligung noch ein Stück draufgesetzt: 73,8 Prozent. Und in der Nachbargemeinde von Stollberg liegt die CDU vorn mit 45,2 Prozent vor den Niederdorfer Bürgern 26,0 Prozent.

21.20 Uhr: Den ersten Zwickauer Stadtratswahlbezirk gewinnen die Bürger für Zwickau (BfZ) mit 22,09 Prozent vor AfD (19,48) und CDU (19,0). Es handelt sich um Niederhohndorf, wo BfZ-Chef Tristan Drechsel wohnt. Die Rechtsaußenbewegung Zukunft Zwickau kommt auf 4,51 Prozent - das wären zwei Sitze. Im Zwickauer Ortsteil Hartmannsdorf holen die Bürger für Zwickau bei der Stadtratswahl 44,7 Prozent.

21.18 Uhr: Es gibt sie offenbar doch noch: SPD-Hochburgen. Bei der Stadtratswahl Johanngeorgenstadt (Erzgebirgskreis) liegt die SPD mit 33,0 Prozent vorn.

21.22 Uhr: Die Auszählung der Wahlergebnisse der Kommunalwahl in Heidersdorf muss in die zweite Runde gehen. Die Kommune gehörte bei der Auszählung zwar zu den schnellsten in Sachsen, doch nun musste die Gemeinde das Ergebnis zurücknehmen und noch einmal neu auszählen. Womöglich gab es im ersten Durchgang einen Fehler.

21.03 Uhr: Leubsdorf ist der erste Ort im Süden des Landkreises Mittelsachsen, in dem die CDU die meisten Stimmen bei der Europawahl holt. Mit 32,9 Prozent der Stimmen macht die Union in der Gemeinde das Rennen, vor der AfD (27,5 Prozent). Linke (7,8 Prozent), SPD (6,6 Prozent), Grüne (6 Prozent) und FDP (5,1 Prozent) folgen. In weiteren Orte in der Region Flöha hat die Alternative für Deutschland jeweils die meisten Wähler bei der Europawahl für sich gewonnen, darunter in Flöha, der Stadt des einzigen Linke-Oberbürgermeisters in Mittelsachsen. Dorfchemnitz im äußersten südlichen Landkreis markiert bei der Europawahl derzeit erneut den Spitzenwert für die AfD: 43,5 Prozent holt die Partei, die zur Bundestagswahl 2017 mit 47,4 Prozent das seinerzeit beste Zweitstimmenresultat in Mittelsachsen einfuhr. Die CDU liegt in Dorfchemnitz auf Rang zwei mit 26 Prozent der Stimmen zur Europawahl.

21.00 Uhr: Die Gemeinde Stützengrün (Erzgebirgskreis) hat die 70-Prozentmarke bei der Wahlbeteiligung geknackt: 71,4 Prozent. Vorn liegt die CDU mit 47,2 %, gefolgt vom Unabhängigen Wählerbein (26,5) und der FDP (26,3).

20.52 Uhr: Der noch nicht komplett erforschte Kerstin-Nicolaus-Effekt zieht wie immer in Hartmannsdorf bei Kirchberg. Die CDU, Partei der dortigen Landtagsabgeordneten und Bürgermeisterin, holt bei der Europawahl 44,1 Prozent, die AfD kommt auf 18,5. Alle anderen bleiben unter sieben Prozent.

20.51 Uhr: Eine lange Nacht wird es für die Wahlvorstände in Freiberg: Bislang ist nur einer von insgesamt 37 Wahlbezirken zur Stadtratswahl in der mittelsächsischen Kreisstadt ausgezählt: Im Stadtteil Halsbach holt die AfD 29,9 Prozent der Stimmen, gefolgt von Freien Wählern (25,7), Linken (13,9) und CDU (12 Prozent). Zur Wahlpräsentation im Rathaus hält sich das Interesse der Öffentlichkeit in Grenzen: Nur wenige Besucher verfolgen im Ratssaal die Anzeige der Ergebnisse via Beamer auf eine Leinwand.

20.49 Uhr: Bei der Bürgermeisterwahl in Neumark steht nach dem ersten Wahlgang kein Sieger fest. Nach dem vorläufigen Endergebnis erreichte Sven Köpp (FDP) mit 24,2 Prozent das beste Ergebnis. Jens Sölle (Einzelkandidat) schaffte mit 22,3 Prozent Platz 2.

20.48 Uhr: Bei der Europawahl haben sich im Erzgebirge CDU und AfD ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert. Im mittleren Erzgebirge ist dieses bislang am deutlichsten in Heidersdorf und Deutschneudorf zugunsten der Alternative für Deutschland ausgegangen. In beiden Gemeinden konnte die Partei 35,2 und 34,5 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Auch in Zschopau, Börnichen und Grünhainichen hat die AfD bei der Europawahl die Nase vorn. In den westlich gelegenen Kommunen Gornau, Amtsberg, Drebach, Großolbersdorf und Gelenau liegt dagegen die CDU vorn

20.38 Uhr: Europawahl-Ergebnis aus Callenberg: CDU 29,9, AfD 23,8, Linke 10,5, der Rest landet im einstelligen Bereich.

20.37 Uhr: Auch Heidersdorf liefert Kommunalwahl-Ergebnisse. Von den 663 wahlberechtigten Heidersdorfern gaben 441 ihre Stimme ab, das entspricht einer Wahlbeteiligung von 66,5 Prozent. Die meisten Stimmen konnte die Wählervereinigung "Parteilose Bürgerinitiative Heidersdorf" mit 54,4 Prozent gewinnen. Danach kommen mit 26,2 die Liste des Regionalbauernverbandes und die Wählervereinigung Dietmar Neuber mit 19,4 Prozent. Da es im Heidersdorfer Gemeinderat theoretisch acht Plätze, aber nur sieben Kandidaten gibt, ziehen alle Bewerber in das Gremium ein.

20.31 Uhr: Das Erste Ergebnis der Kommunalwahlen in der Region kommt aus dem Erzgebirge: Die FDP hat in ihrer lokalen Hochburg Deutschneudorf ihre absolute Mehrheit verloren. Die Liberalen fallen von 74,3 auf 40,4 Prozent. Vom Absturz der FDP profitiert vor allem die neugegründete Wählervereinigung "Wir für Deutschneudorf", die auf Anhieb 56,5 Prozent der Wählerstimmen gewinnen konnte.

20.15 Uhr: Zwischenstand zur Europawahl in Chemnitz nach Auszählung von 150 der 173 Stimmbezirke: Die AfD führt mit 24,12 Prozent vor der CDU mit 19,79 Prozent und der Linken mit 13,6 Prozent. Die Grünen kommen bisher auf 11,19 Prozent, die SPD erreicht 10 Prozent.

19.59 Uhr: Nach 36 von 73 Wahlbezirken liegt bei der Europawahl in der Stadt Zwickau die AfD mit 25,46 Prozent vor der CDU (21,14), Linken (13,84), SPD (10,58), Grünen (7,33) und FDP (4,73).

19.55 Uhr: In Werdau hat der Herausforderer mittlerweile den Amtsinhaber überholt: Sören Kristensen (UL) liegt mit 710 Stimmen (51,4 Prozent) vor Stefan Czarnecki (CDU), der 671 Stimmen auf sich vereint (48,6 Prozent).

19.49 Uhr: Die Gemeinde Königsfeld in Mittelsachsen, in der der Fraktionschef der Grünen im sächsischen Landtag, Wolfram Günther, zu Hause ist, hat bei der Europawahl mehrheitlich die AfD gewählt. Die AfD erhielt 32,8 Prozent der Stimmen, gefolgt von der CDU mit 25,1 Prozent, den Linken mit 10,2 Prozent, der SPD mit 8,0 Prozent, den Grünen mit 6,8 Prozent und der FDP mit 4,3 Prozent. Von 1205 Wahlberechtigten wählten bei der Europawahl 739. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 61,3 Prozent.

19.43 Uhr: Die Gemeinde Neukirchen hat bei der Wahlbeteiligung die 70-Prozent-Marke wohl nicht geknackt. "Wir liegen bei 69 Prozent", sagt Bürgermeister Sascha Thamm. Die exakten Zahlen: von 5642 Wahlberechtigten sind 3906 an die Urne gegangen.

19.35 Uhr: Derzeit sind in Chemnitz 63 von 173 Wahlbezirke ausgezählt. Das Ergebnis wird sich also noch verändern - aber ein Trend ist ablesbar.

19.32 Uhr: Zwischenstand in Chemnitz: Die AfD ist derzeit stärkste politische Kraft in der Stadt, zumindest bei der Europawahl. Sie kommt bislang auf 26,9 Prozent, die CDU auf 20,2 Prozent, die Linkspartei auf 12,5 Prozent, die SPD liegt bei 9,4 Prozent, die Grünen bei 9,9 Prozent und die FDP bei 5,5 Prozent.

19.30 Uhr: Weitere Gemeinden sind mit der Europa-Wahl-Auszählung durch. Crinitzberg: CDU 33,6, AfD 25,6; Schönberg CDU 35,1, AfD 19,6; Remse CDU 30,1, AfD 26,3 - alle anderen Parteien und Gruppierungen landen im einstelligen Bereich. Heidersdorf ist die erste Gemeinde im Erzgebirgskreis und zusammen mit dem Kurort Rathen (Landkreis Sächsische Schweiz Osterzgebirge) die ersten im Freistaat, deren Kommunalwahlergebnisse vorliegen. Von den 663 wahlberechtigten Heidersdorfern gaben 441 ihre Stimme ab, das entspricht einer Wahlbeteiligung von 66,5 Prozent.

19.23 Uhr: Im Chemnitzer Rathaus kommen immer mehr Vertreter von Parteien an, um sich über die Wahlergebnisse zu informieren. OB Barbara Ludwig ist da, der SPD-Landtagsabgeordnete Jörg Vieweg, die Grünen-Stadträtin Christine Furtenbacher warten im bzw. vor dem Stavo-Saal. Derzeit liegen allerdings noch keine Zahlen vor.

19.20 Uhr: Bei der Oberbürgermeisterwahl in Werdau deutet sich ein knappes Ergebnis an. Nach aktuellem Zwischenstand führt der Amtsinhaber Stefan Czarnecki (CDU) mit 52,7 Prozent der Stimmen vor seinem Herausforderer Sören Kristensen (UL), der aktuell 47,2 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen kann. 14 Wahllokale und ein Briefwahllokal fehlen noch.

19.20 Uhr: Ostrau ist die erste von 53 Städten und Gemeinden in Mittelsachsen, die die Stimmen zur Europawahl ausgezählt hat. Die AfD erhielt in der Gemeinde im äußersten Norden des Landkreises 28,9 Prozent der Stimmen, die CDU 28,2 Prozent. Die Linke kommt auf 12,3 Prozent der Stimmen zur Europawahl, gefolgt von SPD (7,2), FDP (5,3) und Grüne (4,5 Prozent).

19.13 Uhr: In der Stadt Döbeln im Landkreis Mittelsachsens startet die Auszählung der Oberbürgermeisterwahl. Der erste von 23 Stimmbezirken mit 944 Wahlberechtigten ist bereits ausgezählt. Zur Wahl standen in Döbeln der CDU-Politiker Sven Liebhauser (37) und Dirk Munzig (55) von der AfD. Den ersten Stimmbezirk entschied Liebhauser mit 63,7 Prozent der dort abgegebenen Stimmen für sich.

19.09 Uhr: In den 338 Wahlbezirken Mittelsachsens sowie für die 67 Briefwahlbezirke ist die Auszählung der Stimmzettel zunächst zu den Europawahlen angelaufen. Die Fäden für den Landkreis laufen bei Kreiswahlleiter Peter Schubert in Freiberg zusammen. Landrat Matthias Damm (CDU) aus Mittweida wird für den späteren Abend im Landratsamt erwartet. Er selbst hat bereits im Vorfeld per Briefwahl abgestimmt, da er heute viele Verpflichtungen hat.

19.08 Uhr: Sachsens Grüne sind laut aktueller Hochrechnungen künftig mit Anna Cavazzini als eigene Abgeordnete im Europarlament vertreten. Zuletzt gab es dort nur zwei Vertreter der CDU sowie je einen von der SPD und den Linken. "Ich freue mich, jetzt gemeinsam mit unseren Grünen-Abgeordneten an unserem Versprechen zu arbeiten, das neue Europa zu bauen", erklärte Cavazzini. Gemeinsam werde man sich für ein Europa einsetzen, das Menschenrechte verteidigt und für Demokratie und Gerechtigkeit einsteht. Auch das drängende Problem der Klimakrise wolle man in Angriff nehmen.

19.03 Uhr: Vor allem in den Ortsteilen von Hainichen zeichnet sich eine hohe Wahlbeteiligung an den Kommunal- und Europawahlen ab. So rechnet der Bürgermeister der Stadt nach Beobachtungen in den zehn Wahllokalen der Kommune mit einer Wahlbeteiligung von nahezu 60 Prozent. Teils sei es in den Wahllokalen sogar zur Wartezeiten von bis zu 15 Minuten gekommen. Die Resonanz bei den 7100 wahlberechtigten Hainichen sei offenkundig groß und vergleichbar mit der Bürgermeisterwahl im vorigen Jahr. Damals lag die Wahlbeteiligung in Hainichen bei 55 Prozent. In der Stadt sind am Sonntag zehn Wahllokale eingerichtet worden, die mit 100 Wahlhelfern besetzt sind. Im Rathaus werden am Abend die Ergebnisse der Wahlen nach der Auszählung der Stimmen auf einer Großleinwand präsentiert.

19.01 Uhr: Das vorläufige Ergebnis der Europawahl in Augustusburg soll 19.45 Uhr vorliegen. Das verkündete Bürgermeister Dirk Neubauer (SPD) auf seiner Facebookseite. Veröffentlicht werden die Ergebnisse auf der Internetseite der Stadt unter augustusburg.de. Für die Stadtratswahl rechnet Neubauer gegen 21.30 Uhr mit dem vorläufigen Ergebnis, für die Kreistagswahl nicht vor Mitternacht. Voraussichtlich morgen sollen die Ergebnisse der Ortschaftsratswahlen bekanntgegeben werden.

19.01 Uhr: In Zwickau sind sechs von 73 Wahlbezirken für die Europawahl ausgezählt: AfD 25,69 Prozent, CDU 23,71, Linke 11,21, SPD 7,67, Grüne 7,5, FDP 7,16, Die Partei 3,71, Tierschutzpartei 2,5, Freie Wähler 2,16 ... alle anderen weniger.

18.59 Uhr:  In der Stadt Rochlitz im Landkreis Mittelsachsen zeichnet sich eine höhere Wahlbeteiligung ab. Das sagte Wahlleiter Mario Rosemann. In den Wahllokale in der Stadt sei den gesamten Tag lang stets Betrieb gewesen. Bei der Kommunalwahl 2014 habe die Wahlbeteiligung bei 50,8 Prozent gelegen. Damals gab es 5215 Wahlberechtigte.

In der Region rund um Rochlitz wird damit gerechnet, dass in der Gemeinde Zettlitz die ersten Ergebnisse der Kommunalwahl vorliegen. Der Ort hat 703 Einwohner.

18.47 Uhr: Einen weitgehend reibungslosen Ablauf der Kommunalwahl in Mittelsachsen meldet das Landratsamt. Etwa 2500 Wahlhelfer sind laut Behördensprecher André Kaiser seit dem frühen Morgen im Einsatz. Eine Prognose, wann die ersten Ergebnisse vorliegen werden, gab Kaiser nicht ab: Es werde an vielen Orten bis in den späten Abend oder die Nacht hinein gezählt. In Mittelsachsen wird zudem ein neuer Oberbürgermeister für Döbeln gewählt.

18.41 Uhr: Die sächsische AfD geht von deutlichen Zugewinnen bei der EU- und Kommunalwahl aus. Parteichef Jörg Urban meldete sich bereits kurz nach Schließung der Wahllokale mit dieser Botschaft: "Die AfD hat im Vergleich zur Wahl vor fünf Jahren deutlich dazugewonnen." Noch nie in der Geschichte Nachkriegsdeutschlands sei es einer neuen Partei innerhalb von nur sechs Jahren gelungen, in alle Parlamente einzuziehen und danach bei jeder stattfindenden Wahl erneut stärker zu werden. Urban bezeichnete die AfD als Volkspartei. Bei der Europawahl 2014 kam die Alternative für Deutschland in Sachsen auf 10,1 Prozent. Bei den Wahlen zu den Kreistagen und Gemeinderäten waren es 5,8 beziehungsweise 2,5 Prozent. Bei den Bundestagswahlen 2017 lag die AfD mit 27 Prozent der Zweitstimmen knapp vor der CDU (26,9%).

18.39 Uhr: Zeitweise Warteschlangen in Chemnitzer Wahllokalen werden auch aus anderen Stadtteilen gemeldet. Vor fünf Jahren lag die Beteiligung an der Europa- und Kommunalwahl in Chemnitz bei rund 44 Prozent. Ersten Prognosen zufolge könnte sie heute in der Stadt bei 50 bis 60 Prozent liegen.

18.23 Uhr:  Die Wahllokale in Aue-Bad Schlema haben geschlossen. Wer wird neuer OB der Großen Kreisstadt? Einer Antwort darauf fiebern viele Menschen in der Region entgegen. Doch mit einem ersten Zwischenergebnis zur Oberbürgermeisterwahl wird erst am späten Abend gerechnet, voraussichtlich gegen 21.30 Uhr. Die endgültigen Wahlergebnisse für die OB-, Stadtrats- und Ortschaftsratswahl in Aue-Bad Schlema will der Gemeindewahlausschuss am Mittwoch im Auer Rathaus feststellen. Die öffentliche Sitzung im Zimmer 205 beginnt um 15.30 Uhr.

Kann keiner der vier Kandidaten - darunter Heinrich Kohl (CDU), Andreas Rössel (Linke), Jens Müller (Freie Wähler) und Stefan Hartung (NPD), der als Einzelkandidat antritt - die absolute Mehrheit auf sich vereinen, ist ein zweiter Wahlgang notwendig. Dieser würde am 16. Juni stattfinden.

18.18 Uhr: In Chemnitz zeichnet sich eine höhere Wahlbeteiligung ab als bei den vergangenen Europa- und Kommunalwahlen vor fünf Jahren. Beobachter berichteten aus einzelnen Wahllokalen von deutlich mehr Menschen als 2014. Im Wahllokal in Schloßchemnitz bildeten sich zeitweise sogar Warteschlangen. Mit ersten Ergebnissen von der Kommunalwahl wird allerdings nicht vor 20.30 Uhr gerechnet.

18.13 Uhr: Die Auszählung hat begonnen - und das Warten: Zuerst wird die Europawahl ausgezählt, dann die Bürgermeister-, die Stadt- und Gemeinderatswahl, die Kreistags- und Ortschaftsratswahl.

17.59 Uhr: Gleich die Prognose zur Europawahl in Deutschland und weiteren Ländern. Mehr in unserer Datenpräsentation.

17.56 Uhr: Buchstabendreher auf Meeraner Stimmzetteln: Die Freie Demokratische Partei FDP hat dort bei der Stadtratswahl fälschlicherweise die Kurzbezeichnung FPD zugewiesen bekommen. Aufgefallen ist das dem liberalen Meeraner Bundestagsabgeordneten Jürgen Martens, der den Buchstabendreher gleich im Wahllokal förmlich beanstandet hat. "Grundsätzlich sind solche formalen Verstöße schon ernst zu nehmen", sagt Martens, der den ausgehängten Musterstimmzettel abfotografiert hat. Eine falsche Bezeichnung könne Wähler verwirren und damit das Wahlergebnis beeinflussen.

17.38 Uhr: Neukirchens Bürgermeister Sascha Thamm ist heute extra durch die Wahllokale gefahren und hat sich informiert - und gerechnet. "Zum Stand 16.30 Uhr haben von unseren 5400 Wahlberechtigten schon 3450 Bürger gewählt. Das entspricht einer Beteiligung von etwa 64 Prozent." Er hofft, dass die Kommune noch weiter zulegt, bis die Wahllokale geschlossen werden.

17.27 Uhr: In Crimmitschau werden die Ergebnisse am Abend im Theater präsentiert. Im oberen Foyer ist die Bar geöffnet. In der Stadt gibt es eine Besonderheit: Der Stadtrat wird nach der Wahl verkleinert - von 26 auf 22 Mitglieder.

17.19 Uhr: Thalheims Bürgermeister Nico Dittmann zeigte sich sehr froh und aufgeräumt. In einer Email an "Freie Presse" schrieb er kurz und bündig aus den Wahllokalen: "Es waren super lange Schlangen überall! Sehr erfreulich!! Ansonsten alles ruhig :)"

16.49 Uhr: In Hohndorf sind die Verantwortlichen kein Risiko eingegangen und haben gleich mit viel mehr Wahlkabinen die Wähler begrüßt als es normalerweise der Fall ist. "Es ist ja viel anzukreuzen", argumentiert Bürgermeister Matthias Groschwitz. Die Turnhalle, weil barrierefrei, ist Anlaufstelle gleich für zwei Wahlbezirke mit zwei Wahllokalen in dem 3150-Einwohner-Dorf. Jeweils sieben Wahlkabinen wurden aufgestellt, normalerweise sind es vier.

16.42 Uhr: Die Wahlhelfer in Aue-Bad Schlema haben seit Öffnung der Wahllokale am Morgen viel zu tun. Vor der Pestalozzi-Grundschule bildete sich zwischen 10 und 12 Uhr eine kleine Schlange; stellenweise standen bis zu 15 Personen vor dem Wahlraum. Ein ähnliches Bild in der Albrecht-Dürer-Schule am Auer Postplatz: Wie eine Wahlhelferin berichtet, warteten in den Morgenstunden bis zu 20 Bürger vor dem Wahlraum.

Dass es vereinzelt zu Wartezeiten kam, hat wohl auch mit dem Umfang der Abstimmung zu tun. So müssen Bürger in Aue-Bad Schlema insgesamt fünf Zettel ausfüllen, für die EU-Wahl, die Kreistagswahl, die OB-Wahl, die Stadtratswahl und die Wahl eines Ortschaftsrates. Einige Leute würden deshalb mehr Zeit in der Wahlkabine benötigen, manche bis zu zehn Minuten, heißt es.

Auch in Bad Schlema mussten Wähler erst einmal anstehen. Noch am Nachmittag bildete sich etwa im Rathaus eine kleine Schlange. Laut einer Wahlhelferin betrug die Wartezeit am Morgen bis zu einer halben Stunde.

16.03 Uhr: In Lugau und Niederwürschnitz haben die Verantwortlichen noch extra Wahlkabinen heranschaffen müssen. "Der Andrang, gerade heute früh, war doch sehr groß", sagt Wahlleiterin Alexandra Lorenz-Kuniß. So wurden in der Oberschule Lugau zwei, in der Niederwürschnitzer Schule eine Wahlkabine zusätzlich aufgestellt. Wichtig war, diese auch korrekt aufzustellen. Denn es musste gewährleistet werden, dass die Wähler wirklich unbeobachtet ihre Kreuze machen konnten.

15.52 Uhr: Im Wahllokal Friedrich-Engels-Schule in Meerane werden für die Europawahlen speziell gekennzeichnete Stimmzettel verwendet. Hintergrund ist, dass der Wahlbezirk für die repräsentative Wahlstatistik auserkoren wurde. Auf den Wahlzetteln werden über einen Kennbuchstaben das Geschlecht und die Altersgruppe verschlüsselt. Die repräsentative Wahlstatistik, die laut Gesetz bei Bundestags- und Europawahlen durchgeführt wird, gilt als Basis für politische und soziologische Analysen der Wahlergebnisse.

15.26 Uhr: Roland Zilly vom Wahllokal im Rathaus, das im Jahnsdorfer Ortsteil Leukersdorf liegt, sagt: Es haben ungewöhnlich viele Wähler in der Mittagszeit den Weg ins Rathaus gefunden. "Es gab eine Schlange bis ins Treppenhaus." Anni Werner war in der Stollberger Altstadtschule wählen. Sie sagt, sie gehe regelmäßig wählen: "Es ist die einzige Möglichkeit, Einfluss auf die Politik zu nehmen." Sachsenweit ist die Wahlbeteiligung hoch.

15.11 Uhr: Die Stadt Chemnitz meldet, dass es bis 14 Uhr eine um ein Drittel höhere Wahlbeteiligung gab als 2014. 36 Prozent der Wähler haben bereits ihre Stimme abgegeben. 2014 waren es zu diesem Zeitpunkt 24 Prozent.

14.22 Uhr: In ganz Sachsen zeichnet sich bereits gegen Mittag ab, dass die Wahlbeteiligung höher ausfallen könnte als 2014. Bis 12 Uhr hatten bereits 21,9 Prozent der Wahlberechtigten ihr Kreuz gesetzt, berichtete das Statistische Landesamt in Kamenz. Bei den Europawahlen 2014 waren es in der gleichen Zeitspanne 18,0 Prozent. 

14.03 Uhr: Der MDR berichtet über lange Schlangen vor dem Bärensteiner Wahllokal. Dort füllen die Bürger heute gleich vier Wahlzettel aus. Gewählt werden der Kreistag, der Gemeinderat, der Bürgermeister und das Europäische Parlament.

14.01 Uhr:  Auch in Zwickau herrscht von Anfang an reger Andrang in den Wahllokalen. Für die langen Schlangen sorgt jedoch nicht unbedingt eine unerwartet hohe Wahlbeteiligung, vielmehr brauchen die Wähler mehr Zeit in den Kabinen. Nicht nur die Wahlliste für die Wahl zum Europarat ist sehr lang, vor allem die Unterlagen für die Stadtratswahl sind sehr umfangreich. Der grüne Zettel ist breiter als die Tische und die Wahlkabinen. Das hat bei einigen Wählern bereits für Unmut gesorgt.

13.30 Uhr: Die Chemnitzer Stadtverwaltung teilt mit, dass die Wahlbeteiligung der Kommunal- und Europawahl in Chemnitz um 12 Uhr bei 25 Prozent lag. Zum Vergleich: 2014 waren es zu diesem Zeitpunkt 17 Prozent.

13 Uhr: Sachsen wählt. Rund 3,3 Millionen Einwohner im Freistaat sind heute zur Stimmabgabe aufgerufen. Neben der Europawahl geht es bei der Kommunalwahl um die künftige Zusammensetzung der Kreistage, Gemeinde-, Stadt- und Ortschaftsräte. In 13 Kommunen - darunter Aue-Bad Schlema sowie Neumark - wird zudem ein neuer Bürgermeister gesucht. Der Urnengang gilt als Stimmungstest für die Landtagswahl am 1. September. Freiepresse.de hält Sie mit einem Liveticker zum Wahlgeschehen in der Region auf dem Laufenden. Am Abend erfahren Sie mehr über den Stand der Auszählung, die sich bis in die Nacht hineinziehen könnte. Denn zunächst werden die Stimmen zur Europawahl ausgezählt, dann die anderen Stimmen. Ob heute schon die kompletten Kommunalwahlergebnisse vorliegen, ist deshalb offen. (nikm/ juef/ joe/ fp/ dha/ grit/ kala/ fpe)

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1Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 13
    4
    Kastenfrosch
    26.05.2019

    "Die Stadt Chemnitz meldet, dass es bis 14 Uhr eine um ein Drittel höhere Wahlbeteiligung gab als 2014. 36 Prozent der Wähler haben bereits ihre Stimme abgegeben. 2014 waren es zu diesem Zeitpunkt 24 Prozent."

    Hab den Taschenrechner gerade nicht zur Hand, aber es scheint mir, als wären 36 sogar 50% mehr als 24.



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