Mittelsachsen boykottiert neue Coronaregeln für Supermärkte

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Der Ministerpräsident kritisiert die neue Vorgaben, will aber an ihnen festhalten. Der Landkreis Mittelsachsen darf strengere Maßnahmen ergreifen.

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2020 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    4
    thelittlegreen
    23.12.2020

    @tom64
    Auch der Provinzfürst hat sich an Verordnungen zu halten. Wenn diese unklar sind muss der König nachbessern und die Herolde müssen es proklamieren. Wenn aber der Herold etwas verkündet, ohne das Bestätigung durch den König erfahren hat - dann verstehe ich den Provinzfürst wenn er auf Umsetzung der bestehenden Verordnung pocht.

  • 21
    4
    tom64
    22.12.2020

    Staatssekretär, ist ja wohl lachhaft. Mir als Provinzfürst muss dass mein König schon selber sagen. Politik seiner selbst willen. Vielleicht schauen die Damen und Herren Politiker mal wieder in ihre Ernennungsurkunden wem sie eigentlich verpflichtet sind.

  • 31
    3
    Mittelsachse
    22.12.2020

    Ob man das Geld nun Herrn Amazon in den Rachen schmeißt oder den Supermärkten von nebenan, ist doch in einer Situation wo man bestimmte Dinge braucht völlig egal. Wenn man den Supermärkten das Geld nicht gönnt, muss es eben Amazon bekommen! Ist das bessere Marktwirtschaft?

  • 26
    3
    silberpfeil
    22.12.2020

    ob der herr kretzschmer, frau köpping und co. irgendwann einmal die sinnlosigkeit dieses hin und her begreifen? weder schützt es irgendwen vor ansteckung, wenn der supermarkt keine aktionsware verkauft (wie auch?), noch rettet es irgendeinen einzelhändler. dafür ist das angebot zu klein und (meistens) auch zu schlecht.

    schreibt einfach ">50% lebensmittel darf öffnen" in der verordnung fest! das thema ist sofort erledigt und die energie kann wieder für die bekämpfung der pandemie genutzt werden.

  • 26
    3
    Hankman
    22.12.2020

    @Klanö: Kurz und knackig auf den Punkt gebracht. Ich habe für das Gezerre kein Verständnis. Ja, die Verordnung des Freistaates ist in dieser Frage unpräzise und missverständlich. Aber das kommt auch bei anderen Verordnungen und Gesetzen vor. Die Exekutive sollte angesichts solcher Unklarheiten eher ein Ermöglicher als ein Verhinderer sein, also Spielräume im Interesse der Menschen nutzen. Inwiefern es dem Infektionsschutz dienen soll, wenn der Drogeriemarkt meines Vertrauens sein drei Meter langes Regal mit Aktionsware absperrt, erschließt sich mir nicht. Ich vermute, der Passus in der Verordnung war gut gemeint und sollte einigen Geschäften, die eigentlich schließen müssten, eine Chance geben, dank Sortimentsumstellung doch zu öffnen. Wenn das zutrifft, ist es gründlich schiefgegangen.

  • 12
    12
    Kastenfrosch
    22.12.2020

    "Wenn die Leute sowieso in den Laden bzw. Supermarkt gehen ist es doch egal was sie kaufen ."

    Sind die Leute "sowieso" da, oder rammeln sie – weil es eben geht – (zum Beispiel) wegen Spielzeug in die Drogerie? Im Sinne der Reduzierung von Kontakten (und bei gleichzeitig geschlossenen Spielzeuggeschäften) kann Letzteres nicht gewollt sein.

  • 47
    8
    Hinterfragt
    22.12.2020

    Na, bloß gut, dass ich im Landkreis Zwickau ins Kaufland gehe ...

    Wer kommt eigentlich für das Schleudertrauma durch das ständige Kopfschütteln auf?

  • 43
    10
    schneehoppel19
    22.12.2020

    Vielleicht sollte sich der Landrat mal um sein Gesundheitsamt kümmern. Hier funktioniert gar nichts. Darum braucht man sich auch nicht wundern warum die Zahlen so hoch sind.
    Aber das ist typisch, immer von den Hauptproblemen ablenken. Die Mitbürger sind nicht blöd und fahren da in den Nachbarkreis.

  • 23
    13
    Kellmar
    22.12.2020

    Also ich kann den Landrat verstehen, Ihm reicht es offenbar mit dem Hick-Hack von irgendwelche Staatssekretären und Pressesprechern. Ich würde so auch die Regierung unter Zugzwang setzen wollen, endlich was klares zu verkünden. Wer aus irgendwelche Ministerien heraus Sachen an die Presse gibt, die keine Rechtswirksamkeit haben, sollte entlassen werden.

    Auf der anderen Seite muss das Wirrwarr beendet werden, da gehe ich der weitesgehenden Meinung mit.

  • 46
    7
    censor
    22.12.2020

    Jetzt wird auch nach dem Amtsschimmel auch noch das Pferd der juristischen Kompetenz tot geritten, damit sich einzelne Regionalfürsten, die man jahrelang gar nicht wahrnimmt, profilieren können. Und das immer schön auf dem Rücken der Gesellschaft - dem der Bürger und dem des Einzelhandels. Ist es nicht schon schlimm genug?

    Solche Landräte braucht das Land. Genau mein Humor!

  • 47
    4
    Klanö
    22.12.2020

    Wenn die Leute sowieso in den Laden bzw. Supermarkt gehen ist es doch egal was sie kaufen . Hört doch auf mit diesem klein klein . Das ist unmöglich.

  • 68
    8
    Deluxe
    22.12.2020

    Da wittert wohl ein Landrat Profilierungs-Morgenluft?

  • 75
    5
    nnamhelyor
    22.12.2020

    Wenn es nicht so ernst wäre müsste man Tränen lachen über unsere Führungskompetenzen.

  • 80
    2
    Suppenfrosch
    22.12.2020

    Wer sagt den was genau "täglicher Bedarf" ist? Für mich sind bspw Alkohol und Inkontinenzeinlagen kein täglicher Bedarf, im Gegenteil ich brauche das nie. Sehen 'Betroffene'aber wahrscheinlich anders.

    Oder Bastelmaterial. Die Kinder sind daheim und wollen bespaßt werden, auch bei Muffelwetter. Also wird eine Familie mit Kindern Bastelmaterial wohl (besonders aktuell) auch als täglichen Bedarf definieren. Wohingegen kinderlose Haushalte potenziell wohl eher keinen Bedarf an solchen Dingen haben.

    Also dieser Begriff ist doch sehr dehnbar. Und ich würde mal meinen Supermärkte führen überwiegend Artikel mit kurzen Umschlagzeiten, was also auf einen im Durchschnitt betrachteten regelmäßigen/täglichen Bedarf schließen läast. Oder sehe ich das so falsch?!

  • 89
    2
    Gegs
    22.12.2020

    Bitte dringend mit diesem Theater aufhören!
    Wenn sich schon die Politiker über die Auslegung von Verordnungen streiten und der eine „Hüh“ und der andere „Hott“ entscheidet, wie soll der mitwirkungswilligste Bürger denn dann wissen, was er eigentlich noch darf.

  • 35
    6
    Kastenfrosch
    22.12.2020

    Stichwort Drogerien: ist es nicht ohnehin so, dass deren Sortiment nur zu einem kleinen Teil aus Waren des so genannten täglichen Bedarfs besteht? In jedem Fall wäre es sinnvoll, diesen Begriff zu spezifizieren, wenn man sich schon darauf beruft.

  • 82
    4
    980448
    22.12.2020

    Zunächst: Ich stehe hinter allen Verordnungen und trag auch immer Makse. Aber was hier jetzt abgeht, schürt nur noch Zweifel an der Glaubwürdigkeit unserer Politiker. Es sieht so aus, also gehe es leider nicht mehr um die Sache, sondern noch um Dünkel und Machtbestreben mit Rechthaberei. Durch solche Entscheidungen wie von Herrn Damm - was ja im engeren Sinne mit Corona gar nichts zu tun hat - wird der Frust, den ja viele von uns schon haben, noch geschürt. Man braucht sich nicht mehr zu wundern, wenn sich die Menschen veräppelt vorkommen und somit auch die wichtigen Maßnahmen nicht mehr erst nehmen.

  • 72
    3
    rire76
    22.12.2020

    Das Kasperle-Theater geht weiter! Wie war es in den Kommentaren zu diesem Thema zu lesen? "Vertrauen in die Regierung" sollte durch voreilig, nicht nachvollziehbare Regelungen und "hin und her" nicht geschädigt werden.
    Ich bin froh, nicht in einer Diktatur leben zu müssen, aber der Föderalismus, der nahezu jedem irgendwelche Rechte zuspricht führt in so einer Situation einfach nur zu Konfusion!
    Meines Erachtens benötigt es hier jemanden der (nachvollziehbare, vorausschauende) Entscheidungen trifft. Ja, man kann mit einer Entscheidung falsch liegen, wenn die Grundlage der Entscheidung aber aus vielen Richtungen betrachtet wurde, dann ist es auch in Ordnung, wenn sich später herausstellt, es war die falsche Richtung. Dann steuert man später dastehen. Mit der Laissez-faire Politik im November haben wir uns in eine Situation hineinmanövriert, wo einfach nur noch versucht wird, zu reagieren. Egal wie sinnlos eine Maßnahme ist. Und dann kocht jeder Landkreis sein Süppchen! Grauenvoll!!!

  • 79
    6
    Mittelständisch
    22.12.2020

    Also der "kleinen Gruppe" im Kindergarten wäre soviel Unordnung wohl peinlich. Unseren Politiker sind da anscheinend deutlich Schmerzfreier.

    Ich habe keine Fragen mehr.

  • 73
    7
    Steuerzahler
    22.12.2020

    Das ist unsere Elite: Jeder macht was er will, aber alle machen mit! Der Bürger schüttelt nur den Kopf.