Sachsens Schulen starten nach Ferien in Normalbetrieb

Sachsens Kultusminister sieht seinen Öffnungskurs durch eine neue Studie zu Antikörpern bestätigt. Sie soll belegen, dass die Dunkelziffer der Corona-Erkrankten bisher deutlich niedriger war als vermutet.

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Coronavirus: Unser Angebot zur Lage in Sachsen, Deutschland und der Welt

19Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    3
    RingsOfSaturn
    15.07.2020

    @klapa: ok, dass sie Drosten meinen hatte ich vermutet, aber Wieler war mir nicht klar.

    Dass sie das dem "Regierungsapparat" zuschreiben, verwundert mich.

    Drosten ist natürlich zügig zu Rate gezogen worden, da er nunmal einer der weltweit führenden Experten für exakt das vorliegende Virus ist und Wieler eben der Chef des RKI. Soweit so folgerichtig.

    Ich habe ebenfalls recht zeitig z.B. Karl Lauterbach und Hr. Kekule medial wahrgenommen. Bei Markus Lanz habe ich Hr. Streek, Fr. Brinkmann und noch einen Virologen, dessen Namen ich grade nicht mehr weis, gesehen.

    Bei diesem Thema war es, im Gegensatz zu vielen anderen Themen, so, dass viele Leute mit echter Expertise direkt öffentlich wahrnehmbar waren, ohne den "Filter" berichtender Journalisten. Ich habe diesen Aspekt positiv wahrgenommen.

  • 5
    1
    saxon1965
    15.07.2020

    @RingsOfSaturn: Ich möchte bitte nicht auf jede Gegenfrage antworten, denn ich denke meine Meinung klar ausgedrückt zu haben und wir waren doch alle dabei.
    Nur zu "den Alten wegsperren" möchte ich noch was schreiben, weil ich keinen falschen Eindruck erwecken möchte. Meine beiden Eltern sind sehr betagt und natürlich war Corona ein Thema, weil die ambulante Pflege lange keine Masken hatte und auch sonst vor großen Herausforderungen stand und wir als Familie mit.
    Es ging mir um den Zeitraum des Lockdowns und Shutdowns und darum, dass die Erzeuger aller Steuern und Sozialleistungen zu Hause bleiben mussten, auch wegen des Schutzes unserer älteren Mitmenschen. Weil man keine Alternative sehen wollte bzw. durch politisches Versagen auch wohl keine hatte (Gesundheitswesen, med. Masken u. ä.).
    -Ende-

  • 5
    1
    klapa
    15.07.2020

    Rings, ich müsste mich wiederholen. Saxon hat das sehr klar dargelegt. Dem schließe ich mich uneingeschränkt an.

    Haben Sie wirlich schon vergessen, dass am Anfang nur Herr Drosten und Herr Wieler das Sagen hatten?

  • 1
    6
    RingsOfSaturn
    14.07.2020

    @saxon1965:
    "Sonst hätte man ja bereits Vorkehrungen, auf Grund des seit Jahren vorliegenden Katastrophenplanes (auch im Falle einer Pandemie), getroffen"

    Ich habe mir diesen Plan noch nicht im Detail angesehen, das möchte ich aber noch machen, um besser einschätzen zu können, ob und in wie fern hier Verfehlungen durch ignorieren oder abweichen begangen wurden.

    "oder gleich zu Beginn einen Expertenrat aus verschiedenen Virologen, Wirtschaftswissenschaftlern und anderen Fachleuten zusammen gerufen."

    Woher wissen sie denn, dass genau das nicht passiert ist? Solche Beratungsgremien tagen ja nicht öffentlich.

    "Es geht darum, dass abweichende Meinungen undiskutiert blieben, ja sogar diffamiert"

    Hier weis ich jetzt nicht genau, worauf sie sich beziehen. Wenn es um wissenschaftliche Erkenntnisse und Fakten geht, dann ist es klar, denn da geht es nicht um Meinung. Wenn es um die politische Umsetzung oder den Umgang mit der Situation geht, dann sollte der Diskurs stattfinden.

    "Wer meint, dass es unsolidarisch gewesen wäre, "die Alten wegzusperren (...) "

    Ich halte das nicht für unsolidarisch, eher für unrealistisch. Der Bevölkerungsanteil sagen wir mal ab Ü65 plus Vorerkrankte ist einfach zu groß. Und wir sprechen über einen unabsehbar langen Zeitraum.

  • 0
    6
    RingsOfSaturn
    14.07.2020

    @klapa: da unser Regierungsapparat auch nur aus Menschen besteht, die eine solche Situation vermutlich nicht, wie ihr übliches Alltagsgeschäft, routiniert abwickeln konnten, ja warum nicht?

    Den Teil mit den beiden Wissenschaftlern habe ich nicht ganz verstanden, das müssten sie nochmal ausführen.

  • 4
    0
    mops0106
    14.07.2020

    Saxon, leider konnte ich nur einen grünen Daumen vergeben.

  • 6
    3
    saxon1965
    14.07.2020

    @RingsOfSaturn: Sie vergessen dabei jedoch, dass die Politik nichts falsch gemacht hat, da sie unfehlbar ist. Sonst hätte man ja bereits Vorkehrungen, auf Grund des seit Jahren vorliegenden Katastrophenplanes (auch im Falle einer Pandemie), getroffen oder gleich zu Beginn einen Expertenrat aus verschiedenen Virologen, Wirtschaftswissenschaftlern und anderen Fachleuten zusammen gerufen.
    Ich hatte nicht das Gefühl, dass die Entscheidungsträger nicht wussten was sie taten und das ohne Kenntnisse wie sie meinen? Ist schon erstaunlich!
    Es geht nicht darum zu beweisen, dass Fehler gemacht wurden. Es geht darum, dass abweichende Meinungen undiskutiert blieben, ja sogar diffamiert wurden und Minister ihre Arbeit nicht taten und zwar schon lange vorm Shutdown und Lockdown.
    Wer meint, dass es unsolidarisch gewesen wäre, "die Alten wegzusperren" um die Wirtschaft am Laufen zu halten, der soll mir bitte erklären, wer die 285 Milliarden zurück zahlen wird und wie solidarisch das dann ist?
    Wer spricht noch über den Widerspruch ein "kaputtgespartes Gesundheitswesen" schützen zu müssen, um dann in diesem teilweise Kurzarbeit zu machen und "Betten frei zu halten" während OP!s verschoben wurden.
    Selbst Versprechen werden gebrochen und Prämien nicht gezahlt. Statt dessen senkt man populistisch die Mwst. um gerade mal effektiv 2,52 Prozent.
    Mag diesen Politiker vertrauen wer mag, ich tu es schon längst nicht mehr.

  • 6
    3
    klapa
    14.07.2020

    Rings, halten Sie es für gerechtfertigt, das persönliche Leben eines Menschen mit dem Regierungsapparat eines Landes zu vergleichen, das nicht nur über zwei medizinische Wissenschaftler verfügt und die anderen erst nach und nach unter größeren Schwierigkeiten zu Wort kommen lässt?

  • 5
    4
    RingsOfSaturn
    14.07.2020

    @saxon1965
    Ohne belastbare Erkenntnisse zum virus und den Ansteckungsmechanismen, in einer akuten Mangelsituation bezüglich Masken, ohne Anhaltspunkte für die Größe der Dispersionsziffer, musste man auf Sicht fahren.

    Mit den heutigen Erkenntnissen würde man sicher vieles anders machen, aber die hatte man eben damals nicht.

    Mit ihrem heutigen wissen hätten sie in ihrem Leben sicher auch manches anders gemacht, oder? Konnten sie aber nicht und das kann man ihnen trotz heutigem Wissensstand auch nicht zum Vorwurf machen.

  • 4
    4
    saxon1965
    14.07.2020

    Wie war das doch gleich noch? "Die Kinder müssen zu Hause bleiben, sonst stecken die ihre Großeltern an und dann sterben alle oder das Gesundheitswesen bricht zusammen!"
    Modelle, wie klinischen MNS für Großeltern und Lehrer waren undiskutabel.
    Es ist ein Wahnsinn, welches Kurzzeitgedächtnis manche Menschen haben und wie unkritisch viele sind.

  • 4
    2
    klapa
    14.07.2020

    1212178, die Jungen als Gegensatz zur älteren Generation.

    'es wird aufzuholen sein.' - Das wird es ganz bestimmt nicht, ohne das geltende Lehrplaninhalte gestrichen werden und für Tests und Prüfungen nicht zur Verfügung stehen. Das Ermessen der Fachlehrers ist hier begrenzt, also bedarf es der Hilfe des KM.

    Eine gute Gelegenheit, die Lehrpläne überhaupt zu entmüllen.

  • 6
    6
    1212178
    13.07.2020

    @klapa Warum nur die Jungen? @deluxe: Das halbe Schuljahr fehlt allen- es wird aufzuholen sein.

  • 14
    6
    klapa
    13.07.2020

    Letztendlich geht es meiner Meinung nach beinahe ausschließlich um das Fortkommen unserer Jungen.

    Sie sind die Zukunft unseres Landes. Und es sollte doch in so einem Staat wie D möglich sein, ihnen den notwendigen Schutz angedeihen zu lassen.

  • 15
    12
    draekster
    13.07.2020

    Ich bin mal gespannt wie die Lage nach den Sommerferien überhaupt ist.
    Ich würde mal davon ausgehen, dass wir da viele Neuinfektionen bekommen. Vielleicht schon die zweite Welle?

  • 7
    12
    tbaukhage
    13.07.2020

    Noch 'n kleiner Nachtrag: Das Diagramm zeigt lt. den Zahlen des RKI den durchschnittlichen täglichen Zuwachs an Infizierten hier in D. Möge sich jeder seinen eigenen Reim darauf machen: --> https://ibb.co/NNKNXGv

  • 17
    14
    Deluxe
    13.07.2020

    Es wäre zu wünschen, dass es wirklich so kommt. Den Kindern fehlt faktisch ein halbes Schuljahr - das ist nicht mehr nachholbar und wird sie ein Leben lang negativ begleiten.

    Aber warten wir mal ab, was die Leute aus dem Urlaub mitbringen. Das Virus wird in 7 Wochen nicht plötzlich verschwunden sein - insofern bleibt abzuwarten, ob es wirklich Normalbetrieb geben wird und falls ja, wie lange der andauert.

    Schlimm ist, daß die Wiederholung des Schuljahres offenbar nirgendwo zur Debatte steht. Ganze Klassen müßten wiederholen - aus Angst vor Stigmatisierung ("Sitzenbleiber") trauen sich aber selbst einzelne Schüler kaum, auch nur daran zu denken. Das ist traurig. Und dem Bildungsniveau abträglich.

  • 11
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    klapa
    13.07.2020

    tbaukhage, das will ich nicht einfach wegwischen.

  • 28
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    tbaukhage
    13.07.2020

    @klapa: Sollten der tägliche Zuwachs an Infizierten weiterhin so niedrig sein, wie derzeit, dann gerne! Aber warten wir ab, was die Familien aus Malle und von sonstwo mitbringen.

  • 29
    6
    klapa
    13.07.2020

    Hoffentlich. Im Interesse der Kinder, Eltern und der Wirtschaft überfällig.