Sachsen: Razzia gegen Tschetschenen - SEK und GSG 9 im Einsatz

Dresden. Razzia im Morgengrauen: Spezialkräfte der Polizei und Bundespolizei sind am Mittwoch in mehreren sächsischen Städten sowie in Thüringen und Rheinland-Pfalz gegen Asylbewerber vor allem aus Tschetschenien vorgegangen. 16 Beschuldigte stehen im Verdacht, eine kriminelle Vereinigung gebildet zu haben, teilte das Landeskriminalamt Sachsen in Dresden mit. Außerdem bezieht sich das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Dresden auf Straftaten wie gemeinschaftliche räuberischer Erpressungen, Bedrohungen, Freiheitsberaubungen und Körperverletzungen. Das LKA geht davon aus, dass es sich bei den Beschuldigten um die sogenannte Russisch-Eurasische Organisierte Kriminalität (REOK) handelt, welche seit einiger Zeit im gesamten Bundesgebiet auftritt.

Da von einem hohen Gewaltpotenzial der Männer auszugehen war, waren auch Beamte von Sondereinheiten im Einsatz, darunter aus der Antiterroreinheit GSG 9. "Gerade in Zeiten, in denen die Maßnahmen zur Abwehr der Terrorgefahr einen Schwerpunkt der kriminalpolizeilichen Arbeit bilden, dürfen wir den traditionellen Kriminalitätsfeldern, insbesondere der OK, keine Freiräume zur Entfaltung lassen. Daher hat dieser Einsatz auch eine Signalwirkung", erklärte der sächsische LKA-Präsident Jörg Michaelis.

Nach Angaben des Landeskriminalamts in Dresden wurden Objekte in den sächsischen Städten Dresden, Leipzig, Pirna und Radeberg sowie in Gotha (Thüringen) und Konz (Rheinland-Pfalz) durchsucht. Ziel der Razzia sei die Ergreifung und Verhaftung der Beschuldigten, hieß es. Über konkrete Ergebnisse wollte das LKA am Mittwochnachmittag Auskunft geben. Im Nachgang sollen zudem Kriminaltechniker die Objekte untersuchen. (dpa/fp)

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7Kommentare
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  • 3
    2
    aussaugerges
    05.11.2016

    Nun wurde im MDR festgestellt das sich Islamisten besonderes in der Bundeswehr bewerben..
    20 wurden schon enttarnt.

  • 7
    2
    Interessierte
    03.11.2016

    Es ist schon erstaunlich , wie man ´alles` unkontrolliert in unser Land ´rein läßt und dann den Leuten hinterher rennt ...
    Das Gute ist nur , man hat sie bisher immer ´vorab` erwischt , was würde denn werden , wenn es nicht so ist ... ?

    Und interessant ist , die haben vom ´ausländischen` Nachrichtendienst einen Hinweis bekommen ...
    Wurde da nicht ´zu` Chemnitz gelästert , dass dieser Albakre ´nur` gefunden hatten , weil die einen Hinweis bekommen hatten ?

    Und hatte man sich denn dazu schon einmal ´bedankt` bei der "Sächsischen Polizei" , dass die ihn dann auch ´ausfindig` gemacht hatten und den Sprengstoff ´sichern` konnten und somit ein Attentat bzw. eine Katastrophe auf einen Berliner Flughafen verhindert hatten ?

  • 4
    7
    Schinderhannes
    03.11.2016

    @ "voigtsberger":

    ***Da die Politiker und unsere Regierung erst einmal alle als Flüchtlinge mit Schutzfaktor den Bürgern verkauft haben und bis Heute auch noch keine Differenzierung vornimmt, denn auch Syrier und Iraker kommen nicht alle aus Kriegsgebieten***

    Also Sie meinen, wenn in Leipzig der IS stehen würde und in Chemnitz nicht, dann ist Chemnitz kein Kriegsgebiet und für deren Familien ist alles gut.

    ***und viele junge Syrier, bekunden in den Medien, das sie sich vom Wehrdienst in der regulären Armee des Landes gedrückt haben, aber ihre Familien in Syrien geblieben sind, da für diese keine Gefahr besteht. Ist Fahnenflucht ein Asylgrund und wann erklärt unsere Regierung, wer da integriert werden soll, bisher wohl alle.***

    Würden sie für eine Armee des Kriegsverbrechers Assad kämpfen?

    ***Auch was mit den nicht Asylberechtigten und nicht Schutzbedürftigen geschehen soll, weil eine Rückführung in die Herkunftsländer ebenfalls nicht so recht gelingt, sagt unsere politische Kaste auch nicht.***

    Das ist tatsächlich schwierig, aber vielleicht haben Sie eine Lösung dafür.

    ***Auch beklagen solche Länder wie Lettland, das die Flüchtlinge aus der EU-Quote, bis auf einen Asylbewerber, alle sich auf dem Weg nach Deutschland gemacht haben, sobald ihre EU-weit gültiges Bleiberecht erteilt wurde,***

    Auch das ist tatsächlich war, aber wenn man in Lettland keine Arbeit und Wohnung findet, kann man es den Menschen nicht verdenken.

    ***müsste da nicht in der EU über eine Mehrjährige Residenzpflicht nachgedacht werden und das bald.***

    Nein, eine Residenzpflicht reißt Familien auseinander und bedeutet Unfreiheit. Besser wäre eine EU-Quotenregelung mit geregelten Standards. Da machen aber zum Beispiel die rechtsgeführten Regierungen der Visegradstaaten nicht mit. Die halten nur die Hände auf, wenn es aus den EU ? Fördertöpfen Euros gibt.***

    ***Zu den Erstens wird doch nur etwas getan, weil bei einen Terroranschlag die Stimmung weiter kippen würde, dies hat aber nichts mit illegaler Einwanderung und Wirtschaftsflüchtlinge zu tun, das sind Verbrecher die eine Lücke erkannt haben, ihren Terror nach Europa zu tragen und ist nur indirekt mit den Flüchtlingen in Verbindung zu bringen.***

    Unsere Regierung tut gegen jeden potentiellen Terroristen etwas, sobald sich einer verdächtig gemacht hat. Terror muss gar nichts mit Flüchtlingen zu tun haben. Sie Fall Atta aus Hamburg.


    ***Die Bekämpfung von Problemen und verdächtigte Personen ist noch keine Aussage unserer Regierung, wer hier Asyl und Schutz erhalten soll und wer alles integriert werden soll***

    https://www.caritas.de/hilfeundberatung/ratgeber/migration/asylundflucht/wer-bekommt-asyl-in-deutschland

    http://www.bamf.de/DE/Fluechtlingsschutz/AblaufAsylv/Schutzformen/Asylberechtigung/asylberechtigung-node.html

    ***und in was, da nach neusten Erkenntnisse viele Asylbewerber unsere Normen und Werte, aber auch Teile unseres Grundgesetzes ablehnen, besonders die Rechte von Frauen, Schwulen und anders Denkende. Da auch die Realität, die Sprache der Populisten immer wieder befeuert, müssen doch endlich klare Verhältnisse und Regeln geschaffen werden, die für alle in unseren Land lebenden Menschen gelten und da ist aber auch Ausgrenzung von unseren kritischen Bürgern, eine fatale Entwicklung für die Zukunft unseres Landes, denn am Ende können nur unsere Bürger noch verlieren, da die neuen Bürger schon gewonnen haben, wenn sie bei uns ein Bleiberecht haben.***

    Einzig hier gebe ich Ihnen recht. Der Flüchtling hat sich an unsere Normen zu halten

  • 2
    5
    aussaugerges
    02.11.2016

    Da wurde doch W.W.Putin vom Westen beleidigt und defamiert
    Die wurden sie als Freinheitskämpfer bis in den Himmel gehuldigt.

  • 10
    5
    voigtsberger
    02.11.2016

    Schinderhannes: Da die Politiker und unsere Regierung erst einmal alle als Flüchtlinge mit Schutzfaktor den Bürgern verkauft haben und bis Heute auch noch keine Differenzierung vornimmt, denn auch Syrier und Iraker kommen nicht alle aus Kriegsgebieten und viele junge Syrier, bekunden in den Medien, das sie sich vom Wehrdienst in der regulären Armee des Landes gedrückt haben, aber ihre Familien in Syrien geblieben sind, da für diese keine Gefahr besteht. Ist Fahnenflucht ein Asylgrund und wann erklärt unsere Regierung, wer da integriert werden soll, bisher wohl alle. Auch was mit den nicht Asylberechtigten und nicht Schutzbedürftigen geschehen soll, weil eine Rückführung in die Herkunftsländer ebenfalls nicht so recht gelingt, sagt unsere politische Kaste auch nicht. Auch beklagen solche Länder wie Lettland, das die Flüchtlinge aus der EU-Quote, bis auf einen Asylbewerber, alle sich auf dem Weg nach Deutschland gemacht haben, sobald ihre EU-weit gültiges Bleiberecht erteilt wurde, müsste da nicht in der EU über eine Mehrjährige Residenzpflicht nachgedacht werden und das bald. Zu den Erstens wird doch nur etwas getan, weil bei einen Terroranschlag die Stimmung weiter kippen würde, dies hat aber nichts mit illegaler Einwanderung und Wirtschaftsflüchtlinge zu tun, das sind Verbrecher die eine Lücke erkannt haben, ihren Terror nach Europa zu tragen und ist nur indirekt mit den Flüchtlingen in Verbindung zu bringen. Die Bekämpfung von Problemen und verdächtigte Personen ist noch keine Aussage unserer Regierung, wer hier Asyl und Schutz erhalten soll und wer alles integriert werden soll und in was, da nach neusten Erkenntnisse viele Asylbewerber unsere Normen und Werte, aber auch Teile unseres Grundgesetzes ablehnen, besonders die Rechte von Frauen, Schwulen und anders Denkende. Da auch die Realität, die Sprache der Populisten immer wieder befeuert, müssen doch endlich klare Verhältnisse und Regeln geschaffen werden, die für alle in unseren Land lebenden Menschen gelten und da ist aber auch Ausgrenzung von unseren kritischen Bürgern, eine fatale Entwicklung für die Zukunft unseres Landes, denn am Ende können nur unsere Bürger noch verlieren, da die neuen Bürger schon gewonnen haben, wenn sie bei uns ein Bleiberecht haben.

  • 6
    18
    Schinderhannes
    02.11.2016

    @ "voigtsberger":

    Sie müssen die Frage tiefer stellen. Geht es bei der Asylpolitik um kriminelle Ausländer bzw. Wirtschaftsflüchtlinge oder um Terror- und Kriegsflüchtlinge. Wie Sie sehen, wird gegen ersteres etwas getan. Wer das nicht trennen kann, ist natürlich ein Populist.

  • 20
    6
    voigtsberger
    02.11.2016

    Bei immer mehr solcher Meldungen muss man sich fragen, sind die Kritiker dieser Asylpolitik nur Populisten oder doch Kritiker, die nur die Realität im Land ansprechen und die Wut der Bürger über die Hilflosigkeit der politischen Klasse eine Plattform geben.



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