Sachsens AfD erklärt sich zu "bürgerlicher Koalition" bereit

69 Tage vor der Landtagswahl formuliert Spitzenkandidat Urban Bedingungen. Dazu gehören auch drei bestimmte Ministerien.

7Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    Distelblüte
    25.06.2019

    @DTRFC2005: " Ich vermute mal auch so ganz dezent, es geht der AFD nur um die Ausübung von Macht."
    Genau darum geht es. Das gönnerhafte Gehabe von Urban täuscht nicht darüber hinweg, dass es nicht zur Alleinherrschaft der Katastrophe für Deutschland reicht. Sie müssen koalieren, und am ehesten kommt die CDU in Frage.
    Wenn sich herausstellt, dass deren Mitglieder so wie vermutet machtbesessen sind, werden sie im Herbst wohl eine Menge brauner Kröten schlucken.
    Dann werden für Kretschmer, Wanderwitz und Hartmann harte Zeiten anbrechen.

  • 4
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    DTRFC2005
    25.06.2019

    Das ist schon seltsam. Erst ging es gegen die CDU samt Merkel, nun geht es mit der CDU dezent bergab und der nächste Gegner sind die Grünen. Ich vermute mal auch so ganz dezent, es geht der AFD nur um die Ausübung von Macht. Das es nicht um den kleinen Mann geht, zeigt das Nicht vorhandene Landatgswahlprogramm, welches immr noch nur als Entwurf im Internet herumgeistert.

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    SimpleMan
    25.06.2019

    Um eine bürgerliche Koalition zu bilden, müsste die AfD zuerst einmal bürgerlich werden. Konservativ zu sein bedeutet nicht, zu hetzen, wie in längst vergangenen Epochen, sondern Werte zu haben und diese auch in schwierigeren Zeiten zu vertreten. Damit verträgt sich der Populismus überhaupt nicht mit dem Konservatismus. Und man sagt ja den Sachsen vieles nach, aber eine intellektuelle Führung durch die AfD hat hier hoffentlich nur eine Minderheit nötig und brauchen, tut sie eigentlich niemand.

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    Tauchsieder
    25.06.2019

    Wie sind sie denn gestrickt "cn3....", wollen sie die Versäumnisse, die sie hier aufzählen, etwa der AfD vorwerfen. Ihr Ansprechpartner sitzt zur Zeit auf dem Thron in Dresden besser gesagt, er reist von Panik getrieben durch die Lande mit seinem Hofstaat. Hier gilt das Verursacherprinzip.

  • 7
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    Blackadder
    25.06.2019

    @deluxe: Nur weil es rechnerisch schwierig wird, abseits von schwarz-blau eine Mehrheit zu finden, ist das noch lange kein Grund mit einer rechtsextremen und politisch komplett unfähigen Partei zu koalieren. Im Stadtrat Ludwigshafen hat die AfD es gestern geschafft, sich aus lauter Dummheit selbst aus dem Hauptausschuss rauszuwählen. Mit sowas will man zusammen Politik machen? Der Hütter sucht doch immer noch den Gorkipark!

    https://www.volksverpetzer.de/social-media/ludwigshafen-afd/

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    Deluxe
    24.06.2019

    Nüchtern betrachtet, wird an Schwarz-Blau bzw. Blau-Schwarz gar kein Weg vorbeiführen.

    Und die Idee eines Ministeriums für den ländlichen Raum ist so dumm auch nicht. Immerhin wurde das Land fast 30 Jahre sträflich vernachlässigt. Zugunsten einer falschen Leuchtturmpolitik zugunsten der zwei Großstädte Dresden und Leipzig. Dort mal etwas Bewegung reinzubringen wäre so falsch nicht.

  • 15
    18
    cn3boj00
    24.06.2019

    Was bitte soll ein Miister für den ländlichen Raum? Auf dem Land geht es um Schulen, um Nahverkehr, um Landwirtschaft, um Umwelt, um Sicherheit, und um all die Dinge, für die es bereits Ministerien gibt. Minister, die für nichts zuständig sind, sind überflüssig wie ein Kropf. Aber klar, man hat dann wenigstens die intellektuelle Führung, bei der dann Themen wie Gülle, Grundwasserverseuchung, ökologische Nahrungserzeugung unerwünscht sind. Da freun sich bestimmt die Großagrarier.



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