Sterbefälle in Sachsen im Dezember mehr als verdoppelt

Das Statistische Bundesamt spricht von einer besonders auffälligen Entwicklung im Freistaat.

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2424 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 9
    10
    tbaukhage
    16.01.2021

    "Länder ohne Lockdowns haben aber nicht mehr, sondern weniger Opfer und weniger Schaden." Ahja, Schweden zum Beispiel???
    Kann es sein, dass Deine eigene Beurteilung des Geschehens an der Realität scheitert? Aber was will man auch von einem Unbelehrbaren erwarten...

  • 7
    9
    MuellerF
    16.01.2021

    "Herr MuellerF - seit wann gehört eine gesunde Lebensweise nicht mehr zur Vorbeugung gegen Krankheiten? Sagen Sie das mal Medizinern ins Gesicht."

    @censor: Ich schrieb NICHT, das die von Echo1 genannten Maßnahmen komplett nutzlos wären, sondern "halbgar". Abgesehen von der Kontaktpflege, die ist momentan sogar eher kontraproduktiv.
    User/in Echo1 behauptete nämlich hier im Forum mehrfach, dass die anderen genannten Maßnahmen als Corona-Prävention völlig AUSREICHEND wären - und das ist durch die Realität nun endgültig widerlegt!
    Dabei hätte man das auch vorher schon wissen können, wenn man seine rudimentären Medizinkenntnisse zu gesunder Lebensweise nicht für der Weisheit letzten Schluss hält.

  • 12
    7
    censor
    16.01.2021

    Herr MuellerF - seit wann gehört eine gesunde Lebensweise nicht mehr zur Vorbeugung gegen Krankheiten? Sagen Sie das mal Medizinern ins Gesicht.

    Ich befürchte, hier ist noch ein viel gefährlicheres Virus unterwegs - das der Desinformation und des Irrglaubens, dass man Infektionen nur mit viel Chemie, Verboten und harten Maßnahmen bekämpfen kann.

    Die Realität ist, dass den Menschen frische Luft und gesunde Lebensweise zurzeit per VO entzogen werden. Die Realität ist auch, dass all die Regierungsmaßnahmen all die Toten nicht verhindert haben. Länder ohne Lockdowns haben aber nicht mehr, sondern weniger Opfer und weniger Schaden. (Studie Prof. Ioannidis e.a.)

    Kann es sein, dass Ihre eigene Beurteilung des Geschehens an der Realität scheitert und Sie Ursache und Wirkung durcheinander bringen?

  • 9
    13
    MuellerF
    16.01.2021

    @Echo1: Ich habe Ihre Kommentare zum Thema Corona echt langsam satt!
    Wenn die Politik auf Ihre halbgaren Gesundheitsvorschläge ( frische Luft, Bewegung, Vitamine & Pflege sozialer Kontakte) gehört hätte, gäbe es noch viel mehr Infizierte & Tote! Die Realität hat Sie längst widerlegt - aber Sie halten weiter stur an Ihren falschen Überzeugungen fest!

  • 8
    10
    Echo1
    16.01.2021

    @Kastenfrosch ich bin auf die Übersterblichkeitsdiskussion eingegangen.
    Ja gut aufgepasst, dass habe ich bestimmt mal gesagt. Aber da gibt es auch Quellen dafür. Das kann zu diesem Zeitpunkt gestimmt haben. Kann sich ja geändert haben. Und dafür habe ich eine Begründung gebracht. Mehr nicht. Wesenentlich ist ja, ob diese Sterbezahlen normal sind oder bedenklich. Die Sterbezahlen schwanken ja von Jahr zu Jahr. Vielleicht findet 2021 ein Ausgleich statt. Wenn mehr Menschen hinzukommen, die in das höhere Seniorenalter kommen, desto mehr sterben. Da brauchen wir mehr Informationen und Statistiken. Das hat nichts damit zu tun, die Realität zu verweigern. Auch Sie müssen sich fragen, warum es zu diesen hohen Todeszahlen gekommen ist und nicht davor erstarren.
    Kein Mensch haben diese Zahlen bisher interessiert. Und jetzt die ständigen Totenzahlen. Gesund ist das nicht.

  • 10
    3
    KTreppil
    16.01.2021

    Wenn ein Artikel mits alarmierenden Inhalt veröffentlicht wird, erwarte ich von einer seriösen Tageszeitung eben auch Hintergrundinfos. Dafür lese ich diese zumindest halbwegs seriöse TZ und nicht BILD. Hier, Infos, zu den erhöhten Sterbefällen, Alter, Herkunft, Todesursache u.ä. Im Update dieses Artikels gab es dann ja zumindest vage genauere Angaben. Warum bin ich Sophistiker wenn mich das interessiert? @Fresto, wenn sie sich durch Kommentatoren belästigt fühlen, lesen sie doch zukünftig die Kommentare nicht oder googeln sie lieber gleich. Dann können sie ungestört alles als gegeben hin nehmen. Ich finde es jedenfalls wichtig, dass der Kontext Übersterblichkeit umfassend ausgeleuchtet wird und daraus wirksame Maßnahmen, dem entgegen zu wirken abgeleitet werden. Veröffentlichung nackter Zahlen nützt nur, Angst zu verbreiten. Nur darum ging es mir mit meinem Kommentar. Weder leugne ich was, noch verdrehe ich Tatsachen, Sophistiker war
    auch Pythagoras, Danke, aber unangemessen.

  • 5
    10
    Kastenfrosch
    16.01.2021

    "Einreden will ich niemanden etwas. Es ist eine Meinungsäußerung."

    So wie Sie noch vor Wochenfrist meinten, es gäbe keine Übersterblichkeit. Seien Sie sich nur bewusst, dass Ihre Relativierungen nicht vor Ansteckung und schweren Krankheitsverläufen schützen. Vielleicht ist es Zeit, der Realität ins Auge zu sehen.

  • 10
    9
    Echo1
    16.01.2021

    @TWe "Sie wollen uns also einreden, dass die Übersterblichkeit auf verängstigte Patienten in den Krankenhäusern sowie auf die Bewohner in Pflegeheimen zurückzuführen ist, denen man Angst gemacht hat, richtig?"
    Einreden will ich niemanden etwas. Es ist eine Meinungsäußerung.
    Es gibt nicht nur ein Grund für Übersterblichkeit. Viele Senioren über 80. Immunsystem auf Grund des Alters und auch von Vorerkrankungen nicht mehr so fit. Dann die Angst dazu. Die Alten wollen nicht mehr in das Krankenhaus und auch nicht mehr in das Altenheim. Sie wollen weiter ihre Angehörigen sehen. Angst vor Isolation. Dieser Mix ist Gift für den kranken Menschen. Sollte man schon verstehen.

  • 5
    7
    tbaukhage
    16.01.2021

    @Mops: Du hältst die aktuelle Entwicklung der Sterberate also für eine statistische Schwankung? Interssante Auffassung...
    --> https://ibb.co/H4MdmFP

  • 6
    10
    Fresto
    15.01.2021

    @Bubo, sie haben doch censor gelesen? Jetzt sind es nicht mehr die Zahlen, sondern das Alter, wie schon Mehrfach von @mops zitiert. Bei den letzten Toten aus Chemnitz hieß es, sie seien zwischen 55 und 98 Jahre gewesen.
    Was für Erkenntnisse will denn @KTreppil aus den Statistiken gewinnen (nach denen er auch selber googeln könnte statt die Leser damit zu belästigen).
    Tatsache ist dass es inzwischen trotz aller Anstrengungen doppelt so viele Tote gibt als die damals geschätzten Grippetoten. Wie sähe es wohl aus, gäbe es keine Maßnahmen? Man mg es sich gar nicht vorstellen, die Alten- und Pflegeheime wären wohl schon leer, viele Menschen hätten ihre Eltern verloren. Keine Statistik kann darüber hinwegtrösten wenn man Angehörige verliert.

  • 4
    5
    harzruessler1911
    15.01.2021

    @diewildenfelserin

    War auch ein Diskussionspunkt in unserer Familie , aufgrund dieser Ansage.
    Da es sich ja beißt, das Grippevirus wird eingedämmt und das Corona nicht, bei identischen Maßnamen, wäre meine Erklärung dafür eher gewesen, dass das Coronavirus den Grippevirus ...""wie soll ich mich ausdrücken"""...frisst, also einen anderen Virus nicht neben sich duldet, da es den Wirt für sich haben will.
    Wäre zumindest für mich logischer. In diesem Zusammenhang wäre es für mich interessant gewesen, zu wissen, ob und wie Stark z.B. die Gruppe der HIV Virenträger davon betroffen ist, sollte das Coronavirus z.B grundsätzlich auf alle anderen Viren reagieren oder auch nur auf Grippeviren.
    Ok die einfachste Erklärung dazu wäre, dass man jetzt nur hoffen kann , dass die Impfung wirklich was bringt, da alles Andere sowieso nichts hilft.

  • 9
    14
    1970449
    15.01.2021

    @KTreppil: "Gibt es auch noch genauere statistische Zahlen?"

    Was wollen Sie und all die anderen Sophistiker eigentlich sagen?
    Wir haben eine Seuche im Land, die Leben dahinrafft. Ob alt, sehr alt, jung mit Vorerkrankung oder ohne - die Seuche tötet oder schädigt. Die Sterberegister sind unbestechlich.
    Man kann das alles leugnen oder wie im Mittelalter Hexen/Politiker dafür verbrennen. Es wird nicht helfen.
    Man kann aber auch die wissenschaftlich gesicherten Übertragungswege der Infektion unterbrechen (neudeutsch=Lockdown) und/oder mit Hilfe ebenso wissenschaftlich (und überraschend schnell entwickelter) Impfstoffe gegen die Epidemie zu Felde ziehen.
    Man kann natürlich auch mehr Gemüse essen und sein Immunsystem an der frischen Luft trainieren.
    Jeder ist seine Glückes Schmied.

  • 5
    10
    diewildenfelserin
    15.01.2021

    @Ktreppil: Habe ich vor einigen Tagen in einem anderen Forum gelesen: Es wird gesagt, Grippe tritt nicht so häufig auf, weil die Corona-Maßnahmen eingehalten werden, Covid wird nicht eingedämmt, weil die Corona-Maßnahmen Nicht eingehalten werden.
    Fand ich gar nicht so abwegig...

  • 7
    6
    mops0106
    15.01.2021

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1104173/umfrage/todesfaelle-aufgrund-des-coronavirus-in-deutschland-nach-geschlecht/

    @KTreppil: Unter dem Link gibt es ein Diagramm mit Auflistung der Todesfälle nach Altersgruppen. Die mit Abstand größte Gruppe war zwischen 80 bis 89 Jahre. Dann folgen die Jahrgänge ab 90 Jahre.

  • 14
    16
    TWe
    15.01.2021

    @Echo1
    Sie wollen uns also einreden, dass die Übersterblichkeit auf verängstigte Patienten in den Krankenhäusern sowie auf die Bewohner in Pflegeheimen zurückzuführen ist, denen man Angst gemacht hat, richtig?

  • 3
    5
    Haju
    15.01.2021

    @BuboBubo
    Also mich können Sie nicht gemeint haben - ich suche sogar nach Indizien gegen die AfD! (Kommentar ganz unten):
    https://www.freiepresse.de/kultur-wissen/kultur/von-der-zerstoerungskraft-des-zweifels-artikel11294151

  • 11
    10
    mops0106
    15.01.2021

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/589286/umfrage/anzahl-der-sterbefaelle-in-sachsen/

    Seit 2006 steigt die Anzahl der Todesfälle in Sachsen kontinuierlich. Es gibt 3 Jahre, in denen weniger Menschen verstarben. Dafür starben dann in den jeweiligen Nachfolgejahren erheblich mehr. Die Untersterblichkeit dieser Jahre wurde also ausgeglichen. Auch 2019 war Untersterblichkeit zum Vorjahr (54946/ 56290), die 2020 wieder ausgeglichen werden wird.

    Bundesweit wird der Bevölkerungsanteil der über 80-Jährigen immer höher; z.Z. im Schnitt 6,8%. In Sachsen beträgt der Anteil sogar 8,6%.
    Die Sterblichkeit wird sich weiter erhöhen; wahrscheinlich signifikant, wenn die Kohorte der Babyboomer-Jahrgänge 1955 bis 1969 ins Sterbealter kommt.

    @Bubo: Es hat hier noch niemand behauptet, dass die Influenza und Covid harmlos sind. Diese können bei alten, meist mehrfach vorerkrankten Menschen und jüngeren Menschen (Vorerkrankungen, Immunsuppression...) schwere Verläufe auslösen.

  • 20
    8
    diewildenfelserin
    15.01.2021

    @Bubo: (Um das klarzustellen, ich habe mich nicht an "Schätzungen" beteiligt)
    Aber für meinen Teil kann ich schreiben, dass ich es ermüdend finde, gegen Allwissende, ob von dieser oder jenen Seite, anzuschreiben.
    Ich sehe mich nicht als "Querdenker", schon gar nicht als "Coronaleugner", aber ich finde die Maßnahmen vollkommen überzogen, und wenn ich - auch hier im Forum, lese, dass manche noch schärfere Maßnahmen fordern und sich andere über jedes bisschen "Falschtragen" einer Maske aufregen, dann fehlt mir auch jedes Verständnis. Kann mir einer verbindlich sagen, wo die ganzen "Hotspots" entstehen? Sind alles nur Annahmen, keiner weiß es genau. Der MP sagt, es sind die Handwerker, na toll. Gestern hat er über Öffnen von Friseursalons geschwurbelt, heute verlangt er schärfere Maßnahmen. Soll man das noch Ernst nehmen?
    Es kann sein, meine Schwiegermutter muss bald ins Krankenhaus (84 Jahre), sie sträubt sich, weil sie dann vielleicht nicht besucht werden kann.
    So what

  • 19
    18
    Echo1
    15.01.2021

    @Bubo..Eine Erklärung hat Ihnen @censor gegeben. Immer sachlich bleiben. Das Durchschnittssterbealter mit und an Covid19 liegt bei bei 83 Jahren. Das ist normal. Es sterben nicht die jungen und die etwas älteren Menschen. Keine Angst machen und Panik verbreiten. Und diese Angst wurde auch den Alten gemacht in den Seniorenheimen. Verbunden mit der monatelangen Isolation. Die Pfleger alle ohne Gesichter,unter Maske schlecht zu verstehen. Da kann die Sterberate schon mal höher sein. Das gleiche in den Krankenhäusern. Die Patienten kommen dort mit panischer Angst an. Nicht gut für die Gesundung. Das sollte man schon begreifen, wer es will.

  • 4
    11
    Echo1
    15.01.2021

    @BuboBubo

  • 12
    8
    KTreppil
    15.01.2021

    Gibt es auch noch genauere statistische Zahlen? Z.B. Altersdurchschnitt der Verstorbenen, wo lebten diese, Anteil der Risikogruppen an diesen Zahlen? Kein Versuch irgendetwas zu relativieren. Ich meine nur, wenn es solch alarmierend abweichende Zahlen gibt, gehören diese näher beleuchtet und aus diesen Zahlen dringend Handlungsbedarf abgeleitet. So wird nur allgemeine Panikmache betrieben.
    Wie verhält es sich diese Grippe-Saison eigentlich mit der Grippe? Man hört da so gar nichts davon? Gibt es da schon statistisch verwertbare Zahlen?

  • 13
    14
    Einspruch
    15.01.2021

    Schon in den schriftlich erhaltenen Aufzeichnungen eines Vorfahren kann ich lesen, das in den Hungerjahren nach dem 2. WK die Alten an Entkräftung schneller starben als die Gräber ausgehoben werden konnten. Und man höre und staune, die meisten an Lungenentzündung, total ausgemergelt und widerstandslos. Er hatte in einem Monat drei Angehörige verloren und dies ziemlich genau beschrieben. Das Krankenlager dauerte meist nur wenige Tage. Nicht auszudenken, wie es bei einem Virus erst gewesen wäre. Aber damals wurde weiter geschuftet und wieder aufgebaut, kein Lockdown. Auch das Wetter hatte er genau aufgeschrieben, da sind auch Parallelen zu heute erkennbar.

  • 43
    23
    BuboBubo
    15.01.2021

    Was ist eigentlich aus den Kommentatoren geworden, die bei jeder Gelegenheit die geschätzt 25.100 Grippetoten der Saison 2017/2018 als Beweis für die vergleichsweise Harmlosigkeit der Corona-Pandemie herbeizitiert hatten? Man hört ja gar nichts mehr von ihnen. Hoffentlich geht es ihnen gut...

  • 34
    42
    censor
    15.01.2021

    Sachsen ist das Land mit der ältesten Bevölkerung bundesweit. Das erklärt zum einen, warum generell, aber zumal in einer Infektionswelle, die vor allem die Älteren bedroht, hier auch mehr gestorben wird.

    Nach Medienberichten (bild) stammten ca. 90% der Corona-Opfer bundesweit aus Pflegeheimen, gehörten also zu den Hochbetagten/Risikogruppen.

    Wenn dann kurz vor Weihnachten noch der Lockdown verschärft wird, so für viele die Hoffnung dahin geht, die Feiertage (vielleicht das letzte Weihnachten des Lebens) mit ihren Lieben verbringen zu dürfen, weil man das Heim nicht verlassen und keinen Besuch empfangen darf - dann verliert der eine oder andere Mensch, der ein langes und erfahrungsreiches Leben hinter sich hat - mglw. den Lebenswillen.

    10 Monate Corona sind für Junge und Gesunde schon eine Belastung - wie dann erst für die Personengruppe, denen jeder Lebenstag mit Freude und Kontakt nach außen wichtiger ist als Virenschutz.