Ade, du schöner Markt - Plädoyer für mehr Staat und weniger Kinder

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"Die Sowjetregierung ist gescheitert, aber ein schlanker Staat führt auch nicht ins Paradies", heißt es im neuen Bericht an den Club of Rome. Das Rezept der Autoren gegen soziale Schieflagen und Umweltzerstörung klingt radikal.


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55 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    0
    Nixnuzz
    14.09.2016

    @schwammefreak: a) Stimme @ernstel1973 voll zu. Bekenne mich für 1 grünen Daumen! b) Schätze, Sie sind nicht der Einzigste, der 'ne ganze Perücke in dieser idealistischen Suppe findet. Wer sich körperlich und geistig mit 63plus x noch Olympiafit hält, soll von mir aus weiterhin oder woanders seinen Job machen. Bei mir gingen jedenfalls ab 58 so langsam die grauen Zellen aus, die Ehe war eh kaputt, die PC-Arbeit wurde immer dämlicher und die Vorgesetzten mussten selber um ihren Job bangen. Mein Hauptabteilungsleiter hat mich dann in 10 Minuten für 35 Jahre kurz im Büro meines Abteilungsleiters verabschiedet. Ihm war aufgefallen, das er für meine vorgezogene Altersteilzeit mit 62 ein Dokument für die Personalabteilung unterschreiben musste! Ihm fiel dann auf, das er mich in manchen Fachsitzungen schon mal gesehen hatte...
    Dafür kann ich jetzt hier mehr oder weniger fp-akzeptiert rumnörgeln...

  • 0
    1
    gelöschter Nutzer
    14.09.2016

    Dieses Programm ist ein planwirtschaftliches Programm von Reichen für Reiche. Beispiel: ein oder kein Kind und dafür 80000 Dollar bekommen. Woher sollen arme aber bevölkerungsreiche Staaten dieses Geld nehmen? Würde das durchgedrückt, würden schlagartig die Einzahler der Alterssicherung für die Älteren fehlen und diejenigen, die diese 80000 Dollar zahlen müssten, gleich noch mit. Mit fehlenden Kindern haben wir selbst schon genug Probleme und können das nur durch unser Steueraufkommen ausgleichen. Was wäre mit Somalia oder Indien? Ich finde auch, nicht zu viel Menschen sind unbedingt das Problem, sondern beispielsweise ungeklärte Abwässer, die dann Trinkwasser verunreinigen. Überhaupt müssten vorhandene Ressourcen besser genutzt und recycelt werden. Dann wäre schon viel gewonnen. Dann das Thema Korruption. Auf diese Punkte geht der Plan überhaupt nicht ein. Dabei wird durch korrupte Staatsdiener manches gebaut, was nur dem eigenen Säckel nützt, aber von der Allgemeinheit bezahlt wird. Oder es wird an falscher Stelle gebaut, um das Ansehen irgendeines Obersten zu stärken. Oder es wird überhaupt nicht gebaut, obwohl es nötig wäre. Weil auch wieder Geld in irgendeine Tasche fließt. Usw. Das nächste ist ja der Punkt Handelsbeschränkung. Handel basiert doch darauf, das jemand Nachfrage hat und ein anderer die bedienen kann. Handelsbeschränkung heißt ja dann: du hast zwar Nachfrage, aber du bekommst nichts oder nur wenig. Wie im Sozialismus. Wer will so was?

  • 3
    0
    ernstel1973
    14.09.2016

    Bis auf 'Rente mit 70' alles richtig ... Außer Politiker, Philosophen oder Dichter und Denker hält das die Masse schon rein körperlich nicht durch. Wenn jeder - wirklich jeder - in den großen Topf einzahlt, dann können wir alle wieder mit 60 in Rente gehen und jeder nach seinen Möglichkeiten entscheiden, ob er sich wirtschaftlich oder gesellschaftlich weiter einbringt oder nicht.

  • 2
    0
    gelöschter Nutzer
    14.09.2016

    @schwammefreak: Wenn die Wirtschaft die Politik regiert und immer mehr Wachstum und immer mehr Markt fordert, ist es auch falsch. Fordert hier aber jemand mal einen verantwortungsvollen Umgang mit der Welt und en Ressourcen, ist es auch weider verkehrt. Ja was denn nun - oder nur die Überschrift gelesen?

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    2
    gelöschter Nutzer
    13.09.2016

    Wie sie schon in der Überschrift feststellen: Die Sowjetregierung ist gescheitert. Und die hatte auch so eine Planwirtschaft. Nur, dass das Scheitern hier auf die ganze Welt ausgedehnt werden soll.